Baby-Erstausstattung Checkliste: Was Eltern wirklich brauchen - DER SPIEGEL
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Hebamme gibt Tipps Erstausstattung fürs Baby: Was Eltern wirklich brauchen

Mit dem Babybauch kommen die (ungebetenen) guten Ratschläge und verwirren viele werdende Eltern. Kleidung, Möbel, Accessoires: Was muss wirklich sein? Eine Hebamme und eine Kinderärztin geben Orientierung.
Von Hanna Zobel •

Strampler: mit oder ohne Füßen? Babywippe: ja oder nein? Und was genau ist eigentlich eine Federwiege? Kurz vor der Geburt des ersten Kindes fühlen sich viele Eltern in Babyabteilungen und Onlineshops überfordert. Was benötigt so ein kleiner Mensch, was ist eher schädlich – und was ist völlig überhypter Quatsch? Eine Hebamme und eine Kinderärztin geben Tipps.

Am Ende des Artikels finden Sie diese noch mal als Checklisten zusammengefasst.

Welche Kleidungsstücke braucht ein Neugeborenes – im Sommer wie im Winter?

»Am wichtigsten sind genug Bodys«, sagt Esma Cetin, sie arbeitet als leitende Hebamme am Hamburger Agaplesion Diakonieklinikum. »Ungefähr zehn in der ersten Größe.« Meist ist dies 50/52 oder 52/56, die Zahlen beziehen sich auf die Körperlänge in Zentimetern. Für frühgeborene Babys gibt es bereits Kleidung ab Größe 38.

Die ersten Größen werden zwar meist nur wenige Wochen getragen, dennoch rät die Hebamme davon ab, eine Größe zu überspringen: »Es kostet das Kind zu viel Energie, einen locker sitzenden Stoff zu wärmen«, sagt Cetin. »Das kennen wir alle, wenn wir im Winter einen weiten Mantel anhaben, in den es hineinzieht. Ein eng anliegendes Kleidungsstück ist für das Kind besser.«

Säugling: »Je schlichter ein Kleidungsstück, desto besser«

Säugling: »Je schlichter ein Kleidungsstück, desto besser«

Foto: Antonio Hugo Photo / Moment / Getty Images

Die Bodys sollten aus Baumwolle sein, und »wenn ich mir etwas wünschen kann, dann aus schadstoffgeprüfter Baumwolle«, sagt Cetin. »Inzwischen bieten viele Hersteller Biobaumwolle zu günstigen Preisen an.« Auch gebraucht findet man Kleidungsstücke in Bioqualität.

Cetin rät zudem von Wickelbodys oder ausgefeilten Designs ab: »Je schlichter ein Kleidungsstück, desto besser.« Sie persönlich halte auch nicht viel von Druckknöpfen. »Im Verhältnis zum Babykörper ist so ein Druckknopf so groß wie eine Mandarine für uns«, sagt sie. »Stellen Sie sich mal vor, Sie würden auf einer ganzen Reihe solcher Knöpfe liegen. Oder noch schlimmer: auf einer geknoteten Schleife.«

Bodys also, die sich über den Kopf ziehen lassen und die nur Druckknöpfe im Schritt haben. »Eltern müssen keine Angst davor haben, etwas über den Kopf zu ziehen«, versichert Cetin, »da gibt es einfache Techniken, die ihnen eine Hebamme nach der Geburt zeigen kann.«

»Wolle ist wie tausend Stecknadeln. In den ersten drei Monaten hat sie auf der Haut des Kindes nichts zu suchen.«

Esma Cetin, Hebamme

Okay, Body ist an, was nun? »Dann entweder einen Strampler – oder Hose und Oberteil«, sagt Cetin. Auch Pucksäcke, quasi Schlafsäcke nur für den Unterkörper, könne sie für zu Hause empfehlen: »Das finden Kinder toll, weil sie darin warmgehalten werden und gleichzeitig ihre nackten Beine spüren.« Letzteres sei eine große Sicherheit für Babys. »Im Bauch spüren die Kinder sich selbst, da fühlen sie sich wohl. Wenn man sie danach dick in Kleidung einpackt, kann es sie verunsichern.«

Außerdem rät sie: Weder Polyester oder anderer Kunststoff – »hält nicht richtig warm und gleichzeitig schwitzen die Kinder schnell« – noch tierische Materialien. »Wolle ist viel zu kratzig für die Haut eines Neugeborenen, das gilt auch für Wolle-Seide-Mixe«, sagt Cetin. »Das Kind kommt aus dem Wasser, im Vergleich dazu fühlt sich selbst Baumwolle krass an. Wolle ist wie tausend Stecknadeln. In den ersten drei Monaten hat sie auf der Haut des Kindes nichts zu suchen.«

Diese Füße: »Das Kind kommt aus dem Wasser, im Vergleich dazu fühlt sich selbst Baumwolle krass an«

Diese Füße: »Das Kind kommt aus dem Wasser, im Vergleich dazu fühlt sich selbst Baumwolle krass an«

Foto: Marko Volkmar / iStockphoto / Getty Images

Auch Daunen oder Felle sieht sie kritisch: »In den ersten Monaten haben Babys ein Greifreflex. Sie umschließen mit den Fingern alles, was sie berühren. Je plüschiger etwas ist, desto mehr Haare und Fussel haben die Babys an den Händen – und kurz darauf meist im Mund.« Sie habe schon erlebt, wie Babys stundenlang würgen und irgendwann in der Notaufnahme landen. Die unsichtbare Erklärung seien so manches Mal kleine Fusseln im Rachen gewesen. Wenn Eltern auf einem Lammfell im Kinderwagen bestünden, müsse dies daher immer mit einem Spucktuch abgedeckt sein.

Beistellbett, Co-Sleeping und der richtige Schlafsack: Was braucht ein Baby zum Schlafen?

Ab ins Bett: »Das Ganze sollte sehr unromantisch sein«

Ab ins Bett: »Das Ganze sollte sehr unromantisch sein«

Foto: South_agency / iStockphoto / Getty Images

Schlaf ist eines der essenziellen Themen des Elternseins. Über Monate oder gar Jahre deutlich zu wenig zu schlafen, beeinträchtigt sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit. Von daher ist es verständlich, dass Eltern vieles ausprobieren, um möglichst viel Schlaf für alle rauszuholen – von Co-Sleeping im Elternbett bis hin zu selbst schaukelnden Federwiegen. Offiziell für die Kindesgesundheit empfohlen sind jedoch nur ganz schlichte Rahmenbedingungen.

»Es sollte eine Schlafgelegenheit im Zimmer der Eltern geben, aber nicht im Bett der Eltern«, sagt Kinderärztin Ursula Felderhoff-Müser. Sie leitet die Klinik für Kinderheilkunde an der Universitätsklinik Essen. Ob die Schlafgelegenheit ein Beistellbett sei oder eine andere Variante, sei eher nebensächlich. Wichtig sei: eine gut belüftete Matratze, die hart genug sei, damit das Baby nicht einsinke.

»Das Ganze sollte auch sehr unromantisch sein«, sagt die Ärztin: »Kein Kopfkissen, keine Decke, kein Nestchen, kein schwerer Betthimmel, keine Kuscheltiere.« Sonst drohe schlimmstenfalls Erstickungsgefahr. »Nur ein Schlafsack ist wichtig, der gehört zur Grundausstattung.«

»Kinder tragen keine bleibenden Schäden davon, wenn sie einen Schnuller haben.«

Ursula Felderhoff-Müser, Kinderärztin

Hebamme Cetin betont auch hier wieder die korrekte Größe: »Wenn man ein teureres Schlafsackmodell im Blick hat, neigen manche Eltern dazu, die nächste Größe zu nehmen, damit er länger getragen wird«, sagt sie. Doch dann könnte der Halsausschnitt zum Problem werden: Ist dieser zu weit, kann der Kopf des Babys in den Schlafsack rutschen. »Ein guter Schlafsack muss auch nicht teuer sein«, sagt Cetin.

Kriterien für ein gutes Modell seien: Naturmaterialien – am besten Baumwolle – die richtige Fütterung je nach Jahreszeit, und am besten ein Reißverschluss, der oben beginnt und nach unten zu schließen ist. »So besteht keine Verletzungsgefahr für das Baby.« Im Winter solle man zudem ein Inlay mit Ärmeln verwenden, damit die Arme des Babys warmgehalten werden.

Sollte man dem Baby Schnuller anbieten?

Schnuller oder kein Schnuller: »Kaufen Sie gern welche, wenn Sie das möchten«

Schnuller oder kein Schnuller: »Kaufen Sie gern welche, wenn Sie das möchten«

Foto: Christian Horz / iStockphoto / Getty Images

Über diese Frage wird unter Eltern leidenschaftlich gestritten. Kinderärztin Felderhoff-Müser wünscht sich weniger Druck bei dem Thema: »Kaufen Sie gern welche, wenn Sie das möchten«, sagt sie. »Die Forschung hat gezeigt, dass Schnuller protektiv gegen den plötzlichen Kindstod wirken.« Natürlich solle man kein Kind zum Schnuller zwingen, wenn es diesen ablehnt. Aber: »Wenn ein Baby den Schnuller annimmt und mag, dann kann es einen bekommen. Kinder tragen keine bleibenden Schäden davon, wenn sie einen Schnuller haben«, sagt die Ärztin.

»Der schwere Weg ist nicht der bessere.«

Ursula Felderhoff-Müser, Kinderärztin

Zudem können Schnuller neben der Beruhigung des Kindes auch zur Entlastung der Eltern beitragen – ein laut Felderhoff-Müser nicht zu unterschätzender Aspekt der Kindesgesundheit: »Überlastete Eltern haben nicht dieselbe Energie für die Pflege eines Babys wie jene, die in schwierigen Momenten Unterstützung erfahren. Hilfe für die Eltern ist somit auch Hilfe fürs Kind. Der schwere Weg ist nicht der bessere.«

Von Windeln bis Nagelschere: Was benötigt man für die Babypflege?

Windel-Wettbewerb: »Es ist ganz individuell, wer mit welchen Windeln gut zurechtkommt«

Windel-Wettbewerb: »Es ist ganz individuell, wer mit welchen Windeln gut zurechtkommt«

Foto: Eskemar / iStockphoto / Getty Images

Windeln sollte man laut Hebamme Cetin nicht auf Vorrat kaufen, sondern nach der Geburt verschiedene Marken und Passformen ausprobieren. »Es ist ganz individuell, wer mit welchen Windeln gut zurechtkommt. Ein Kind ist schmal und lang, ein anderes hat kräftigere Oberschenkel; eins bewegt sich viel, ein anderes eher wenig; manche Jungs pinkeln eher nach oben, andere nach unten – es gibt endlos viele Faktoren«, sagt sie.

Zur Körperpflege empfehlen sowohl die Kinderärztin als auch die Hebamme als wichtigstes Element eine Wundschutzcreme, die man im Fall einer Windeldermatitis – also eines wunden Popos – verwenden sollte. »Auf keinen Fall Puder«, sagen beide. Dies sei völlig veraltet, und man wisse inzwischen, dass es der Kinderhaut nicht guttue.

Zeig her deine Finger: Es lohnt sich, in eine Baby-Nagelschere zu kaufen

Zeig her deine Finger: Es lohnt sich, in eine Baby-Nagelschere zu kaufen

Foto: Srdjan Pavlovic / E+ / Getty Images

Cetin empfiehlt außerdem, in eine gute Baby-Nagelschere zu investieren und diese den Nagelknipsern vorzuziehen. Zum Baden empfiehlt sie eine rechteckige Wanne: »Da passen die Kinder lange rein.« Von Faltwannen rät sie ab, die seien instabil und gefährlich, da sich Eltern manchmal beim Waschen versehentlich auf den Rand stützen. Zum Baden empfiehlt Kinderärztin Felderhoff-Müser einfach nur warmes Wasser ohne Zusätze.

»Von Feuchttüchern halte ich gar nichts.«

Hebamme Esma Cetin

Ein großes Thema in der Babypflege sind für Cetin die Feuchttücher: »Davon halte ich gar nichts. Da kann noch so oft ›sensitiv‹ draufstehen, aber fast alle Feuchttücher enthalten leider Zusätze, die der Haut Feuchtigkeit und Fett entziehen«, sagt sie. Vor allem bei kleinen Mädchen sei dies ein Problem. »Wenn man Mädchen damit abputzt, passiert es bei einigen, dass die kleinen Vulvalippen dauerhaft aneinander kleben bleiben.« Falls dies geschehe, sollte ein Kinderarzt um Rat gefragt werden.

Generell rät die Hebamme dazu, die Babys zu Hause nur mit Wasser zu reinigen. Unterwegs oder auf Reisen könne man ab und zu Feuchttücher verwenden. »Alternativ kann man auch weiche Papiertücher in einem Plastikbeutel mitnehmen und diese mithilfe einer Wasserflasche in Feuchttücher verwandeln.«

Was muss in Hausapotheke, wenn man ein Kind erwartet?

»Eigentlich nur eine Salbe gegen Windeldermatitis und ein Fieberthermometer«, sagt Kinderärztin Felderhoff-Müser. »In den ersten drei Monaten hat ein Neugeborenes noch den sogenannten Nestschutz des mütterlichen Immunsystems. Wenn es in dieser Zeit trotzdem fiebert oder krank und schlapp wirkt, dann muss man es dem Kinderarzt vorstellen.« Dieser müsse dann einschätzen, welche Hilfe das Kind benötigt.

Fiebersenkende und schmerzhemmende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sollten Eltern erst in späteren Monaten und Jahren selbstständig beim Kind einsetzen.

Babywippe, Trage, Fläschchen-Sterilisator: Welches Equipment kann hilfreich sein – welches sollte man lieber weglassen?

Babywippe: »Diese Wippen sind nicht gut für den Rücken, genau wie Autoschalen«

Babywippe: »Diese Wippen sind nicht gut für den Rücken, genau wie Autoschalen«

Foto: lolostock / iStockphoto / Getty Images

Wer keinen Platz für einen Wickeltisch hat, muss sich nicht stressen: »Wickeln geht überall: auf dem Bett, auf dem Boden, auf dem Küchentisch, auf dem Sofa«, sagt die Kinderärztin. Wichtig sei nur bei allen Varianten (außer dem Boden): Das Benötigte griffbereit haben und immer direkt beim Kind bleiben, damit es nicht herunterfällt. »Selbst Neugeborene können unerwartete Bewegungen machen«, sagt die Ärztin. »Die stützen sich mit den Füßen auf und machen plötzlich eine Art Hechtsprung.«

Ein fester Ort zum Wickeln kann hilfreich sein, sagt Hebamme Cetin. Dort könne man dann auch eine Wärmelampe installieren. Häufig sei das Wickeln die einzige Gelegenheit für die Babys, komplett nackt zu sein. »Unter der Wärme fühlen sich viele Kinder pudelwohl und können auch gern mal eine halbe Stunde frei strampeln«, sagt sie.

Ein beliebtes Equipment im Haushalt sind Babywippen – schwingende Sitze, die oft schon ab der Geburt freigegeben sind. Felderhoff-Müser rät zur Vorsicht: »Diese Wippen sind nicht gut für den Rücken, genau wie Autoschalen«, sagt sie. Beides solle man also möglichst nur für kurze Zeitspannen einsetzen.

Autoschale: Nur für kurze Zeitspannen verwenden

Autoschale: Nur für kurze Zeitspannen verwenden

Foto: Guido Mieth / Stone / Getty Images

Wer das Baby am Körper tragen möchte, könne getrost zwischen allen Varianten der Tragehilfen wählen, sagt Felderhoff-Müser – ob Tuch oder eine ergonomische Trage mit Schultergurten. »Manche Menschen empfinden die Tücher als unmögliches Gefummel, andere schwören darauf«, sagt sie. »Wer keine Lust auf das Tragen hat, weil ihm der Rücken wehtut: auch völlig in Ordnung.« Das Baby könne genauso gut im Kinderwagen liegen. »Es gibt auch Kinder, die gar nicht getragen werden möchten.« Hier gelte also wie so oft die Devise: einfach ausprobieren.

Tragetuch: »Manche Menschen empfinden die Tücher als unmögliches Gefummel, andere schwören darauf«

Tragetuch: »Manche Menschen empfinden die Tücher als unmögliches Gefummel, andere schwören darauf«

Foto: Sarah Mason / Digital Vision / Getty Images

Ein Haushaltsgerät, von dem die Kinderärztin klar abrät: Sterilisatoren für Fläschchen, reine Geldverschwendung. »Der Trend kommt noch aus den Sechzigerjahren, wo man alles möglichst steril machen wollte«, sagt sie. »Aber die Brust ist ja auch nicht steril.« Fläschchen, Schnuller und Co. könne man ganz normal abwaschen und gelegentlich die Sauger der Flaschen sowie die Schnuller auf dem Herd in einem Topf abkochen.

Hmmm, lecker Milch: »Die Brust ist auch nicht steril«

Hmmm, lecker Milch: »Die Brust ist auch nicht steril«

Foto: Paulo Sousa / iStockphoto / Getty Images

Wie viel kostet all das?

Ob Kleidung oder Babybett: Bei der Ausstattung ist die Preisskala nach oben offen. Unternehmen setzen auf den guten Willen von Eltern, ihrem Kind nur das Beste zu bieten. Trotzdem muss man angesichts der Aufgabe nicht verzweifeln.

Ein paar Tipps, wie man Geld sparen kann:

  • Gebraucht kaufen: Ob auf Flohmärkten, Kleinanzeigen oder Vinted – es gibt alles gebraucht und oft in sehr gutem Zustand. Gerade in den Anfangsgrößen ist vieles nur wenige Wochen benutzt worden. Secondhand kann zudem gesünder sein, etwa weil ein Kleidungsstück schon mehrmals gewaschen wurde, was potenziell vorhandene Schadstoffe reduzieren kann. Auch manche Möbelstücke dünsten vor allem in den ersten Monaten noch flüchtige Schadstoffe aus.

  • Leihgaben von anderen Eltern: Viele Eltern sind froh, wenn sie nach der Babyphase des ersten Kindes aussortiertes Mobiliar oder Kisten voller Kleidung weitergeben können.

  • Nicht von Marken blenden lassen: Es gibt sehr viele Anbieter für Babykleidung und Mobiliar. Teuer ist dabei nicht immer besser. Und: Viele günstige Marken bieten auch Bioqualität an.

  • Vorgängermodelle oder B-Ware kaufen: Bei Autositzen oder Kinderwagen lohnt es sich, nicht das neueste Modell zu kaufen, sondern sich bei den vorigen Versionen umzusehen. Viele Hersteller bieten zudem sogenannte B-Ware an. Das klingt vielleicht nicht vertrauenerweckend, allerdings handelt es sich hierbei meist um zurückgeschickte und geprüfte Artikel – oder um Ausstellungsstücke. Die Qualität ist daher nicht geringer.

Wer rund um Schwangerschaft und Geburt finanzielle Hilfe benötigt, kann sich etwa an die »Bundesstiftung Mutter und Kind« wenden. Beratungsstellen unterstützen Schwangere oder junge Eltern bei der Antragstellung. Lokale Anlaufpunkte finden Sie hier .

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version war an einer Textstelle fälschlicherweise vom Moro-Reflex die Rede. Wir haben die Stelle konkretisiert.

  • zehn Bodys in der ersten Größe – meist 50/52 oder 52/56

  • fünf Strampler oder Hosen und Jäckchen, passend zur Jahreszeit

  • fünf Paar Socken

  • für draußen einen der Jahreszeit angemessenen Overall und eine Mütze

  • kleine Baumwolldecke zum Einwickeln, Kuscheln, Tragen

  • Material der Kleidung vorzugsweise Baumwolle, am besten Bioqualität; tierische Materialien sowie Kunststoff eher vermeiden

  • optional: ein Pucksack