Polen: Behörden berufen Treffen wegen möglicher Anschlagspläne gegen Donald Tusk ein - DER SPIEGEL
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Polen Mögliche Anschlagspläne gegen Premier Tusk – Sicherheitsbehörden berufen Treffen ein

Die Polizei in Polen hat laut dem Innenministerium Hinweise auf potenzielle Pläne für Attentate auf den Regierungschef und den Verteidigungsminister erhalten. Eine Krisensitzung wurde einberufen.
Polens Premierminister Tusk am 8. Oktober in Warschau
Polens Premierminister Tusk am 8. Oktober in Warschau

Polens Premierminister Tusk am 8. Oktober in Warschau

Foto: Albert Zawada / EPA

Polnische Sicherheitsbehörden gehen Hinweisen auf mögliche Pläne für Anschläge auf Regierungschef Donald Tusk und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz nach. Das teilte eine Sprecherin des Innenministeriums mit. Daher sei für Sonntag eine Krisensitzung mit Vertretern der Geheimdienste einberufen worden.

Die zuständigen Stellen hätten die Wahrscheinlichkeit, dass die Anschlagsdrohungen wahr gemacht würden, als sehr hoch eingeschätzt, sagte der Sprecher des Geheimdienstkoordinators, Jacek Dobrzynski, laut Nachrichtenagentur PAP. »Wir nehmen das todernst.« Daher habe man umgehend das Treffen anberaumt. Weitere Details zu den Hinweisen sind bislang nicht bekannt.

Premierminister Tusk wurde laut seinem Regierungssprecher gegen sieben Uhr morgens informiert. Das sagte Regierungssprecher Adam Szłapka dem Sender TVN24 . »Dieses Signal war wesentlich beunruhigender als ähnliche Signale in der Vergangenheit.« Der Regierungschef arbeite derzeit normal weiter.

Tusk ist seit Dezember 2023 wieder polnischer Ministerpräsident. Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz ist auch Vizeregierungschef.

jml/Reuters/AFP/dpa

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