Rätsel des Alltags Warum gehen tonnenschwere Schiffe nicht unter?
Wirft man eine Metallkugel ins Wasser, geht sie unter. Klar, Metall ist auch schwer. Doch warum können tonnenschwere Schiffe schwimmen? Sie sind auch aus schwerem Metall, nämlich Stahl, gebaut, gehen aber nicht unter.
Der Unterschied: Schiffe haben eine besondere Form. Sie sind zwar aus Stahl, haben aber einen hohlen Bauch, der mit Luft gefüllt ist. Die Luft sorgt dafür, dass ein Schiff beim Eintauchen ins Wasser wieder nach oben gedrückt wird. Das ist eine physikalische Kraft, die man Auftrieb nennt. Sie verhindert, dass Schiffe untergehen.
Dieses physikalische Prinzip wurde vor mehr als 2000 Jahren vom griechischen Mathematiker Archimedes entdeckt. Es besagt, dass der Auftrieb eines Körpers im Wasser ausreicht, wenn das Wasser, das er verdrängt, schwerer ist als er selbst.
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Das bedeutet, dass ein Schiff, das eine Tonne wiegt, mehr als eine Tonne Wasser verdrängen muss, um zu schwimmen. Dies ist nur durch die besondere bauchige Form des Schiffs möglich. Würde man ein Schiff zu einer Kugel zusammenknüllen, würde es untergehen.
Dieser Text erschien in »Dein SPIEGEL« 7/2024.
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