Mozilla-Betriebssystem So sieht das Firefox OS aus
Firefox OS Simulator 1.0: Die Software wird nicht als Standalone-Programm ausgeliefert, sondern per Mausklick als Firefox-Erweiterung installiert.
Homescreen: Der Startbildschirm zeigt die üblichen Informationen, wie Uhrzeit und Datum an. Sogar an eine Akkuanzeige haben die Firefox-OS-Entwickler gedacht, auch wenn die Makulatur ist.
Apps: Das Download-Paket des Simulators ist 100 Megabyte groß - auch weil Mozilla etliche Apps zum Ausprobieren mitliefert.
Browser: Die wichtigste App im Firefox OS ist der Firefox-Browser. Er erinnert stark an die Android-Version von Firefox, bringt moderne Funktionen wie Tabs mit.
E-Mail: Die App kann Hotmail- und Gmail-Konten selbst konfigurieren, Accounts anderer Anbieter richtet man manuell ein. Auch HTML-Mails werden gut dargestellt.
Kalender: Die Terminplanungs-App kann Tages-, Wochen- oder Monatsübersichten anzeigen.
Adressbuch: Die Anwendung erinnert an das iOS-Adressbuch, kann jedem Kontakt mehrere Telefonnummern und E-Mail-Adressen zuweisen.
SMS: Auch die übliche Nachrichtenanwendung fehlt nicht. Im Simulator waren dort nur SMS-Texte zu lesen. Ob sie auch MMS beherrscht, ist unklar.
Taschenrechner: Die mitgelieferte Rechner-App erinnert entfernt an den Taschenrechner im iOS, der einem Braun-Rechner nachempfunden ist. Dem Firefox-Rechner fehlt allerdings die Eleganz des Braun-Modells.
Telefon-Anwendung: Die Zahlentastatur ist im Simulator mangels Handy-Hardware derzeit noch funktionslos.
Konfiguration: Die Einstellungsmenüs sind, ähnlich wie bei Android, in Funktionsgruppen gegliedert.
Einige der Einstelloptionen versprechen leichterreichbare Sicherheitsfunktionen. Sogar ein Do-not-Track-Schalter ist vorgesehen.
Download-Shop: Im Firefox-Marketplace sind schon jetzt Apps zu finden. Die kleinen Programme für Firefox OS basieren auf dem Web-Standard HTML 5 und sollen dank direkter Hardware-Anbindung auf echten Handys sehr schnell laufen.
Twitter-Anwendung: Eine der ersten Apps, die wir im Firefox-Marketplace gefunden haben, ist Twitter. Ein Unterschied zum Verhalten der Twitter-Apps für iOS und Android ist nicht zu erkennen.
Einige der mitgelieferten Apps dienen dazu, dass Entwickler bestimmte Funktionen eigener Apps testen und protokollieren können.
Manche Apps scheinen dem Simulator aber auch nur hinzugefügt worden zu sein, um dessen Fähigkeiten zu demonstrieren. So wie "Crystal Skull", in der ein drehbarer Kristallschädel die grafischen Fähigkeiten des Systems zeigt.