News zur US-Wahl am 6./7. November Trump will in den kommenden Tagen und Wochen Personal für neue Regierung auswählen
Wen wird Donald Trump in Washington um sich scharen? Nun hat sich der designierte US-Präsident zu einem möglichen Kabinett geäußert. Und: Biden wendet sich heute mit einer Rede an die Nation. Das waren die News am 6./7. November.
Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Wichtige Updates
Sortierung
Donald Trump gewinnt die Wahl – der Überblick
Donald Trump war der 45. US-Präsident – und wird auch der 47. sein: Der Republikaner gewinnt bei der US-Wahl deutlich gegen seine demokratische Konkurrentin Kamala Harris.
Trump spricht von der »großartigsten politischen Bewegung aller Zeiten«. Harris gesteht ihre Niederlage öffentlich ein und sagt, sie habe Trump zum Wahlsieg gratuliert.
Auch den Senat erobern die Republikaner: Sie haben dort nun 52 von 100 Sitzen. Zuvor hatten die Demokraten eine hauchdünne Mehrheit.
Das Repräsentantenhaus könnte ebenfalls an die Republikaner gehen, die Auszählung läuft noch. Klappt das, haben die Republikaner Exekutive, Legislative und Judikative hinter sich: Trump könnte durchregieren.
Trump spricht von der »großartigsten politischen Bewegung aller Zeiten«. Harris gesteht ihre Niederlage öffentlich ein und sagt, sie habe Trump zum Wahlsieg gratuliert.
Auch den Senat erobern die Republikaner: Sie haben dort nun 52 von 100 Sitzen. Zuvor hatten die Demokraten eine hauchdünne Mehrheit.
Das Repräsentantenhaus könnte ebenfalls an die Republikaner gehen, die Auszählung läuft noch. Klappt das, haben die Republikaner Exekutive, Legislative und Judikative hinter sich: Trump könnte durchregieren.
Foto: Mandel Ngan / AFP
Alle bisher bekannten Ergebnisse der US-Wahl finden Sie in dieser Grafik, die ständig aktualisiert wird. Bis das Ergebnis offiziell von amtlicher Seite bestätigt ist, wird es noch dauern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

An dieser Stelle beenden wir dieses Liveblog. Auf SPIEGEL.de halten wir Sie weiter über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

»Los Angeles Times« warnt vor dunkler Zeit
Vor der US-Wahl hatte der Besitzer der »Los Angeles Times« eine Wahlempfehlung für Kamala Harris untersagt. Jetzt, nach dem Sieg von Donald Trump, findet das Meinungsteam der Zeitung deutliche Worte über den Wahlausgang.
»Heute müssen wir uns der harten Realität stellen, dass der Autoritarismus in den USA angekommen ist, dass er auf breiter Front beliebt ist und Millionen unserer Mitbürger ihm ihre Stimmen gegeben haben«, schreibt die Zeitung im traditionell demokratischen Bundesstaat Kalifornien. »Wir stehen vor einer dunklen und gefährlichen Zeit.« Mehr dazu lesen Sie hier.
»Heute müssen wir uns der harten Realität stellen, dass der Autoritarismus in den USA angekommen ist, dass er auf breiter Front beliebt ist und Millionen unserer Mitbürger ihm ihre Stimmen gegeben haben«, schreibt die Zeitung im traditionell demokratischen Bundesstaat Kalifornien. »Wir stehen vor einer dunklen und gefährlichen Zeit.« Mehr dazu lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

Kalifornischer Gouverneur kämpferisch – will aber mit Trump zusammenarbeiten
Der demokratische Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, hat klare Worte an Donald Trump gerichtet: Kalifornien beabsichtige zwar, mit der künftigen Trump-Administration zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig werde man mit den »Bundesstaaten im ganzen Land zusammenstehen, um unsere Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen«, schrieb Newsom bei X.
Trotz des klaren Wahlergebnisses lobte Newsom Kamala Harris für ihren Wahlkampf. »Sie setzte sich für Arbeiterfamilien, Anstand und Chancen ein«, schrieb er.
Newsom wurde im Vorfeld zu den diesjährigen Präsidentschaftswahlen von einigen Beobachtern als aussichtsreicher Kandidat für die Demokraten gehandelt. Letztlich sicherte er aber Joe Biden seine Unterstützung in dessen Wahlkampf zu.
Newsom wurde im Vorfeld zu den diesjährigen Präsidentschaftswahlen von einigen Beobachtern als aussichtsreicher Kandidat für die Demokraten gehandelt. Letztlich sicherte er aber Joe Biden seine Unterstützung in dessen Wahlkampf zu.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vatikanischer Chefdiplomat gratuliert Trump und wünscht ihm »große Weisheit«
Der ranghöchste Diplomat der römisch-katholischen Kirche gratulierte dem designierten US-Präsidenten Donald Trump und wünschte ihm »große Weisheit« bei seinen Vorbereitungen auf die Rückkehr ins Weiße Haus.
»Wir wünschen ihm große Weisheit, denn das ist nach der Bibel die wichtigste Tugend eines Regierenden«, sagte Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Vatikans.
»Wir wünschen ihm große Weisheit, denn das ist nach der Bibel die wichtigste Tugend eines Regierenden«, sagte Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Vatikans.
Foto: Eduardo Munoz / Reuters
»Ich glaube, dass er vor allem daran arbeiten muss, Präsident des ganzen Landes zu sein und so die Polarisierung zu überwinden … die in dieser Zeit sehr, sehr deutlich zu spüren war«, sagte Parolin am Rande einer Veranstaltung in Rom.
Die Kommentare des Kardinals sind die ersten öffentlichen Äußerungen eines Vatikanbeamten zu Trumps Comeback-Sieg. Papst Franziskus, seit März 2013 Oberhaupt der katholischen Kirche, hat Trumps Politik bereits früher kritisiert.
Die Kommentare des Kardinals sind die ersten öffentlichen Äußerungen eines Vatikanbeamten zu Trumps Comeback-Sieg. Papst Franziskus, seit März 2013 Oberhaupt der katholischen Kirche, hat Trumps Politik bereits früher kritisiert.
Papst Franziskus und der damalige US-Präsident Donald Trump 2017. Foto: Evan Vucci / AP
Im September sagte der Pontifex, Trumps Plan, gegen illegale Einwanderung vorzugehen und Millionen von Einwanderer, die sich bereits in den Vereinigten Staaten befinden, abzuschieben, sei »gegen das Leben«. Im Jahr 2016 sagte Franziskus, Trumps Ansichten über Migranten seien »nicht christlich«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran sieht im Sieg Trumps eine Chance für die USA, ihre »falsche Politik« zu überdenken
Iran hat den Wahlsieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl als Möglichkeit zur »Neubetrachtung der fehlgeleiteten Politik der Vergangenheit« bezeichnet. »Wir haben sehr schlechte Erfahrungen mit der Politik und der Vorgehensweise der US-Regierungen der Vergangenheit gemacht«, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit vier Jahrzehnten äußerst angespannt.
Vor der Wahl hatte Teheran die Abstimmung als irrelevant bezeichnet.
Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Foto: Atta Kenare / AFP
Während des Wahlkampfes hatte Trump der Führung in Teheran Anschlagspläne gegen ihn vorgeworfen und Iran mit Vernichtung gedroht. Zudem hatte der Republikaner US-Präsident Joe Biden wiederholt vorgeworfen, gegenüber Iran zu schwach aufzutreten.
In seiner ersten Amtszeit hatte Trump für einen Tiefpunkt in den iranisch-amerikanischen Beziehungen gesorgt, als er 2020 die Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani bei einem Drohnenangriff anordnete. Zudem stiegen die USA unter Trumps Führung 2018 aus dem Atomabkommen mit Iran aus und verhängten wieder Sanktionen gegen Teheran.
In seiner ersten Amtszeit hatte Trump für einen Tiefpunkt in den iranisch-amerikanischen Beziehungen gesorgt, als er 2020 die Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani bei einem Drohnenangriff anordnete. Zudem stiegen die USA unter Trumps Führung 2018 aus dem Atomabkommen mit Iran aus und verhängten wieder Sanktionen gegen Teheran.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

Sanders kritisiert Entwicklung der Demokraten
Für die demokratische Partei ist Bernie Sanders am Dienstag zum vierten Mal in den US-Senat gewählt worden. Angesichts des klaren Sieges von Donald Trump übte er scharfe Kritik an seiner eigenen Partei: »Es sollte nicht überraschen, dass eine Demokratische Partei, die die Arbeiterklasse im Stich gelassen hat, dann feststellt, dass die Arbeiterklasse sich von ihr abwendet«, sagte er.
60 Prozent der Amerikaner hätten keinerlei finanziellen Rücklagen und die soziale Ungleichheit nehme weiter zu, fuhr Sanders fort. »Während die Führung der Demokraten den Status quo verteidigt, ist das amerikanische Volk wütend und will Veränderungen.«
60 Prozent der Amerikaner hätten keinerlei finanziellen Rücklagen und die soziale Ungleichheit nehme weiter zu, fuhr Sanders fort. »Während die Führung der Demokraten den Status quo verteidigt, ist das amerikanische Volk wütend und will Veränderungen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Biden macht Tempo bei Ukrainehilfen vor Trumps Amtsantritt
Der künftige US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf immer wieder angegeben, den Ukrainekrieg innerhalb weniger Tage beenden
zu können. Das könnte ein baldiges Ende der US-Hilfen an Kyjiw bedeuten. Nun macht die scheidende US-Regierung unter Präsident Joe Biden offenbar Tempo, um ein letztes Unterstützungspaket vor Trumps Amtseinführung an die Ukraine zu übergeben. Mehr dazu lesen Sie hier.
zu können. Das könnte ein baldiges Ende der US-Hilfen an Kyjiw bedeuten. Nun macht die scheidende US-Regierung unter Präsident Joe Biden offenbar Tempo, um ein letztes Unterstützungspaket vor Trumps Amtseinführung an die Ukraine zu übergeben. Mehr dazu lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Erdoğan hat mit Trump über künftige Zusammenarbeit gesprochen
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat dem designierten US-Präsidenten Donald Trump zu dessen Wahlsieg bei der US-Präsidentschaftswahl gratuliert und mit diesem über die künftige Zusammenarbeit beider Länder gesprochen.
Wie die türkische Präsidentschaft am Donnerstag erklärte, brachte Erdogan in einem Telefonat seinen Wunsch zum Ausdruck, »die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den USA in der kommenden Zeit auszubauen«.
Ex-Präsident Trump hatte Erdogan während seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021 zwei Mal im Weißen Haus empfangen. Unter seinem Nachfolger Joe Biden war der türkische Staatschef hingegen nie in Washington empfangen worden. Ein für Mai geplanter Staatsbesuch war abgesagt worden.
Wie die türkische Präsidentschaft am Donnerstag erklärte, brachte Erdogan in einem Telefonat seinen Wunsch zum Ausdruck, »die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den USA in der kommenden Zeit auszubauen«.
Ex-Präsident Trump hatte Erdogan während seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021 zwei Mal im Weißen Haus empfangen. Unter seinem Nachfolger Joe Biden war der türkische Staatschef hingegen nie in Washington empfangen worden. Ein für Mai geplanter Staatsbesuch war abgesagt worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

Nichte von Trump zeigt sich enttäuscht
Bei seiner Siegesrede war Donald Trump umgeben von seiner Familie. Ehefrau, Kindern, deren Partnern und seinen Schwiegereltern sprach der Republikaner seinen Dank für ihre Unterstützung aus – doch ein Familienmitglied springt aus der Reihe: Mary L. Trump, Nichte des 47. Präsidenten, schrieb auf X: »Es tut mir so leid. Ich habe mehr von uns gehalten.«
Mary L. Trump hat ihren Onkel in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert. Im Wahlkampf hatte sie dazu aufgerufen, für Kamala Harris zu stimmen.
Mary L. Trump hat ihren Onkel in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert. Im Wahlkampf hatte sie dazu aufgerufen, für Kamala Harris zu stimmen.
Der Großteil der Familie hält offenbar weiterhin zu Trump. Am Wahlabend traten sie geschlossen auf der Bühne auf. »Es ist wie ein Familienfoto im Panoramaformat«, kommentierte SPIEGEL-Korrespondent Christian Esch den Auftritt. »Auch Tochter Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner, die in seiner ersten Amtszeit eine große Rolle spielten und sich dann aus dem öffentlichen Wahlkampf heraushielten, stehen auf der Bühne.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Melania Trump: »Wir werden das Herz unserer Republik schützen«
Die ehemalige und zukünftige First Lady der USA, Melania Trump, hat sich auf X zu Trumps Sieg geäußert:
»Wir werden das Herz unserer Republik schützen – die Freiheit«, schrieb sie. »Ich erwarte, dass die Bürger unserer Nation sich wieder zueinander bekennen und sich im Interesse der individuellen Freiheit, des wirtschaftlichen Wohlstands und der Sicherheit über Ideologien hinwegsetzen.«
»Wir werden das Herz unserer Republik schützen – die Freiheit«, schrieb sie. »Ich erwarte, dass die Bürger unserer Nation sich wieder zueinander bekennen und sich im Interesse der individuellen Freiheit, des wirtschaftlichen Wohlstands und der Sicherheit über Ideologien hinwegsetzen.«
»Amerikanische Energie, Können und Initiative werden unsere besten Köpfe zusammenbringen, um unsere Nation für immer voranzubringen«, schrieb Melania Trump.
Die 54-Jährige hatte sich aus dem Wahlkampf ihres Mannes weitgehend herausgehalten.
Die 54-Jährige hatte sich aus dem Wahlkampf ihres Mannes weitgehend herausgehalten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Roger Schneider

Regierungschefs von Japan und Südkorea gratulieren Trump
In einem zwölfminütigen Telefonat hat der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol Donald Trump zu dessen Wiederwahl gratuliert. Zudem plane der südkoreanische Botschafter in den USA einen baldigen Besuch in Trumps Privatanwesen in Mar-a-Lago, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap News berichtet.
South Korean President Yoon's Office / HANDOUT / EPA
Südkorea bereitet sich auf unruhige Zeiten vor: Die USA zählen zu den wichtigsten Exportabnehmern des Landes. In seinem Wahlkampf hatte Trump immer wieder angekündigt, hohe Strafzölle auf ausländische Güter zu verhängen. »Sollte die vom designierten Präsidenten Trump angekündigte Politik umgesetzt werden, dürften die Auswirkungen auf unsere Wirtschaft erheblich sein«, sagte der südkoreanische Finanzminister Choi Sang-mok.
Auch der japanische Regierungschef Shigeru Ishiba hat Trump telefonisch gratuliert – und hofft auf ein baldiges Treffen mit dem 47. US-Präsidenten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. »Ich hatte den Eindruck, dass er sehr freundlich war. Von nun an denke ich, dass wir offen reden können«, sagte Ishiba nach dem Telefonat.
Wie der chinesische Staatschef auf Trumps Wahlsieg reagiert hat, lesen Sie hier.
Auch der japanische Regierungschef Shigeru Ishiba hat Trump telefonisch gratuliert – und hofft auf ein baldiges Treffen mit dem 47. US-Präsidenten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. »Ich hatte den Eindruck, dass er sehr freundlich war. Von nun an denke ich, dass wir offen reden können«, sagte Ishiba nach dem Telefonat.
Wie der chinesische Staatschef auf Trumps Wahlsieg reagiert hat, lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Biden mit Rede an die Nation nach US-Präsidentschaftswahl
Der scheidende US-Präsident Joe Biden will sich am Donnerstag, um 17 Uhr deutscher Zeit, in einer Rede an die Nation zum Ausgang der Präsidentschaftswahl äußern. Biden werde sich an die Nation wenden, »um die Wahlergebnisse und den Übergang zu besprechen«, teilte das Weiße Haus mit.
Biden und die unterlegene demokratische Kandidatin und Vizepräsidentin Kamala Harris gratulierten Donald Trump am Mittwoch zu seinem Wahlerfolg.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump will in den »kommenden Tagen und Wochen« Personal auswählen
Donald Trumps Team hat angekündigt, dass der gewählte US-Präsident in den »kommenden Tagen und Wochen« entscheiden will, wen er in seine Regierung aufnimmt.
Trump hat in der Vergangenheit wiederholt gesagt, dass »sein größter Fehler« in seiner ersten Amtszeit darin bestand, dass er bei der Auswahl seiner Mitarbeiter nicht strenger vorgegangen sei. Er habe sich auf Leute verlassen, die sich als »illoyal« herausstellten.
Trump hat in der Vergangenheit wiederholt gesagt, dass »sein größter Fehler« in seiner ersten Amtszeit darin bestand, dass er bei der Auswahl seiner Mitarbeiter nicht strenger vorgegangen sei. Er habe sich auf Leute verlassen, die sich als »illoyal« herausstellten.
Foto: Brian Snyder / Reuters
Das will er dieses Mal anders machen. Bereits bei seiner Siegesrede hat Trump einige Unterstützer erwähnt, die er in sein Kabinett holen könnte. Mehr dazu lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
»Das Problem muss man erkennen, bevor man es lösen kann«
Wie blicken die Demokraten nach der Wahlniederlage in die Zukunft? US-Korrespondent Marc Pitzke schickt seinen Eindruck aus Atlanta: In den kommenden Wochen und Monaten werde es eine Zerreißprobe geben, vor der nicht nur die Partei betroffen ist, sondern gewissermaßen alle US-Amerikanerinnen und -Amerikaner.
Marc Pitzke, DER SPIEGEL, in Atlanta. Marc Pitzke / DER SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Europäer beraten über Sicherheitsthemen
Heute werden Staats- und Regierungschefs aus 47 Ländern zum fünften Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Budapest erwartet. Dabei soll es – mit Blick auf die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten – vor allem um gemeinsame sicherheitspolitische Herausforderungen gehen. Im Mittelpunkt dürfte dabei die Frage stehen, was der Wahlsieg von Donald Trump für die Ukraine und Europa bedeutet.
Trump behauptete im Wahlkampf mehrfach, den russischen Angriffskrieg in 24 Stunden beenden zu können. Es wird befürchtet, dass er die Ukraine über einen Stopp der Militärhilfe in Verhandlungen mit Russland zwingen könnte. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Der EPG-Gipfel ist ein Gesprächsformat, das vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen wurde. Eingeladen sind neben den 27 EU-Staaten auch Länder wie Großbritannien, die Ukraine, die Schweiz und Georgien. Nach dem großen Gipfel wollen die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten im kleineren Kreis weiter beraten.
Trump behauptete im Wahlkampf mehrfach, den russischen Angriffskrieg in 24 Stunden beenden zu können. Es wird befürchtet, dass er die Ukraine über einen Stopp der Militärhilfe in Verhandlungen mit Russland zwingen könnte. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Der EPG-Gipfel ist ein Gesprächsformat, das vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen wurde. Eingeladen sind neben den 27 EU-Staaten auch Länder wie Großbritannien, die Ukraine, die Schweiz und Georgien. Nach dem großen Gipfel wollen die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten im kleineren Kreis weiter beraten.
Gastgeber des Gipfels ist Ungarns Regierungschef – und Trump-Unterstützer – Viktor Orbán. Er forderte direkt nach der US-Wahl eine neue europäische Ukraine-Strategie.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Der Fahrplan für die kommenden Wochen
Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahl gewonnen, das steht fest. Wie geht es nun weiter?
- Zunächst müssen die Ergebnisse in den Bundesstaaten noch bis zur letzten Stimme ausgezählt und zertifiziert werden. Bis zum 11. Dezember muss das offizielle Ergebnis feststehen.
- Am 17. Dezember kommen dann die Wahlleute in den Bundesstaaten zur Abstimmung zusammen.
- Am 3. Januar tagt der neu gewählte Kongress zum ersten Mal.
- Am 6. Januar kommen dann Repräsentantenhaus und Senat gemeinsam zusammen, um das Wahlergebnis formal zu bestätigen. Den Vorsitz in dieser Sitzung übernimmt die amtierende Vizepräsidentin, also Kamala Harris. (Nach der Wahl 2020 war es bei dieser Sitzung zum Sturm auf das Kapitol durch Trumps Anhänger gekommen.)
- Am 20. Januar steht schließlich die offizielle Machtübergabe an: Der neue Präsident wird in einer Zeremonie am Kapitol vereidigt und die neue Regierung nimmt ihre Arbeit auf.
Das Weiße Haus in Washington, D.C. Foto: Hannah McKay / Reuters
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Chinas Staatschef warnt Trump vor Streit
Auch Chinas Staatschef Xi Jinping gratuliert Donald Trump zum Wahlsieg. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, hat Xi dem Republikaner eine entsprechende Nachricht zukommen lassen. Darin heißt es demnach, China und die USA müssten »in der neuen Ära« miteinander auskommen.
Xi warnt Trump vor einem konfrontativen Kurs: Die Geschichte habe gezeigt, dass die Volksrepublik und die Vereinigten Staaten von Kooperation profitierten, während Streit beiden schade. China hoffe, dass Meinungsverschiedenheiten »angemessen gehandhabt« würden und ein »korrekter« Umgang miteinander gepflegt werde.
Laut dem US-Sender CNN sprachen Trump und Xi am Telefon miteinander.
Während seiner ersten Präsidentschaft entfachte Trump einen Handelsstreit mit China. Im aktuellen Wahlkampf hatte er die Volksrepublik wiederholt beschuldigt, amerikanische Arbeitsplätze zu stehlen und unfaire Handelspraktiken zu betreiben. Trump kündigte auch an, Produkte aus China mit Strafzöllen von 60 Prozent belegen zu wollen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Xi warnt Trump vor einem konfrontativen Kurs: Die Geschichte habe gezeigt, dass die Volksrepublik und die Vereinigten Staaten von Kooperation profitierten, während Streit beiden schade. China hoffe, dass Meinungsverschiedenheiten »angemessen gehandhabt« würden und ein »korrekter« Umgang miteinander gepflegt werde.
Laut dem US-Sender CNN sprachen Trump und Xi am Telefon miteinander.
Während seiner ersten Präsidentschaft entfachte Trump einen Handelsstreit mit China. Im aktuellen Wahlkampf hatte er die Volksrepublik wiederholt beschuldigt, amerikanische Arbeitsplätze zu stehlen und unfaire Handelspraktiken zu betreiben. Trump kündigte auch an, Produkte aus China mit Strafzöllen von 60 Prozent belegen zu wollen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Trump und Xi Ende 2017 in Peking. Foto: How Hwee Young / EPA-EFE
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mike Pence war einst Vizepräsident unter Donald Trump. In den vergangenen Jahren wurde er allerdings mehr und mehr zum Kritiker seines einstigen Chefs. Er hatte sogar selbst versucht, zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner zu werden. Daraus wurde bekanntlich nichts.
Nun gratuliert Pence dem neu gewählten Präsidenten und dessen Familie »aufrichtig« zum Sieg. In einer Mitteilung auf seinem X-Account fordert Pence zudem alle Amerikaner auf, »sich uns anzuschließen und für unseren neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und die gewählten Vertreter auf allen Ebenen zu beten«.
Nun gratuliert Pence dem neu gewählten Präsidenten und dessen Familie »aufrichtig« zum Sieg. In einer Mitteilung auf seinem X-Account fordert Pence zudem alle Amerikaner auf, »sich uns anzuschließen und für unseren neuen Präsidenten, Vizepräsidenten und die gewählten Vertreter auf allen Ebenen zu beten«.
Foto: John Locher / AP
Zum Hintergrund des Zerwürfnisses: Pence hatte sich am 6. Januar 2021 geweigert, Trumps Druck nachzugeben und die Zertifizierung der Ergebnisse der Präsidentenwahl im Kongress zu verhindern. Trump wollte so Joe Bidens Wahlsieg in letzter Minute noch kippen. Pence leitete damals die Kongresssitzung in seiner Rolle als Vizepräsident. Trump hetzte seine Anhänger gegen seinen Stellvertreter auf. Der Mob johlte an jenem Tag des Kapitolsturms Rufe wie »Hängt Pence«. Daraufhin begann Pence, sich öffentlich von Trump zu distanzieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Können die Republikaner durchregieren? Behalten sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus – und stellen damit Mehrheiten in beiden Kongresskammern? Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, spricht bereits von einer 100-Tage-Agenda der Republikaner im Kongress – mit Donald Trump im Weißen Haus. Dafür braucht es aber neben dem Senat auch eine republikanische Mehrheit in der zweiten Kongresskammer. Und die zeichnet sich Medienberichten zufolge tatsächlich ab.
Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus stehen zur Wahl, bislang hielten die Republikaner mit 220 Sitzen eine knappe Mehrheit. Laut aktuellen Zahlen von CNN stehen die Republikaner derzeit bei 208 Sitzen, die Demokraten bei 191. Eine Mehrheit ergibt sich ab 218 Sitzen. Bis alle Wahlzettel gezählt sind und ein Ergebnis feststeht, könnte es jedoch noch eine Woche oder gar länger dauern.
Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus stehen zur Wahl, bislang hielten die Republikaner mit 220 Sitzen eine knappe Mehrheit. Laut aktuellen Zahlen von CNN stehen die Republikaner derzeit bei 208 Sitzen, die Demokraten bei 191. Eine Mehrheit ergibt sich ab 218 Sitzen. Bis alle Wahlzettel gezählt sind und ein Ergebnis feststeht, könnte es jedoch noch eine Woche oder gar länger dauern.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bill und Hillary Clinton haben sich mit einer kurzen Erklärung zum Wahlausgang geäußert: Kamala Harris und ihr Vize Tim Walz hätten eine positive, nach vorn gerichtete Kampagne geführt, auf die sie stolz sein könnten, heißt es darin. Und dass die USA größer seien als das Ergebnis einer einzelnen Wahl. »Was wir als Bürgerinnen und Bürger jetzt tun, wird den Unterschied ausmachen zwischen einem Land, das nach vorn geht und einem, das zurückfällt.« Gemeinsam müsse man die Probleme angehen und Chancen ergreifen.
Bill Clinton war von 1993 bis 2001 US-Präsident. Hillary Clinton war Außenministerin unter Barack Obama. 2016 musste sie sich im Rennen um die Präsidentschaft Trump geschlagen geben. In ihrer aktuellen Mitteilung schreiben die Clintons, dass sie Trump und seinem Vize J.D. Vance alles Gute wünschen – »und hoffen, dass sie für uns alle regieren werden«.
Bill Clinton war von 1993 bis 2001 US-Präsident. Hillary Clinton war Außenministerin unter Barack Obama. 2016 musste sie sich im Rennen um die Präsidentschaft Trump geschlagen geben. In ihrer aktuellen Mitteilung schreiben die Clintons, dass sie Trump und seinem Vize J.D. Vance alles Gute wünschen – »und hoffen, dass sie für uns alle regieren werden«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Demokrat Vindman gewinnt umkämpften Abgeordnetensitz in Virginia
Die Entscheidung im Rennen um die Präsidentschaft ist gefallen. Es geht bei dieser Wahl jedoch auch um Sitze in Senat und Repräsentantenhaus. Und während das Rennen um den Senat bereits entschieden ist, haben die Demokraten bei der zweiten Kongresskammer zumindest noch Hoffnung: Im umkämpften Virginia hat der Demokrat Eugene Vindman den vakanten Sitz knapp gegen den Republikaner Derrick Anderson gewonnen.
Vorgängerin Abigail Spanberger hatte nach drei Jahren im Amt beschlossen, 2025 für das Amt der Gouverneurin in dem Bundesstaat zu kandidieren.
Vorgängerin Abigail Spanberger hatte nach drei Jahren im Amt beschlossen, 2025 für das Amt der Gouverneurin in dem Bundesstaat zu kandidieren.
Foto: Jay Paul / AP
Vindman erlangte Berühmtheit, weil sein Bruder Alexander im Oktober 2019 im Ukraineskandal um Donald Trump vor dem Kongress ausgesagt hatte. Der damalige Offizier Alexander Vindman hatte ein Gespräch zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mitgehört; der damalige US-Präsident soll seinen Amtskollegen zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden ermuntert haben, um die Wahl 2020 zu gewinnen. Die Aussagen der Vindmans bildeten die Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump. Mehr dazu lesen Sie hier.
In seinem Wahlkampf warnte Vindman vor der Maga-Bewegung von Trump und sprach sich für Abtreibungsrechte aus. Die Republikaner hatten Hoffnungen, den Haus-Sitz zu gewinnen; bis 2018 hatten sie fast 50 Jahre lang ununterbrochen den Abgeordneten des Bezirks gestellt.
In seinem Wahlkampf warnte Vindman vor der Maga-Bewegung von Trump und sprach sich für Abtreibungsrechte aus. Die Republikaner hatten Hoffnungen, den Haus-Sitz zu gewinnen; bis 2018 hatten sie fast 50 Jahre lang ununterbrochen den Abgeordneten des Bezirks gestellt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Australiens Botschafter in Washington löscht alte Posts über Trump
Kevin Rudd war einst Premierminister und auch Außenminister Australiens, inzwischen ist er Botschafter seines Landes in Washington. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps ist Rudd nun offenbar einmal durch seine Social-Media-Historie gepflügt – und hat mehrere Posts gelöscht, in denen er sich über Trump ausgelassen hatte. Die Nachrichten würden nicht die Sicht der australischen Regierung widerspiegeln, sagte er dazu.
Rudd hatte Trump im Jahr 2020 beispielsweise als »den destruktivsten Präsidenten der Geschichte« bezeichnet. Damals war Rudd noch Vorsitzender eines Thinktanks mit Sitz in New York. 2023 wurde er zum Botschafter ernannt.
In einer Mitteilung auf Rudds Website heißt es nun: »Aus Respekt vor dem Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten und nach der Wahl von Präsident Trump hat Botschafter Rudd diese früheren Kommentare von seiner persönlichen Website und seinen Social-Media-Kanälen entfernt.« Damit wolle man ausschließen, dass seine Kommentare als Ansicht der australischen Regierung missverstanden werden könnten. »Botschafter Rudd freut sich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Trump und seinem Team, um das amerikanisch-australische Bündnis weiter zu stärken.«
Trump selbst wurde bereits im März auf die Posts von Rudd angesprochen. Der US-Politiker sagte dabei in einem TV-Interview, er habe gehört, Rudd sei »nicht der Hellste« und »gemein«. Und: Sollte Rudd tatsächlich »feindselig« sein, dann werde er nicht lange Botschafter in Washington sein.
Rudd hatte Trump im Jahr 2020 beispielsweise als »den destruktivsten Präsidenten der Geschichte« bezeichnet. Damals war Rudd noch Vorsitzender eines Thinktanks mit Sitz in New York. 2023 wurde er zum Botschafter ernannt.
In einer Mitteilung auf Rudds Website heißt es nun: »Aus Respekt vor dem Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten und nach der Wahl von Präsident Trump hat Botschafter Rudd diese früheren Kommentare von seiner persönlichen Website und seinen Social-Media-Kanälen entfernt.« Damit wolle man ausschließen, dass seine Kommentare als Ansicht der australischen Regierung missverstanden werden könnten. »Botschafter Rudd freut sich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Trump und seinem Team, um das amerikanisch-australische Bündnis weiter zu stärken.«
Trump selbst wurde bereits im März auf die Posts von Rudd angesprochen. Der US-Politiker sagte dabei in einem TV-Interview, er habe gehört, Rudd sei »nicht der Hellste« und »gemein«. Und: Sollte Rudd tatsächlich »feindselig« sein, dann werde er nicht lange Botschafter in Washington sein.
Kevin Rudd. Foto: Mick Tsikas / AAP
Australiens aktueller Premierminister, Anthony Albanese, hat nach dem Wahlsieg Trumps bereits mit dem Republikaner telefoniert. Sie hätten unter anderem über Handel und Investitionen sowie das Atom-U-Boot-Abkommen Aukus gesprochen, erklärte Albanese anschließend. Die USA, Großbritannien und Australien hatten das Sicherheitsbündnis Aukus – der Name ergibt sich aus den englischen Abkürzungen der Länder – im September 2021 ins Leben gerufen, um die Sicherheit und militärische Abschreckung im Indopazifik zu stärken. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Biden würdigt Harris als »großartige Partnerin«
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat die Wahl verloren. So viel steht fest. Ihre Kandidatur übernahm sie im Sommer kurzerhand vom alternden amtierenden Präsidenten Joe Biden, der Harris nun in einem Statement würdigt. »Was Amerika heute gesehen hat, war die Kamala Harris, die ich kenne und sehr bewundere«, zitieren CNN und die »Washington Post« aus der Erklärung. Harris sei »eine großartige Partnerin«, die unter außergewöhnlichen Umständen angetreten sei und einen historischen Wahlkampf geführt habe.
Harris hatte in einer Rede ihre Niederlage eingestanden und ihre Anhängerinnen und Anhänger aufgerufen, es ihr gleichzutun. Sie versprach, den »Kampf für Freiheit, für Chancen und für die Würde aller Menschen« weiterzuführen. Er müsse nun im Kleinen stattfinden, sagte Harris am Abend deutscher Zeit. Sehen Sie hier die Rede in voller Länge.
Harris hatte in einer Rede ihre Niederlage eingestanden und ihre Anhängerinnen und Anhänger aufgerufen, es ihr gleichzutun. Sie versprach, den »Kampf für Freiheit, für Chancen und für die Würde aller Menschen« weiterzuführen. Er müsse nun im Kleinen stattfinden, sagte Harris am Abend deutscher Zeit. Sehen Sie hier die Rede in voller Länge.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump nimmt Bidens Einladung ins Weiße Haus an
Donald Trump wird schon bald wieder im Weißen Haus sein – wenn auch erst mal nur zu Besuch. Er hat die Einladung von Präsident Joe Biden angenommen. Das Treffen der beiden im Weißen Haus solle »bald« stattfinden, teilte ein Sprecher des Republikaners mit.
Biden hatte Trump telefonisch zum Wahlsieg gratuliert und die Einladung ausgesprochen. Als Trump Präsident war und 2020 die Wahl gegen Biden verlor, hatte er
Biden hatte Trump telefonisch zum Wahlsieg gratuliert und die Einladung ausgesprochen. Als Trump Präsident war und 2020 die Wahl gegen Biden verlor, hatte er
- seine Niederlage nicht akzeptiert,
- seinen designierten Nachfolger nicht ins Weiße Haus eingeladen
- und war auch Bidens Amtseinführung ferngeblieben.
Donald Trump hat die aktuelle Wahl gegen seine Kontrahentin Kamala Harris deutlich gewonnen und wird der 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Er wird im Januar die Amtsgeschäfte übernehmen – und dann wieder ins Weiße Haus einziehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
hba/aar/czl/ptz/mgo/mrc/mkh/naw

