Super Tuesday im Minutenprotokoll Trump siegt und siegt – Biden rüstet sich schon für Wahlkampf
Die Prognosen sehen Donald Trump am Super Tuesday in jedem Bundesstaat vorn – bis auf Vermont. Dort muss er sich Nikki Haley geschlagen geben. Die wichtigsten Entwicklungen im Minutenprotokoll zum Nachlesen.
Wichtige Updates
Sortierung
Liebe Leserinnen und Leser, damit endet dieser Liveticker zum Super Tuesday hier.
Danke an die SPIEGEL-Korrespondenten vor Ort in den USA:
Marc Pitzke in Los Angeles
Roland Nelles in Washington, D.C.
Claus Hecking in Palm Beach
Alle weiteren Entwicklungen der Vorwahlen der Demokraten und Republikaner auf dem Weg zur Präsidentschaftswahl am 5. November lesen Sie natürlich weiter bei SPIEGEL.de. Kommen Sie gut durch den Super Wednesday!
Danke an die SPIEGEL-Korrespondenten vor Ort in den USA:
Marc Pitzke in Los Angeles
Roland Nelles in Washington, D.C.
Claus Hecking in Palm Beach
Alle weiteren Entwicklungen der Vorwahlen der Demokraten und Republikaner auf dem Weg zur Präsidentschaftswahl am 5. November lesen Sie natürlich weiter bei SPIEGEL.de. Kommen Sie gut durch den Super Wednesday!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die Bilanz des Super Tuesday
Die erwartete Erfolgsserie für Biden und Trump ist eingetreten. Biden konnte alle 15 Bundesstaaten gewinnen, Trump 14 (einen luchste ihm Nikki Haley ab).
Somit hat Donald Trump derzeit insgesamt 1040 Delegierte hinter sich versammelt und liegt damit 954 vor Nikki Haley. Um sich die Nominierung zu sichern, benötigt Trump 1215 Delegierte.
Biden steht nach dem Super Tuesday bei 1572 Delegierten. Er benötigt 1968 für die offizielle Nominierung.
Die Staaten im Überblick:
- Präsident Joe Biden hat die demokratischen Vorwahlen in Kalifornien, Texas, Vermont, Virginia, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Maine, Massachusetts, Arkansas, Alabama, Colorado, Minnesota, Utah und Iowa gewonnen. Wie es in Amerikanisch Samoa aussieht, ist noch unklar. CNNs Prognose sieht in dem Überseegebiet den Underdog Jason Palmer als Sieger. Die »NYT« berichtet jedoch von Rundungsfehlern bei der Auszählung und sieht die beiden gleichauf. (siehe Eintrag von 7.05 Uhr)
- Ex-Präsident Donald Trump konnte bei den Republikanern Kalifornien, Texas, Virginia, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Maine, Arkansas, Alabama, Alaska, Colorado, Minnesota, Massachusetts und Utah für sich entscheiden.
- Trumps Konkurrentin Nikki Haley konnte überraschend in Vermont gewinnen. Dennoch bleibt sie in der Delegiertenauszählung weit hinter Trump zurück.
Weiter geht es bis zum 12. März in Hawaii, Georgia, Mississippi und Washington und für die Republikaner in Amerikanisch Samoa. Am 19. März dürfen die Wähler in Arizona, Illinois, Kansas, Ohio und für die Republikaner in Florida an die Urnen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Donald Trump gewinnt auch in Utah die Vorwahl der Republikaner, prognostiziert die Nachrichtenagentur AP.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wie Donald Trump sich auf seiner Wahlparty in Mar-a-Lago feiern ließ, hat Claus Hecking für Sie aufgeschrieben. Spoiler: Für seine Unterstützer hat er längst alles gewonnen. Lesen Sie hier, was noch auf Trump zukommt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vizepräsidentin Kamala Harris findet deutliche Worte für den Super Tuesday. »Amerikaner jeder Herkunft zeigen, dass sie die Dringlichkeit dieser Wahl spüren und dass sie bereit sind, Präsident Biden und mir in diesem Kampf zum Schutz unserer Grundfreiheiten beizustehen«, schreibt sie bei X.
Und zum Ex-Präsidenten sagt sie: »Donald Trump hat geschworen, vom ersten Tag an ein Diktator zu sein. Er hat gedroht, das Justizministerium zu instrumentalisieren. Und er hat damit geprahlt, dass er stolz darauf ist, Frauen ihrer reproduktiven Freiheit zu berauben. Er stellt eine fundamentale Bedrohung für unsere Demokratie dar und muss gestoppt werden.«
Und zum Ex-Präsidenten sagt sie: »Donald Trump hat geschworen, vom ersten Tag an ein Diktator zu sein. Er hat gedroht, das Justizministerium zu instrumentalisieren. Und er hat damit geprahlt, dass er stolz darauf ist, Frauen ihrer reproduktiven Freiheit zu berauben. Er stellt eine fundamentale Bedrohung für unsere Demokratie dar und muss gestoppt werden.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Was geht bei Donald Trump? Weil es so schön ist, postet er auf Truth Social zum dritten Mal sein SloMo-Geh-Video. Und sendet erneut Grüße mit den Worten (wer hätte es gedacht): »THANK YOU, ALASKA – MAGA!«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
»Donald Trump ist schlagbar«, schreibt US-Korrespondent René Pfister. Lesen Sie hier mehr.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Und auch die Prognose für einen der letzten noch offenen Bundesstaaten vom Super Tuesday steht. Laut CNN gewinnt Donald Trump Alaska. Noch offen ist Utah.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
CNN geht noch davon aus, dass die Stimmen in Amerikanisch Samoa korrekt ausgezählt wurden. Dem Sender zufolge ist Jason Palmer weiter der Sieger im Überseegebiet. Palmer dankte Biden bei CNN für seine Arbeit, sagte jedoch, es sei Zeit den Stab an die nächste Generation weiterzureichen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Er ist sein eigener größter Fan. Auf Truth Social postet Donald Trump »MAKE AMERICA GREAT AGAIN!« und darunter ein Video mit Montagen von ihm, wie er in Zeitlupe geht. Mal über Rasen, mal zu einem Hubschrauber, mal auf einem Footballfeld. Fast drei Minuten darf man ihm beim Gehen zuschauen. Melania ist auch kurz zu sehen. Von hinten. Beim Gehen – und Stolpern. Und weil doppelt besser hält, repostet Trump seinen eigenen Beitrag direkt selbst.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ein kurzer Überblick was bisher passiert ist und was noch kommt:
- Präsident Joe Biden und Ex-Präsident Donald Trump haben ihre jeweiligen Vorwahlen in Kalifornien und Texas gewonnen, den Staaten mit den meisten zu vergebenden Delegierten bei den Wahlen am Super Tuesday.
- Biden hat außerdem in Vermont, Virginia, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Maine, Massachusetts, Arkansas, Alabama, Colorado, Minnesota, Utah und Iowa gewonnen.
- Trump konnte zusätzlich zu Kalifornien und Texas Virginia, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Maine, Arkansas, Alabama, Colorado, Minnesota, Massachusetts für sich entscheiden.
- Trumps Konkurrentin Nikki Haley konnte überraschend in Vermont gewinnen. Dennoch bleibt sie in der Delegiertenauszählung weit hinter Trump zurück.
- Noch abzuwarten sind bei den Republikanern die Ergebnisse aus Alaska und Utah. Dort haben die Wahllokale vor Kurzem geschlossen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die vier Lehren, die Marc und Roland aus dem Super Tuesday gezogen haben, lesen Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Plot Twist im Überseegebiet? Möglicherweise hat Joe Biden die Vorwahl in Amerikanisch Samoa doch nicht verloren. Die »New York Times« berichtet, es habe dort einen Rundungsfehler bei der Auszählung der Stimmen gegeben. Demnach liegen Biden und sein recht unbekannter Konkurrent Jason Palmer gleichauf. Bei ganzen 91 auszuwertenden Stimmzetteln kann das natürlich mal passieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Nikki Haleys Kampagnenteam erklärt, man fühle sich durch ihren Sieg in Vermont »geehrt«. Er zeige, dass es Wähler gibt, die eine Alternative zu Trump wollen. Es gebe nach wie vor einen »großen Block republikanischer Wähler, die große Bedenken« gegenüber dem ehemaligen Präsidenten äußern. »Das ist nicht die Einigkeit, die unsere Partei für den Erfolg braucht. Das Eingehen auf die Sorgen dieser Wähler wird die Republikanische Partei und Amerika besser machen«, so Haleys Sprecherin.
Und ans Aussteigen denkt Haley offenbar noch nicht. Zumindest nicht heute. Ein Wahlkampfspender teilte CNN mit, dass Haley laut ihrem Team heute nicht aus dem Rennen aussteigen werde, sondern dass die Kampagne »morgen Pläne und nächste Schritte machen« werde.
Und ans Aussteigen denkt Haley offenbar noch nicht. Zumindest nicht heute. Ein Wahlkampfspender teilte CNN mit, dass Haley laut ihrem Team heute nicht aus dem Rennen aussteigen werde, sondern dass die Kampagne »morgen Pläne und nächste Schritte machen« werde.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Und apropos Stars, hier ein Gruß an alle Swifties. Taylor Swift hatte ihre Fans über Instagram aufgerufen, am Super Tuesday wählen zu gehen. Auch, wenn sie noch nicht offen gesagt hat, dass sie Biden dieses Jahr unterstützt, dürfte das Trump und Amerikas republikanischen Verschwörungstheoretikern nicht gefallen haben. 18 Prozent der Amerikaner glauben nämlich, dass Swift und Biden zusammenarbeiten. Bei der letzten Präsidentschaftswahl sprach sich Swift für Biden aus und das macht den Republikanern offenbar Angst.
In der NBC-Sendung »Late Night with Seth Meyers« antwortete der aktuelle Präsident lachend auf die scherzhafte Frage, ob er bestätigen oder dementieren könne, dass es eine aktive Verschwörung zwischen ihm und Frau Swift gibt: »Woher haben Sie diese Information? Das ist streng vertraulich.«
In der NBC-Sendung »Late Night with Seth Meyers« antwortete der aktuelle Präsident lachend auf die scherzhafte Frage, ob er bestätigen oder dementieren könne, dass es eine aktive Verschwörung zwischen ihm und Frau Swift gibt: »Woher haben Sie diese Information? Das ist streng vertraulich.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Good night nach L.A., Marc! Grüß mir die Oscars!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Ich verabschiede mich aus Los Angeles. Das nächste Rennen, über das ich hier berichten werde, ist das um die Academy Awards am Sonntag. Auch dann werden wir wieder mit einem Liveblog berichten, über Gewinner und Verlierer, aber auch über goldene Männchen und dramatische Outfits. Wir lesen uns, good night from Hollywood!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wortgewandt wie eh und je sehen Donald Trumps Zwischenbilanzen auf Truth Social so aus: »THANK YOU, CALIFORNIA – MAGA!«, »THANK YOU, ALABAMA – MAGA!«, »THANK YOU, MAINE – MAGA!« … Ich glaube, das Muster wird klar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
In Kalifornien hat sich Adam Schiff, der demokratische Kongressabgeordnete, wie erwartet für die Senatswahl im November qualifiziert. Er wird dann um das politische Erbe von Dianne Feinstein kämpfen, der legendären Senatorin, die letztes Jahr im Alter von 90 gestorben war, nach einem halben Jahrhundert im Amt. Schiffs Rivale wird Steve Garvey sein, ein ehemaliger Baseballstar, der für die Republikaner antritt. Schiffs demokratische Kongresskolleginnen Katie Porter und Barbara Lee bewarben sich ebenfalls um die Senatskandidatur, doch hatten bei Kaliforniens »jungle primary«, bei der nur die zwei Besten weiterkamen, das Nachsehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Joe Biden hat bereits eine kleine Bilanz gezogen. In einem X-Post schreibt er: »Heute haben sich Millionen von Wählern im ganzen Land Gehör verschafft und gezeigt, dass sie bereit sind, sich gegen Donald Trumps extreme Pläne zu wehren. Jede Generation von Amerikanern wird einen Moment erleben, in dem sie die Demokratie verteidigen muss. Dies ist unser Kampf«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
In Texas wird laut CNN-Prognose Colin Allred die Nominierung der Demokraten für den US-Senat in Texas gewinnen und im November gegen den Republikaner Ted Cruz antreten. Allred, ein ehemaliger NFL-Spieler, kritisierte vor allem Bidens Grenzpolitik zu Mexiko.
Cruz, der bei den Republikanern keinen wirklichen Gegner hatte, sicherte sich am Super Tuesday offiziell die GOP-Nominierung für eine dritte Amtszeit.
Cruz, der bei den Republikanern keinen wirklichen Gegner hatte, sicherte sich am Super Tuesday offiziell die GOP-Nominierung für eine dritte Amtszeit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Danke für deine Nachtschicht Henrik! Dann bringe ich diesen Super Tuesday mal in den deutschen Mittwochmorgen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Charlotte schreibt schon, Charlotte übernimmt an dieser Stelle. Die deutsche Nacht endet, die amerikanische beginnt. Ich verabschiede mich in den Feierabend, ciao!
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Joe Biden nimmt den Verlust in Amerikanisch Samoa offenbar gelassen. Ein Mitglied seines Wahlkampfteams nannte die Nachrichten aus dem Überseegebiet laut CNN »silly news«. Der dortige Sieger Jason Palmer habe eine »Plattform, ein Fürsprecher für Amerikanisch-Samoa zu sein« und viele Stimmen seien eh nicht vergeben worden. Viele kannten Jason Palmer vor diesem Super Tuesday nicht. Er hatte bisher noch kein politisches Amt inne und startete seine aktuelle Kampagne im November 2023. Der 52-jährige Risikokapitalgeber aus Maryland wolle vor allem junge Amerikanerinnen und Amerikaner vertreten, machte aber deutlich, dass er sich seiner sehr geringen Chancen auf die Nominierung der Demokraten bewusst sei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen

