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Neuer Familien-Newsletter Der erste Elternabend, den Sie auf keinen Fall verpassen wollen

Ab jetzt gibt es das Beste aus dem SPIEGEL-Universum für Familien im kostenlosen Newsletter: Sextipps, Erziehungsgeheimnisse, den ersten und den letzten Schrei. Hier können Sie sich .

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Eltern:

Herzlich willkommen zum Elternabend, dem Familien-Newsletter des SPIEGEL.

Schon klar, das klingt erst mal abschreckend. Es riecht nach langatmiger Versammlung mit Elternsprecherwahl, Beschwerden über die Qualität des Kita- oder Schulessens und Protokoll schreiben. Aber wir verstehen diesen Elternabend anders: In diesem kostenlosen Newsletter geht es um Sie, hier finden Sie kompakt Hinweise auf Nützliches, Unterhaltendes, Wissenswertes über Familien mit und ohne Kindern. Das Beste aus dem SPIEGEL-Universum für Familien jeglicher Art.

Nicht nur Eltern, sondern weiter Menschen

Es geht es um Sie als Mann und Frau oder Divers, als Paar, Trio, Quartett oder Single, um Sextipps, Beziehungsfragen und leckeres Essen, um Kultur und Gesellschaft, Ausflugstipps und Filmkritik, Erziehungsgeheimnisse, Bildung und Forschung, Basteln für Leute, die nicht basteln können (oder wollen), den ersten und den letzten Schrei. Um den ganz normalen Wahnsinn des Familienlebens eben, um seine unvergesslichen Momente – und auch um jene, die man gern vergessen möchte.

Denn ja, wir haben nicht vergessen, dass wir nicht nur Eltern sind, sondern weiter Menschen mit gern auch egoistischen Interessen und Bedürfnissen über die Kinder hinaus. Manchmal müssen wir nur daran erinnert werden.

Wer wir sind

Das machen wir jetzt: Jeden Samstag versorgen Sie abwechselnd fünf SPIEGEL-Autorinnen und Autoren, zwei Väter und drei Mütter mit insgesamt zwölf Kindern.

Antonia Bauer, geboren 1984, versucht, Kindern die Welt zu erklären, damit auch sich selbst. Als Redakteurin für unser Kindermagazin »Dein SPIEGEL« und Kindersachbuch-Autorin gehört es zu ihrem Berufsalltag, Kompliziertes verständlich zu machen: Wie Google funktioniert, wie Astronauten im Weltall pinkeln und wer das Geld erfunden hat. Nach der Arbeit geht es zu Hause mit der Geräuschkulisse einer Siebenjährigen und eines Vierjährigen weiter, die den ganzen Tag Fragen stellen (Stechen sich Bienen gegenseitig? Was machen Eisdielen im Winter? Sterben Menschen aus, wie Dinosaurier?). In sentimentalen Momenten wünscht sie sich, ihre Kinder mögen nie damit aufhören, im Alltag wünscht sie sich täglich, sie würden es doch tun.

Malte Müller-Michaelis, geboren 1981, leitet das Ressort Leben im SPIEGEL, empfindet sich manchmal aber als fleischgewordenes Kleinbürgerklischee mit einer Frau und einem Sohn in einem Reihenhaus. Oft fragt er sich: a.) warum sein Leben eigentlich nicht langweiliger ist; b.) wie das all die anderen machen, die Groß- und Patchworkfamilien, die Alleinerziehenden, selbst die Haustierhalter mit ihrer zusätzlichen Verantwortung und: c.) ob er eigentlich das Recht hat, gestresst und angestrengt zu sein, wo bei ihm doch alles vergleichsweise einfach sein müsste. Meist entscheidet er sich für: Ja.

Sandra Schulz, geboren 1975, hat eine Tochter mit Downsyndrom und findet, sie seien eine normale Familie mit einem normalen Maß an Glück. Und doch ist manches anders in ihrem Leben zu dritt. Was sie an ihrer Tochter besonders liebt: eine unerschrockene Begeisterungsfähigkeit. Wenn es ihr selbst mal an Begeisterung fehlt, denkt sie deshalb an die Worte ihrer Siebenjährigen: »Na ja, klappt schon, Mama!« Zum Beispiel beim gemeinsamen Urlaub im Wohnmobil.

Julia Stanek, Jahrgang 1979, teilt ihren Familienalltag mit vier männlichen Mitbewohnern, darunter neunjährige Zwillinge und deren fünfjähriger Bruder. Sie mag es, wenn sich Alltag nicht wie solcher anfühlt – und liebt darum Ausflüge ins Grüne und Streifzüge durch die Stadt. Gewissermaßen ist sie als Redakteurin im Reiseteam seit mehr als zehn Jahren für den Sehnsuchtsfaktor auf SPIEGEL.de verantwortlich und beschreibt in ihren Texten unter anderem das Fantastische am Unterwegssein mit Kindern. Und dem Nachhausekommen.

Marianne Wellershoff, Jahrgang 1963, hat sehr lebendige und sehr unterschiedliche Zwillingstöchter, die gerade die eindrucksvolle Phase der Pubertät durchlaufen. Ihr Mann kennt das alles schon von seinen älteren Kindern, musste aber feststellen, dass das nicht unbedingt weiterhilft. Mit zur Familie gehört der Hund Ole, der auch an trüben Tagen bester Laune ist. Ansonsten kümmert sie sich um SPIEGEL Wissen und SPIEGEL Coaching, wo sie Erkenntnisse aus ihrem Psychologiestudium erfolgreicher einbringt als bei der Kindererziehung.

Markus Deggerich, ein Boomer aus dem Jahre 1969, hat fast 25 Jahre SPIEGEL- und fast 20 Jahre Vatererfahrung. Um beide Leidenschaften zu kombinieren, arbeitet er in Teilzeit als Patchwork-Papa von fünf Kindern zwischen vier und 20 Jahren. Der Karrierist in der Küche beobachtet gelassen staunend, wie seine Kinder und die beste Frau der Welt für ihn die großen und kleinen Fragen des Lebens beantworten und erzählt davon unter anderem in unserer Kolumne »Menschenskinder«.

Das Elternabend-Team freut sich darauf, Sie künftig ins Wochenende zu begleiten mit unserem hoffentlich ebenso entspannenden wie informativen Elternabend.

Wenn Sie Ideen, Kritik, Lob oder eigene Geschichten loswerden wollen, schreiben Sie an familie@spiegel.de .

Hier geht’s zum Elternabend:

Herzlichst, Ihre

Antonia Bauer, Markus Deggerich, Malte Müller-Michaelis, Sandra Schulz und Julia Stanek