Taylor Swift: Unterstützung für Kamala Harris sorgt für Ärger bei Donald Trump - DER SPIEGEL
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»I HATE TAYLOR SWIFT!« Trump wütet gegen Taylor Swift

Auch Tage nach ihrer medienwirksamen Unterstützung für Kamala Harris kann sich Donald Trump offenbar nicht beruhigen. Für seine Attacke in Großbuchstaben gibt es prompt Kritik, auch aus dem republikanischen Lager.
»Ich werde Kamala Harris und Tim Walz meine Stimme geben«: US-Superstar Taylor Swift
»Ich werde Kamala Harris und Tim Walz meine Stimme geben«: US-Superstar Taylor Swift

»Ich werde Kamala Harris und Tim Walz meine Stimme geben«: US-Superstar Taylor Swift

Foto: Andrew Kelly / REUTERS

In Großbuchstaben und nur vier Wörtern hat Donald Trump seinen Ärger über den US-Popstar deutlich gemacht: »Ich hasse Taylor Swift!«, verkündete der republikanische Präsidentschaftskandidat auf seiner eigenen Onlineplattform Truth Social am Sonntag. Eine Begründung für seine Wut gab Trump in dem Post nicht ab. Die Attacke kommt, nachdem die Sängerin vor wenigen Tagen ihre Unterstützung für Kamala Harris bei den US-Wahlen bekundet hatte.

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Swift hatte sich unmittelbar nach dem TV-Duell zwischen den beiden Kandidaten am Dienstagabend (Ortszeit) für die Demokratin ausgesprochen. Sie werde bei der Präsidentenwahl am 5. November für Harris und deren Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz stimmen, kündigte die Sängerin in einem Beitrag auf Instagram an . Swift hat bei ihren Fans enormen Einfluss und auf der Plattform rund 284 Millionen Follower. Trump reagierte verärgert und erklärte, dass die 34-jährige Sängerin für ihre Stellungnahme »wahrscheinlich einen Preis zahlen« werde auf dem Musikmarkt.

Vor einigen Wochen hatte Trump auf Truth Social noch KI-generierte Bilder veröffentlicht, die den Eindruck erwecken sollten, dass Swift und ihre Fans Trump unterstützten. Swift nannte diese Bilder als einen Grund dafür, warum sie ihre politische Position öffentlich mache.

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Für seine Hassbekundung gegenüber Taylor Swift hagelte es für Trump prompt Kritik – auch aus den eigenen Reihen. Auf X zitiert die Republikanerin Liz Cheney den Post von Trump und entgegnet: »Sagt der kleinste Mann, der je gelebt hat« – als Referenz an einen Song aus Swifts jüngstem Album »The Tortured Poets Department«. Cheney hatte zuletzt bereits ihre Unterstützung für Harris öffentlich gemacht.

Rundumschlag auf Truth Social

Auf seinem Truth-Social-Account holte Trump am Sonntag zu einem Rundumschlag in Großbuchstaben aus. Über die »New York Times« schrieb er, die Zeitung sei »eine echte Gefahr für die Demokratie«. Über die Wähler seiner Kontrahentin hieß es: »Alle reichen, arbeitsplatzschaffenden Menschen, die die Genossin Kamala Harris unterstützen, sind dumm.«

Der Truth-Social-Account wird in der Regel von Trump selbst betreut. Eine unabhängige Bestätigung für die Echtheit des Swift-Beitrags gab es zunächst nicht.

rog/AFP/dpa