Geld So gelingt der Vermögensaufbau mit ETFs – auch ohne Vorwissen
Früher war die Börse eher was für Profis. Heute investieren Millionen Menschen in Deutschland in Aktien und Fonds. Die Zahlen sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen.
Wenn es darum geht, das eigene Geld zu vermehren oder was fürs Alter anzusparen, ist immer häufiger von ETFs die Rede – kurz für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Indexfonds.
Klingt sperrig? Mag sein. Aber einen ersten Sparplan anzulegen, ist unkompliziert. Ein Smartphone reicht.
Und um in ETFs zu investieren, benötigen wir weder Startkapital noch großes Vorwissen. Selbst, wer die Altersvorsorge seit Jahrzehnten vor sich herschiebt, kann noch starten.
»Das Alter spielt nur sekundär eine Rolle. Die Frage, die ich mir stellen würde, ist mein Anlagehorizont: Wie viel Zeit habe ich noch?«, sagt Finanzexperte und Bestsellerautor Thomas Kehl im SPIEGEL-Podcast Smarter leben.
»Investitionen unter zehn Jahren machen keinen Sinn am Aktienmarkt – besser sind sogar noch 15 Jahre.«
Da ETFs große Börsenindizes nachbilden, sind oft Hunderte Firmen enthalten – auch Branchen, die wir vielleicht nicht unterstützen wollen. Wer Skrupel hat, kann auf Fonds setzen, die etwa Rüstungskonzerne, Tabakfirmen oder die Ölindustrie ausschließen.
»Gerade diese nachhaltigen ETFs sind ein Grund dafür, dass es so viele gibt.«
Welche Gedanken sollten wir uns also machen, um passende ETFs zu finden? Welche Chancen bieten sie, welche Risiken gilt es zu vermeiden? Und wie genau investieren wir eigentlich in ETFs? Darüber spricht Thomas Kehl im SPIEGEL-Podcast Smarter leben.
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