Myanmar: Schwere Explosion in Munitionslager – mindestens 50 Tote - DER SPIEGEL
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Land im Bürgerkrieg Explosion tötet mindestens 50 Menschen in Myanmar

In einem Munitionslager im Nordosten Myanmars hat sich laut Medienberichten eine Katastrophe ereignet, mindestens 50 Menschen sind gestorben. Dutzende weitere wurden verletzt und zahlreiche Häuser beschädigt.
Mitglieder der Ta'ang National Liberation Army (TNLA) in einem Trainingslager in der Nähe der Stadt Namhkam in Myanmar
Mitglieder der Ta'ang National Liberation Army (TNLA) in einem Trainingslager in der Nähe der Stadt Namhkam in Myanmar

Mitglieder der Ta'ang National Liberation Army (TNLA) in einem Trainingslager in der Nähe der Stadt Namhkam in Myanmar

Foto: AFP

Bei der Explosion eines Munitionslagers im Nordosten Myanmars sind mindestens 50 Menschen gestorben. Weitere 70 Personen sind verletzt worden. Dies berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur dpa mit Verweis auf lokale Medien.

Der Vorfall hat demnach am Sonntagmittag in der Stadt Namhkam in der Shan-Region stattgefunden. Durch die Detonation wurden ersten Berichten zufolge zahlreiche Wohnhäuser in der Umgebung beschädigt oder zerstört.

Auch Stunden nach dem Unglück haben Rettungskräfte noch nach Verschütteten unter den Trümmern gesucht. Das Krankenhaus von Namhkam hat zudem einen akuten Mangel an Blutkonserven gemeldet. Dieser Mangel betrifft die Versorgung der Verletzten.

Munitionslager unter Kontrolle der Rebellen

Die Rebellengruppe Ta’ang National Liberation Army (TNLA) bestätigte, dass das betroffene Lager unter ihrer Kontrolle stand. Laut der Organisation befanden sich dort gewerbliche Sprengstoffe, die für Arbeiten in einem von ihr betriebenen Steinbruch vorgesehen waren.

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Die TNLA sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und kündigte eine umfassende Untersuchung zur Ursache der Explosion an. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Hintergründe des Unglücks bleiben unklar.

dtt/dpa

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