Erziehung Vorurteile über Einzelkinder – woher sie kommen und wie wir sie loswerden
Einzelkinder gelten oft als verwöhnt, einsam und wenig sozial. Solche Vorurteile halten sich hartnäckig, nicht nur in den Köpfen von Eltern oder Erziehern. Aber sind Einzelkinder wirklich so ich-bezogen?
In ihrem Buch »Mein fabelhaftes Einzelkind« setzt sich die Elternberaterin Anna Hofer mit pädagogischen Studien zu Einzel- und Geschwisterkindern auseinander.
»Viele Klischees, die wir von Einzelkindern haben, rühren aus einer Studie aus dem 19. Jahrhundert, die empirisch so nicht tragbar ist«, sagt Hofer. Neuere Untersuchungen zeigten sogar, dass Einzelkinder sozial besonders verträglich seien. Auf vielen Eltern laste trotzdem noch immer ein gesellschaftlicher Druck, mindestens ein weiteres Kind zu bekommen.
Und auch über Erstgeborene, Nesthäkchen oder Sandwich-Kinder sind viele Klischees im Umlauf. Woher kommt das Schubladendenken? Wie können wir uns von diesen Vorurteilen befreien? Und wie werden Kinder auch ohne Geschwister glücklich groß?
Darüber spricht Anna Hofer im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.
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