Miese Jobstarts "Ich sollte so tun, als wäre ich die Praktikantin"
Seine zukünftige Chefin hatte ihm im Bewerbungsgespräch von abwechslungsreichen Aufgaben und einem super Klima vorgeschwärmt. Doch als Werner an seinem ersten Tag in der Softwareschmiede erschien, bekam er nicht einmal einen Arbeitsplatz.
"Besagte Chefin bugsierte mich schwer im Stress in ein leeres Rumpelkämmerchen auf einen Stuhl ohne Schreibtisch", schreibt er SPIEGEL ONLINE. Dort saß er stundenlang ohne Aufgabe.
Nachmittags dann: ein großes Meeting. Die Chefin eröffnete der Belegschaft, dass die Firma von US-Amerikanern aufgekauft worden sei und dass sie selbst und die gesamte Führungsmannschaft deshalb nun sofort gekündigt hätten. "Sie meinte dann noch an mich gerichtet, dass dies meine Motivation aber nicht schmälern sollte", erinnert sich Werner. Er fuhr grußlos nach Hause.
Ein Extrembeispiel? Auf jeden Fall. Aber so selten ist ein verpatzter Start in den Job nicht. Zahlreiche SPIEGEL-ONLINE-Leser haben uns ihre Erlebnisse gemailt. Eine erste Auswahl veröffentlichten wir bereits Ende Mai.
Seither haben uns weitere haarsträubende Zuschriften erreicht. Hier ist Teil zwei der miesen Jobstarts:
Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie lief der erste Tag und wie haben Sie reagiert? Erwartete Sie der rote Teppich oder mussten Sie sich erst mal Schreibtisch, Computer und Telefon zusammenklauben?Schicken Sie uns eine Mail Wir veröffentlichen die besten Beiträge anonymisiert.