Tipps für ein besseres Zeitmanagement Seien Sie schön chaotisch!
Mit To-do-Listen, klaren Monats- und Jahreszielen können Sie gar nichts anfangen? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den "kreativ-chaotischen Menschen".
Schauen Sie sich diese Checkliste an und überlegen Sie, welcher der beiden Typen Ihnen entspricht. Wenn Sie nicht ganz sicher sind, können Sie hier noch einen etwas ausführlicheren Test machen.
Checkliste: Das charakterisiert die Typen (Schauen Sie, was eher auf Sie zutrifft)
| Logischer Ordner | Kreativer Chaot |
|---|---|
| erledigt eine Sache nach der anderen | erledigt viele Dinge gleichzeitig |
| plant | macht es gleich |
| nimmt Zeitvorgaben ernst | Zeitvorgaben gelten als Ziel, das es nach Möglichkeit zu erreichen gilt |
| kann gut priorisieren | findet alles spannend |
| sucht eine einzige korrekte Antwort | sucht möglichst viele Antworten |
| liebt vorhersehbare Abläufe | liebt Überraschungen und plötzliche Probleme (=neue Herausforderung) |
| verlässt sich gerne auf Bewährtes | liebt Experimente |
| bevorzugt Daten und Fakten | bevorzugt Vermutungen und Ahnungen |
| achtet auf Details | achtet auf das Gesamtbild |
| braucht kurze, klare und präzise Informationen | braucht einen schnellen Überblick |
Übung sieben
Wenn Sie ein "kreativer Chaot" sind, dann beachten Sie ab jetzt Folgendes:
1. Tagesplanung: Benutzen Sie keine normalen To-do-Listen, sondern lieber eine "To-do-Sammlung" (siehe Zeitmanagement-Tipp Nr. 4). Das kommt Ihrem Hang zum Assoziieren und Herumspinnen entgegen - Sie werden sich mit diesem Planungswerkzeug wesentlich wohler fühlen.
2. Langfristige Planung: Strikte Jahrespläne sind für Sie nur schwer einzuhalten. Sie entwickeln einen Teil Ihres Lebensplans beim Tun. Stellen Sie sich darauf ein und setzen Sie sich nur ein oder zwei große "Leitsterne", also zum Beispiel Träume oder große Ziele, ohne konkrete und datierte Pläne. Die klassische Methode, Ziele in kleinere Teilziele zu zergliedern und systematisch nacheinander anzupacken, ist bei Ihnen wahrscheinlich kontraproduktiv.
3. Ordnung: Aufräumen ist wahrscheinlich weder Ihre Stärke noch Ihre Leidenschaft. Überlisten Sie sich, indem Sie zum Beispiel täglich morgens einen "Fünf-Minuten-aufräum-Lauf" durch die Wohnung machen und in diesem Zeitfenster alles wegräumen, was gerade nervt. Damit schaffen Sie schon viel weg - und ersparen sich "systematisches" Aufräumen, das sie eh nicht besonders gut können.
Falls Sie festgestellt haben, dass Sie zu den "Systematikern" gehören, können Sie mit klassischen Planungsinstrumenten wie der To-do-Liste, mit Jahreszielen und Fünfjahresplänen viel erreichen.
Beantworten Sie auch noch folgende Fragen:
Welcher Typ bin ich?
Was bedeutet das für die Organisation meiner Aufgaben?
Mit welchen Methoden habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht?
Was funktioniert bei mir nicht, und was lerne ich daraus?
Welche Erkenntnis nehme ich aus der Unterscheidung zwischen Systematiker und kreativem Chaot heute mit?
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