Tarte d'Avignon
Tarte d'Avignon
Eigentlich mehr Frittata oder Tortilla, diese Tarte mit Sardinen, Curry und vielen Kräutern, die ich an einem extrem heißen Junitag in der Markthalle von Avignon in Südfrankreich kennengelernt habe. Das Rezept stammt aus dem Buch »Gut bei Hitze« (Brandstätter Verlag).
- Vorbereitungszeit
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30 Min
- Zubereitungszeit
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45 Min
- Pro Portion
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332 kcal
Zubereitung
Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Karotte, Sellerie und Lauch (Letzteren besonders gründlich) waschen.
Karotte schälen und fein raspeln.
Sellerie längs in Streifen, dann sehr fein schneiden.
Lauch ebenfalls längs in feine Streifen, dann sehr fein schneiden.
Zwiebeln je nach Art waschen, putzen, schälen. Knoblauch schälen, beides fein schneiden.
Alles in einer weiten beschichteten Pfanne in 2 EL Olivenöl bei kleiner bis mittlerer Hitze 5–7 Minuten mehr anschwitzen als braten, dabei salzen. Das Gemüse soll weich sein, aber nicht bräunen.
In einer großen Schüssel ganze Eier mit Crème fraîche mit einem Schneebesen glattrühren, Mehl und Curry einrühren.
Kräuter waschen, trockenschütteln oder -schleudern, inkl. zarter Stängel abzupfen und sehr fein hacken. Gemüse und Kräuter zur Eimasse geben. Gründlich verrühren.
Sardinen ohne etwaige Gewürze aus der Dose und ohne Rückengräte grob zerzupfen, dazugeben und einrühren. Nach Geschmack auch das scharfe Öl (verstärkt den Fischgeschmack exponentiell!). Mit Pfeffer oder Chili schärfen, mit Salz abschmecken, aber nicht überwürzen.
Form mit 1 EL Olivenöl ausstreichen (geht am besten mit den Fingern). Masse einfüllen.
Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten (falls die Form kleiner als 28 cm Durchmesser ist, ein paar Minuten länger) goldbraun backen. Falls sich die Tarte währenddessen aufbläht: Keine Sorge, sie fällt wieder zusammen.
Salat und Dressing vorbereiten (mariniert wird er direkt vor dem Servieren) und evtl. Oliven mit ein paar Zitronenschnitzen marinieren.
Tarte herausnehmen, mind. 15 Minuten abkühlen lassen, dann erst aufschneiden und mit viel Salat und evtl. Oliven servieren.
Es ist wirklich wichtig, dass alles sehr fein und gleichmäßig gerieben, gehackt, geschnitten wird, sonst gerät die Tarte zu rustikal.
Schmeckt warm oder kalt, sogar direkt aus dem Kühlschrank und hält dort auch ein paar Tage.
Gewürzfenchelgrün (auf dem Bild) passt super in und auf die Tarte.
Fenchel statt Stangensellerie verwenden.