Psychische Erkrankungen bei Soldaten Für viele hört der Krieg einfach nie auf
Stefan Richter, Hauptfeldwebel (Name geändert):
»Der Puls geht hoch. Die Gedanken schwirren von links nach rechts, die Konzentration ist weg. Ich bin praktisch den ganzen Tag in einer Bedrohungslage drin. Ich bin combat ready.«
Die Bundeswehr braucht dringend Personal, die Sicherheitslage verschärft sich weltweit.
Boris Pistorius, Bundesverteidigungsminister:
»Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein.«
Aber was bedeutet es, für die Armee ins Ausland zu gehen, dort zu kämpfen und womöglich Traumatisches zu erleben?
Darüber sprechen wir mit zwei Soldaten, die mit psychischen Erkrankungen aus dem Einsatz zurückgekommen sind. Wir wollen herausfinden: Wie leben sie weiter? Und wie kümmert sich die Bundeswehr um sie?
Hauptfeldwebel Stefan Richter (Name geändert) war 2021 als Soldat in Mali, im selben Jahr kehrte er zurück. Aber er war nicht mehr der Gleiche.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Ich hab’ immer funktioniert. Ich konnte immer meine Leistung abrufen, und plötzlich war diese Leistung einfach im Keller. Es ging nichts mehr. Ich vergleiche das mal mit so einem Schlaganfall. Man liegt auf der Seite und kann plötzlich nichts mehr.«
Richter leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS, und einer mittelschweren Depression. Diesen Sommer ist er für einige Wochen im Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg, um sich in einer Gesprächsgruppe mit anderen Betroffenen auszutauschen. Und sogar hier erlebt er dauernd Flashbacks.
Das Geräusch eines Hubschraubers ist einer von vielen Triggern, die Richter gedanklich sofort wieder mitten ins Bundeswehr-Camp in Mali zurückversetzen.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Die Bilder sind für mich sofort präsent. Das bedeutet für mich für meinen Körper eine sehr hohe Belastung. Der Kopf will nicht mehr so mitmachen, wie man ist, man kriegt innerlich Krämpfe, man kriegt Muskelschmerzen.«
Ab 2013 sind deutsche Soldatinnen und Soldaten in Mali stationiert, um eine Uno-Friedensmission zu unterstützen. Im Juni 2021 fliegt Richter in das westafrikanische Land. Er freut sich auf die Aufgabe, ist von Herzen Soldat und voller Stolz: sein erster Auslandseinsatz für die Bundeswehr, mit Mitte 50.
Richter ist erst acht Tage vor Ort, da werden 13 Soldaten bei einem Selbstmordanschlag teils schwer verletzt. Er selbst beobachtet das Geschehen über eine Aufklärungsdrohne.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Das ist grausam. Das ist egal, ob Sie das nur auf dem Bildschirm sehen, weil das Bild ist so scharf. Sie sehen ja, dass da Kameraden liegen, die verwundet sind. Sie sehen auch, wie Kameraden um die kämpfen, wie verzweifelt dort alles in Bewegung gewesen ist. Und das sind Dinge, die haben mich so nachhaltig mitgenommen.«
Als Richter nach einigen Monaten zurück nach Deutschland kommt, ist zunächst alles wie immer. Aber ein halbes Jahr später fängt er an schlecht zu schlafen, hat Albträume, Angstzustände, wird schnell aggressiv. Auch Richters Ehe zerbricht, nach 21 Jahren, das Paar hat zwei Kinder.
Eine erste Traumatherapie muss er abbrechen, weil er noch nicht stabil genug ist.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Ja und dann bin ich lapidar vertröstet worden: Wenn Sie sich noch mal bewerben wollen hier, dann haben wir aktuell Wartezeiten von 14 Monaten. Ich habe praktisch die Hausaufgabe bekommen, mich mit meiner Therapeutin zu stabilisieren, meine eigene Leistungsfähigkeit wieder etwas wiederherzustellen, damit ich den eigentlichen Traumabehandlungen überhaupt erst folgen kann.«
Bis heute ist Richter im Dienst der Bundeswehr, aber seit rund zwei Jahren krankgeschrieben und kaum in der Lage, seinen Alltag zu bewältigen.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Ich kann heute zum Beispiel nicht mehr ins Kino. Ich traue mich nicht mehr ins Stadion wegen der Menschenmengen. Ich schaffe es nicht, einzukaufen alleine und nur mit einem ganz hohen Stresslevel.«
Heute will er es trotzdem probieren. Wir werden ihn später in den Supermarkt begleiten und sehen, was es heißt, selbst beim Einkaufen combat ready, immer kampfbereit zu sein.
Richter ist bei weitem kein Einzelfall. Wie viele aktive und ehemalige Soldaten unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, weiß nicht einmal die Bundeswehr. Sie hat circa 2700 Soldaten erfasst, die durch einen Auslandseinsatz an einer PTBS erkrankt sind. Gezählt werden aber nur die, die für eine Diagnose oder Behandlung in eine Bundeswehreinrichtung kommen. Wer sich zivil Hilfe sucht – oder gar nicht – der fällt hier durchs Raster. Und: Gezählt wird erst seit 2011. Die Bundeswehr ist aber seit 1991 militärisch in Auslandsmissionen aktiv, 234.000 Soldatinnen und Soldaten waren seitdem dort im Einsatz. Es müssen – das räumt auch die Bundeswehr ein – Tausende PTBS-Fälle sein, die gar nicht bekannt sind.
Aber selbst einige Betroffene, die Hilfe suchen, fühlen sich von der Bundeswehr im Stich gelassen.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Zu dem Zeitpunkt hast du nicht daran gedacht, dass du irgendwann mal davorstehst und denkst: Alte Scheiße, das hat den Rest deines Lebens kaputtgemacht. Warum hab’ ich mir zwölf Jahre lang den Arsch aufgerissen, und im Endeffekt wirst du nachher wie so ein Stiefkind behandelt?«
Sebastian Rau war einmal im Kosovo und dreimal in Afghanistan, zuletzt 2008. Allein hier kommt er insgesamt auf rund 500 Einsatztage.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Es waren einfach zu viele Sachen, und wir sind auch des Öfteren Anschlägen ganz knapp entgangen. Und du fährst halt jeden Tag durch dieses Krisen-/Kriegsgebiet, wie sie es auch immer hinterher genannt haben, mit einer riesengroßen, grünen Zielscheibe durch die Gegend. Du warst halt jeden Tag unterwegs und das… Moment…«
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Ich brauche eben zwei Minuten, bitte.«
Seine PTBS-Diagnose bekam Rau 2009, wenige Monate nach seinem letzten Einsatz – aber damals wusste er nicht, was ihm damit zusteht.
Wenn Soldaten verletzt oder krank aus einem Bundeswehreinsatz zurückkehren, können sie einen Antrag stellen, um sich eine sogenannte Wehrdienstbeschädigung anerkennen zu lassen. Das geht in der Regel mit sehr viel Schriftverkehr einher. Geht der Antrag durch, bekommen sie zum Beispiel zusätzliche finanzielle Hilfe, Therapieangebote und können für eine bestimmte Zeit nicht entlassen werden, selbst wenn ihre Dienstzeit eigentlich zu Ende geht. Im besten Fall sind Betroffene am Ende dieser sogenannten Schutzzeit wieder einsatzfähig, entweder bei der Bundeswehr oder auf dem zivilen Arbeitsmarkt.
In Raus Fall ist all das nicht passiert.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Und da hat man mir gesagt, jetzt fahren Sie nach Hause, ziehen Sie sich in zivil um, suchen Sie sich einen netten Psychologen, wir haben keine Kapazitäten. Es kam auch keiner seitens der Bundeswehr auf mich zu und hat gesagt: ›Pass auf, du hast hier eine Einsatzschädigung oder eine PTBS, wir müssen jetzt mal das und das mit dir machen‹ – passierte gar nichts. Ich bin alle sechs bis acht Wochen in die Kaserne gefahren zum Truppenarzt, der hat meinen Krankenschein verlängert, und dann hat man mich wieder nach Hause geschickt.«
Dass es so etwas wie eine Wehrdienstbeschädigung gibt, erzählt uns Rau, wusste er lange nicht. Erst sechs Jahre nach seiner Diagnose habe er erste Anträge gestellt – da war er bereits aus der Bundeswehr ausgeschieden.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Und das alles hier ist die Bürokratiescheiße. Gutachten… Das ist ein Gutachten.«
Heute hat Rau eine anerkannte Wehrdienstbeschädigung, er bekommt finanzielle Hilfe.
Aber er ist immer noch krank.
Sein Alltag ist eintönig. Wenn er mal rausgeht, meidet er andere Menschen. Der nahe gelegene Wald ist ein Zufluchtsort geworden.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Es ist da, es ist ruhig. Der Kopf ist leer. Es geht halt nur darum, dass du für dich bist. Und dann ist gut.«
Die Bundeswehr-Bürokratie ist bis heute eine zusätzliche Belastung für Rau.
Sebastian Rau, ehemaliger Soldat:
»Also alles, was mit PTBS und Kopf zu tun hat, ist ein irrer, langer Bürokratiekrieg. Deswegen sitze ich manchmal morgens auf dem Bett und denke: Hättest du mal einen Arm oder ein Bein dagelassen. Dann wäre es vielleicht einfacher gewesen. Dann hättest du dir das alles nicht antun müssen.«
Zehn Jahre voller Papierkram, abgelehnter Anträge und Widerspruchsverfahren liegen hinter ihm. Zu Beginn, erzählt Rau, musste er sich anhören, dass seine Scheidung ihn krank gemacht habe, nicht der Auslandseinsatz.
Aktuell läuft wieder ein sogenannter Verschlimmerungsantrag, seit einem Jahr.
Sind Fälle wie die von Rau eine seltene Ausnahme, oder kommen sie häufiger vor? Und warum dauert es so lange, Anträge zu prüfen?
Peter Zimmermann ist PTBS-Beauftragter der Bundeswehr. Sein Büro ist die zentrale Ansprechstelle für Betroffene. Zu einzelnen Fällen wie die von Richter und Rau darf er nichts sagen – auf Kritik am System hat er aber eine klare Antwort.
Peter Zimmermann, PTBS-Beauftragter der Bundeswehr:
»Ich würde sogar so weit gehen und sagen, es ist eigentlich eines der fürsorglichsten Versorgungssysteme weltweit, die da inzwischen aufgebaut worden sind. Es gibt tatsächlich immer Fälle, wo auch mal ein Missverständnis entsteht, wo jemand vielleicht auch nicht richtig deutlich machen kann, wie schlecht es ihm geht, wo auch mal was nicht verstanden wird. Aber objektivierbar ist das aus meiner Sicht tatsächlich nur in seltenen Fällen, dass eben wirklich auch was schiefläuft.«
Die Bundeswehr spreche zu oft von Einzelfällen, sagen hingegen Kritiker wie Andreas Eggert vom Bund Deutscher EinsatzVeteranen. Für ihn gibt es schlicht zu viele Beispiele, in denen die Versorgung versagt.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Zu uns kommen alle die, die durchs Raster gefallen sind, und aktuell liegen wir dort bei 704 Kontakten, täglich steigend diese Zahl, und das bezeichnen wir als kleiner ehrenamtlicher Verband auch nicht mehr als Einzelfälle.«
Mittlerweile wird die Organisation sogar von der Bundesregierung gefördert, finanziert sich zusätzlich über Spenden. Die rund 180 Ehrenamtlichen betreuen die Betroffenen engmaschig – und sehen ein klares Problem.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Wenn ein Soldat im System ist oder wieder ins System kommt, ist dieses medizinische System unschlagbar. Es sind die Leute, die durchs Raster fallen eben oftmals, die nicht im System drin sind, es ist unheimlich schwer, ins System reinzukommen.«
Für einen Hausbesuch fährt Eggert heute anderthalb Stunden nach Hamburg. Bei solchen Terminen leisten die Mitarbeiter des Verbands auch ganz praktische Hilfe, füllen leere Kühlschränke auf, falls nötig. Und oft unterstützen sie bei Problemen mit der Bürokratie.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund DeutscherEinsatzveteranen:
»Es sind Briefe von Behörden, die dort kommen, von der Bundeswehr, die nicht richtig verstanden werden, die erst mal Unsicherheit erzeugen und den ein oder anderen in ein tiefes Loch werfen, weil sie das nicht verstehen und das unbedingt aufgelöst haben müssen.«
Eggert leidet selbst unter einer PTBS, nach acht Auslandseinsätzen. Er weiß, wie groß die Verzweiflung werden kann. Mehrfach hat er versucht, sich das Leben zu nehmen. Und auch in seiner Arbeit für den Verband hat Eggert immer wieder erlebt, dass Kameraden Suizid begehen.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Das ist auch für mich insbesondere immer eine ganz schlimme Situation, weil es ein Stück weit auch uns impliziert: Da haben wir jetzt versagt, da haben wir nicht genug gemacht. Und das ist ein wahnsinnig schlimmes Gefühl, dann auch unsere Leute dabei aufzufangen und zu sagen: ›Du hast alles getan, und du hattest gar keine Chance, das zu verhindern.‹«
Heute geht Eggert mit einem Kameraden den jüngsten Schriftverkehr mit der Bundeswehr durch.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Das ist die Klage, die ich gelesen habe, oder?
Kamerad:
»Das ist die Widerspruchsbegründung zum WDB-Verfahren.«
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Ja genau, das hatte ich aber schon gelesen. Das hattest du mir geschickt.«
Eggert ist sicher: Das, was er und der Verband hier leisten, kann die Bundeswehr gar nicht schaffen.
Andreas Eggert, Generalsekretär Bund Deutscher EinsatzVeteranen:
»Weil ich weiß, was die Menschen brauchen. Also die brauchen einen, dem die vertrauen und der es ernst meint und sich die Zeit nimmt. Und wie gesagt, das kann eine institutionelle Einrichtung das nicht leisten. Die kann sich nicht die Zeit nehmen, die kann auf einen Antrag reagieren, die kann dort unterstützen, die kann aber nicht auf die Person eingehen.«
Eggert wirft der Bundeswehr vor, wie eine Versicherung zu handeln: Sie versuche zu oft,
Anträge abzulehnen, statt Wege zu finden, Betroffenen zu helfen.
Der PTBS-Beauftragte Zimmermann findet diese Vorwürfe ungerecht. Er betont, dass es nicht so einfach sei, PTBS-Fälle objektiv zu beurteilen.
Peter Zimmermann, PTBS-Beauftragter der Bundeswehr:
»Die Schwierigkeit bei psychischen Erkrankungen ist die, dass oft nicht ganz klar ist, welche Anteile des aktuellen Leidens kommen denn direkt aus der Teilnahme an einem Einsatz, und welche Anteile sind vielleicht auch schon früher mal belastend gewesen?«
Ein Betroffener muss beweisen, dass der Einsatz die PTBS ausgelöst hat, dafür braucht es Zeugen. Die zu finden und zu befragen, ist aufwendig. Hinzu kommt: Die Bundeswehr ist ein riesiger Verwaltungsapparat, wie in mancher Behörde läuft hier vieles nur behäbig. Und es fehlt an Personal: in der Verwaltung, in der Therapie, bei Gutachtern. All das sorgt dafür, dass es lange dauert, bis Anträge bearbeitet und Soldaten versorgt werden.
Und in dieser Unsicherheit müssen Betroffene wie Stefan Richter ihren Alltag bewältigen.
Einkaufen ist für ihn purer Stress. Er hat das Gefühl, dass überall Gefahr lauert.
In der Gesprächsgruppe im Bundeswehrkrankenhaus hat Richter gelernt, wie er mit solchen Situationen umgehen kann.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Das ist ein Igelball sozusagen. Wenn ich da drücke, dann löst er einen Schmerzreiz aus. Der hilft mir wieder, dieser Schmerzreiz, um mich zu beruhigen und wieder ein bisschen runterzukommen, um die Anspannung einfach zu senken, damit ich das jetzt hier auch, den Einkauf, zu Ende führen kann.«
Jetzt geht’s zur Kasse – für Richter ist das der schwierigste Moment.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Ich habe auch ein großes Problem, wenn Menschen zu nahe von hinten rankommen, weil da sofort die Anspannung steigt und, ja, ich hab’ eine hohe Anspannung, ich kriege jetzt Herzrasen, ich fange an zu schwitzen... «
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Ja, das war jetzt eine große Herausforderung für mich, ich bin auch eigentlich richtig stolz auf mich. Weil ohne Begleitung hätte ich das jetzt so nicht hingekriegt.«
Den Alltag zu meistern, das ist die eine große Herausforderung. Die andere ist: die Ungewissheit über die Zukunft auszuhalten.
Richter hat zwar eine klare Diagnose, aber er hat trotzdem Sorge, ob die Bundeswehr ihm glaubt, dass sein Einsatz in Mali die PTBS ausgelöst hat.
Stefan Richter, Hauptfeldwebel:
»Also in erster Linie wünsche ich mir deutlich mehr Transparenz. Ja, weil für uns ist das irgendwie gar nicht so fassbar. Wer arbeitet da gerade wie was dran? Worauf kommt es überhaupt an?«
In drei Jahren endet Richters Dienstzeit bei der Bundeswehr. Dann, im Alter von 62 Jahren, schwer psychisch krank, einen zivilen Job zu finden, scheint kaum möglich.
Würde aber die Bundeswehr eine Wehrdienstbeschädigung anerkennen, könnte Richter im besten Fall bis zur Rente Soldat bleiben. Deshalb hat er einen solchen Antrag gestellt.
Vor zwei Jahren.
Einen Bescheid hat er immer noch nicht.
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