Papst Leo XIV. mahnt in Rom zu Frieden: »Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder!« - DER SPIEGEL
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Osterfeierlichkeiten in Rom Papst Leo XIV. mahnt zu Frieden – »Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder!«

Bei der Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom spricht der Papst das traditionelle »Urbi et Orbi«. In seiner Osterbotschaft geht es auch um die vielen aktuellen Konflikte.
Papst Leo XIV. auf dem Balkon des Petersdoms am Sonntag
Papst Leo XIV. auf dem Balkon des Petersdoms am Sonntag

Papst Leo XIV. auf dem Balkon des Petersdoms am Sonntag

Foto: Remo Casilli / REUTERS

In seiner ersten Osterbotschaft hat Papst Leo XIV. zu weltweitem Frieden gemahnt. Vor mehreren Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz in Rom sagte das Oberhaupt von mehr als 1,4 Milliarden Katholiken weltweit: »Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder! Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden! Nicht für einen Frieden, der mit Gewalt erzwungen wird, sondern durch Dialog!«

Angesichts der vielen aktuellen Konflikte mahnte Leo, sich nicht an die Gewalt zu gewöhnen. »Wir finden uns damit ab und werden gleichgültig«, kritisierte er. »Gleichgültig gegenüber dem Tod Tausender Menschen. Gleichgültig gegenüber den Folgen von Hass und Spaltung, welche die Konflikte nach sich ziehen. Gleichgültig gegenüber den wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die sie verursachen und die wir doch alle spüren.«

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Nach der Ansprache wird Leo erstmals an Ostern den Segen »Urbi et Orbi« (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. Sein Vorgänger, Papst Franziskus, war am Ostermontag vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren gestorben.

Leo ist seit Mai im Amt. Nach Schätzungen nahmen an seiner ersten Ostermesse mehr als 40.000 Menschen teil. Die Feier wurde in zahlreichen Ländern live übertragen.

mic/dpa