Pocken-Epidemie 1962 in der Eifel: Monschau im Ausnahmezustand - DER SPIEGEL
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Geschichte-Podcast Wie ein Pockenausbruch die Eifel in Panik versetzte

Ein Geschäftsreisender schleppte 1962 in Monschau die Pocken ein, die Lage eskalierte. Steffen Kopetzky schuf aus dem Stoff einen Roman. Im neuen »Geschichte«-Podcast zieht der Autor Parallelen zur Coronapandemie.

In seinem Roman »Monschau« beschreibt Schriftsteller Steffen Kopetzky, wie ein Provinzort in der Eifel im Chaos zu versinken droht, als 1962 ein Indien-Reisender die in Deutschland bereits fast ausgerotteten Pocken wieder im Landkreis Monschau einschleppt. Inmitten des plötzlichen Ausnahmezustands, zwischen Argwohn und Solidarität finden im Buch eine kulturbeflissene Fabrikerbin und ein junger griechischer Arzt zueinander.

Die Liebesgeschichte basiert auf einem realen Fall: Kopetzky, der bereits mit seinen Romanen »Risiko« (2015) und »Propaganda« (2019) Bestseller vor dem Hintergrund historischer Geschehnisse geschaffen hat, recherchierte vor Ort akribisch zur Pockenpandemie rund um den Ort Lammersdorf. Im Podcast erzählt er, wie sich die Bürger der Region damals unvermittelt von der Umwelt abgeschottet wiederfanden – und einer unsichtbaren, aber tödlichen Gefahr ausgesetzt. Und zieht Parallelen zur Coronapandemie, die aktuell die Welt in Atem hält.

Über den Podcast

Alle zwei Wochen gibt es einen ausgewählten historischen Artikel und die Geschichte dahinter – erzählt von den Autorinnen und Autoren und der Redaktion von SPIEGEL Geschichte. Zu jeder neuen Ausgabe von SPIEGEL Geschichte können Sie ein ausführliches Gespräch zum Titelthema hören.

Alle weiteren Folgen können Sie hier hören.

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