Briefe - DER SPIEGEL
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Artikel 63 / 65

Illustration: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL

Briefe

Die Gefahr durch KI, der Zustand der CDU, Annalena Baerbock und der Schock über die Pisa-Studie – das waren die Themen, zu denen wir in der vergangenen Woche die meisten Zuschriften erhalten haben.
• aus DER SPIEGEL 40/2026

Killt uns die Klimakrise oder die KI?

Nr. 39/2026 Titel: Der Ausbruch 

  • Die USA und China wollen auf ihrem ungebremsten Weg in den KI-Abgrund den Rivalen nicht nur ein-, sondern auch noch überholen.
    Hans Schinke, Offenbach

  • Dem SPIEGEL ist diesmal eine bahnbrechende Titelgeschichte gelungen. Falls alle Fakten und Informationen in den Beiträgen stimmen – und sie sind überzeugend –, dann muss die Politik handeln, bevor es zu spät ist. Der Ukrainekrieg und der Irankrieg müssen sofort auf diplomatischem Wege beigelegt werden, wir haben keine Zeit zu verlieren: Die gesamte politische Energie der Großmächte muss auf das Ziel ausgerichtet sein, eine weltweite, vor allem vertrauenswürdige Abrüstung in der KI-Forschung zu organisieren, bevor die KI in den Modus des Militärischen und der hybriden Kriege wechselt und die Menschheit aufwiegelt. Wir stehen womöglich vor der größtmöglichen Herausforderung für die Menschheit, vergleichbar mit einem hypothetischen Angriff Außerirdischer. Die Sache gehört dringend vor den UN-Sicherheitsrat.
    Alexander Rahr, Berlin

  • Ihre Titelgeschichte spart nicht an Dramatik bei der Beschreibung der möglichen Folgen des Kontrollverlustes der Menschheit bei der KI. Meiner Meinung nach wäre es jetzt an der Zeit, länderübergreifend Konferenzen einzuberufen, die sich intensiv und kompetent mit den Fragen auseinandersetzen, um die es hierbei eigentlich geht: Was soll mittel- und langfristig mit dem fortschreitenden Einsatz von KI erreicht werden? Ist das, was sich als mögliche Gefahr für die Menschheit abzeichnet, es wert, mit so viel Geld gefördert und in den Wirtschaftsprozess eingebracht zu werden, ohne dass auch nur ansatzweise über die möglichen Folgen und Nachteile nachgedacht wird? Würde man vonseiten der EU konsequent und mit Nachdruck von den KI-Anbietern verlangen, belastbare Antworten auf nur allzu berechtigte Fragen der Daseinsvorsorge zu geben, wäre so manche sich jetzt abzeichnende Katastrophe vermeidbar.
    Herbert Kremer, Solingen

  • Die Titelgeschichte zeigt auf erschreckende Weise, wie sich etwas, das bis vor Kurzem von der Allgemeinheit noch weitgehend als Randthema oder als ein faszinierendes »Gadget« wahrgenommen wurde, innerhalb kürzester Zeit zu einer Herausforderung für praktisch jede einzelne Existenz entwickeln konnte. Gerade darin liegt die eigentliche Brisanz: Nicht eine ferne, hypothetische Zukunft steht plötzlich zur Debatte, sondern eine Entwicklung, die längst in unserem Alltag angekommen ist. Die entscheidende Frage lautet deshalb vielleicht nicht mehr, ob wir die Kontrolle über die KI verlieren, sondern ob diejenigen, die ihre Entwicklung maßgeblich vorangetrieben haben, überhaupt noch in der Lage sind, ihre Folgen zu kontrollieren – und wer am Ende die Verantwortung dafür trägt.
    Heinz Frickel, Gelnhausen (Hessen)

  • Wenn selbst die KI-Entwickler eine KI-Bremse fordern, zeigt das einmal mehr, dass sie es nicht mehr im Griff haben. Die Brems-Forderung ist sowohl nachvollziehbar als auch illusorisch, weil dafür eine globale Einigkeit notwendig wäre. So was sucht man in der Weltgeschichte eher vergeblich. Also wird weiter ein Aufrüsten der KI stattfinden, allein um militärisch nicht ins Hintertreffen zu geraten. Über die Art und Weise der menschlichen Selbstvernichtung nehme ich noch Wetten an: Wer killt uns mittelfristig, die Klimakrise oder KI?
    Michael Danders, Bochum

An dieser Stelle sprechen wir jede Woche mit einem Leser oder einer Leserin über die Kritik an einem unserer Beiträge

»Diesen Scherbenhaufen hat nicht der Bundeskanzler verursacht«

Der Leser Norbert Höpfner aus Kronberg im Taunus hat den Text »König des Scherbenhaufens« kritisiert (hier die ganze Geschichte ). Korrespondent Jan Friedmann hat ihn angerufen.

SPIEGEL: Unser Artikel befasst sich mit der schwierigen Lage von Friedrich Merz nach den Niederlagen seiner Partei bei den Landtagswahlen. Liegen wir mit der Analyse falsch?

Höpfner: Ich habe lange für internationale Konzerne im Management gearbeitet. Nach meinem Eindruck kämpft gerade die ganze Weltwirtschaft mit Faktoren, die von der nationalen Politik nur schwer zu beeinflussen sind: Putins Krieg gegen die Ukraine, Trumps Zölle, die Blockade der Straße von Hormus und die hohen Ölpreise. Diesen Scherbenhaufen hat nicht der Bundeskanzler verursacht, aber er muss damit umgehen. Das kommt in Ihrem Artikel zu kurz.

SPIEGEL: Merz selbst hat keine Fehler gemacht?

Höpfner: Er hat immerhin Reformen angepackt, bei der Rente oder im Gesundheitssystem. Es ist nun einmal so, dass die Bevölkerung insgesamt älter wird, ich bin auch 70 Jahre alt. Der Staat wird manche Leistungen nicht mehr so finanzieren können wie früher. Das zu verkünden, ist unpopulär, aber unausweichlich. Ich bin übrigens kein CDU-Mitglied.

Nur für den Traum vom Kanzler

Nr. 38/2026 Leitartikel: Warum der christdemokratische Konservatismus wichtig für Deutschland ist 

  • Ihr Artikel beschreibt den Zustand der CDU sehr genau. Was diese Partei jedoch seit jeher auszeichnet ist, dass sie unter Berufung auf Gott, beziehungsweise den christlichen Glauben, eine entsprechende Politik zu machen nur vorgibt. Es wird überwiegend Politik für Privilegierte, Reiche und den Großkapitalismus gemacht. Das hat sich nicht geändert, daher passt der Begriff »konservativ«. Die Frage, was Religion in der Politik einer offenen, westlichen Demokratie überhaupt verloren hat, stellt sich anscheinend niemand in dieser Partei. Die Schöpfung bewahren, im Sinne von Umwelt-, Klima-, damit letztlich Menschen- und Tierschutz, das ist auf der Agenda dieser Partei kaum oder nicht mehr vorhanden. Dass die Energiewende hin zu den Erneuerbaren der Umwelt und der Wirtschaft nur Vorteile bringt, hat nur Herr Röttgen verstanden. Der Klimawandel ist, neben den Gefahren durch KI und den Kriegen, zurzeit das größte Problem der Menschheit insgesamt und wird leider von den maßgebenden Politikern nicht ansatzweise angegangen.
    Klaus Mägerlein, Oberursel (Hessen)

  • Dem »Erklär-Kanzler« fällt nichts mehr ein, und er glaubt weiter, man müsse seine Politik nur richtig erklären. Wer so denkt und agiert, dem ist nicht mehr zu helfen. Die wahren Probleme werden nicht genannt oder verschwiegen. Welch Aufbruchstimmung herrschte doch, als die verhasste »Ampel« endete und Friedrich Merz alles zu ändern versprach! Realisiert wurde nichts davon, und es endete in einer nie da gewesenen Schuldenfalle. Und das alles nur deshalb, um sich seinen Traum vom Kanzler zu erfüllen. Die AfD ist daran nicht schuld, die Gefahr lauert in den eigenen Reihen und der SPD. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein »Königsmörder« zur Tat bereit erklärt.
    Knut Kriegsmann, Ulm

Tankrabatt und Spritpreisdeckel: Handelt die Bundesregierung richtig?

Ja

»Ich finde es nicht gut, aber trotzdem ist die Entscheidung richtig. Die Entlastung ist für alle spürbar. Sei es durch eine geringere Preissteigerung beim Einkauf oder direkt beim Tanken.«

Joffrey Ernst

Nein

»Wieder die teure Gießkanne und eine noch höhere Verschuldung für den Staat. Die jüngeren Generationen werden uns verfluchen, wenn sie das alles zurückzahlen müssen.«

Richard Teuber

Sagen Sie auch Ihre Meinung!

Mehr davon!

Nr. 38/2026 Nur noch Bratwurst 

  • Ich schätze die besonnene Art von Susanne Beyers Beiträgen seit Längerem. Und ich lebe wie Sie auch gern in einer Einwanderungsgesellschaft. Ich habe es aber so erlebt, dass die Darstellung der Schwierigkeiten, die Einwanderung immer mit sich bringt, in den Medien deutlich zu kurz gekommen ist, weil man sich sonnen wollte im »Gutmenschentum« nach unserer verbrecherischen Vergangenheit. Jetzt hat sich das umgekehrt. Ist auch nicht gut, wundert mich aber überhaupt nicht.
    Jan Sundermeyer, Berlin

  • Dieser Artikel ist absolut korrekt und liebenswert. Mehr davon! Stimme so was von zu. Ganz toll, liebe Redakteurin.
    Stefanie Jabs, Lüneburg (Nieders.)

  • Bitte mehr davon! Ich hab auch einfach keinen Bock auf das urdeutsche Spießertum meiner Eltern. Bunt ist lebenswert, Vielfalt ist Reichtum. Darauf sollten sich alle einigen können, und dann wird’s auch leichter mit dem politischen Kompromiss.
    Stefan Reisch, Egelsbach (Hessen)

Ich war stolz auf sie

Nr. 38/2026 Was New York mit Annalena Baerbock gemacht hat 

  • Dank für den ziemlich fairen Artikel zu Annalena Baerbock in New York. Beschrieben wird eine ehrgeizige, zielstrebige Frau von zäher Resilienz, die weiß, wo sie hinwill, und sich nicht darin beirren lässt. Im Nachhinein scheint mir Annalena Baerbocks Performance als feministische Außenministerin so übel gar nicht gewesen zu sein. Ungewohnt vielleicht. Sie hat sich, betrachtet man ihre Ausgangsbedingungen, recht stabil in dieser anspruchsvollen Position gehalten. Dass der Beruf der Außenministerin ihr »Traumjob« war, konnte sie gut darstellen. Gerade an einer selbstbewussten, in Maßen wirkmächtigen Frau, dann auch noch einer Grünen, die oft genug Ablehnung und Neid weckt, arbeiten sich entsprechend gern Männer und Frauen auf Social Media in Deutschland mit Hassattacken ab. Darüber hinaus wurde Baerbock aber auch nicht selten von der Presse mindestens ironisierend niedergeschrieben. Ich wünsche ihr für ihre spannende neue Professur an der Columbia Universität Freude und Anerkennung für die neue Aufgabe, die ihr dort offensichtlich zugetraut wird. In Deutschland fällt wieder die übliche Häme auf sie herab und das ohne konkrete Belege ihrer möglichen Inkompetenz für den Job. Ob das Kleinmachen und Schwer-gönnen-Können ein Stück weit zu unserer deutschen Mentalität gehört?
    Regine Pose, Köln

  • Endlich nennt mal jemand einen Anzug »Anzug«. Schließlich weiß selbst ein Modetrottel wie ich, dass das Wort »Hosenanzug« Blödsinn ist, weil ein Rockanzug »Kostüm« genannt wird. Allerdings gefällt mir die Verallgemeinerung auf Seite 53 über die Aufregung »der Deutschen« nicht. Ich bin sehr deutsch und an Annalena Baerbock regt mich nur auf, dass sie nicht Bundeskanzlerin ist.
    Hans-Joachim Bock, Röhrmoos (Bayern)

  • Mit Interesse habe ich den Bericht gelesen und wünsche Frau Baerbock eine gute Zukunft. Als Vater von zwei selbstständigen emanzipierten Frauen wünsche ich mir mehr erfolgreiche Frauen in unser noch von Männern beherrschten Welt. Zu emanzipierten Frauen gehört durchaus ein Hang zu Mode und attraktivem Aussehen. Allerdings war mir die detaillierte Beschreibung der jeweiligen Bekleidung übertrieben. Bei einem Bericht über einen erfolgreichen Mann wäre die Kleiderordnung sicher nicht erwähnenswert, wie auch. Schwarz, grau, langweilig. Also wieso bei einer Frau dies im Detail erwähnen? Gern mehr über Politiker:innen, aber ohne Kleiderordnung.
    Peter Röckel, Laufenburg/Baden (Bad.-Württ.)

  • Würden Sie (und ähnliche Gazetten) auch so positiv über Herrn Merz berichten wie über Frau Baerbock, wäre dessen Beliebtheit nicht im Keller. Es geht schon los bei den Fotos, da wird die möglichst ungünstige und damit unsympathische Perspektive ausgewählt. Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass immer wieder berichtet wird, Herr Merz benutze ein eigenes Flugzeug (Stichwort Reichtum Neid et cetera); keine Erwähnung findet aber die Tatsache, dass Herr Merz das Flugzeug selbst verdient und bezahlt hat, während etwa Frau Schwesig sich mit einer gepanzerten Staatslimousine fahren lässt, die natürlich der Staat bezahlt.
    Peter Jäger, München

Viel zu leise

Nr. 38/2026 Jugendliche in Deutschland lesen so schlecht wie nie zuvor 

  • Der Aufschrei über die schlechten PISA-Ergebnisse ist mir viel zu leise. Ich bin beschämt über die Behäbigkeit und die falsche Eitelkeit des deutschen Bildungssystems. Als Mitglied der Bildungslandschaft schäme ich mich für die Tatsache, dass es immer noch Lehrkräfte gibt, die sich nicht für die Belange der Schüler:innen interessieren, deren Unterricht nach wie vor weit weg von der Lebenswelt der Kinder ist, die stumpf Schulbücher abarbeiten, selbst gelangweilt – ebenso wie die auf sie gerichteten Augenpaare. Schon die letzte Pisa-Studie hat gezeigt, dass dringend an der Lehrerausbildung gearbeitet werden muss, passiert ist aber wenig.
    Sabrina von Jena, Koblenz

  • Eine Lehre, die aus der aktuellen Pisa-Studie zu ziehen ist, betrifft auch den Umgang der einzelnen Schularten untereinander. Keinesfalls darf es eine Diskussion geben, die den Grundschulen die Hauptschuld am schlechten Ergebnis gibt. Als Realschuldirektor wusste ich es immer sehr zu schätzen, dass die Grundschulen bezüglich Lesen, Schreiben und Rechnen hervorragende Vorarbeit geleistet haben. Ohne sie wären wir auf den weiterführenden Schulen ohne Chance; vielmehr sollte das intensive Lernen und Fördern der genannten Grundelemente endlich auch an diesen Schulen, entsprechend angepasst in allen Jahrgangsstufen, einen viel großzügigeren Platz haben. Um dies zu erreichen, ist schon lange die Entrümpelung der einzelnen Lehrpläne überfällig. Außerdem ist die wieder aufkeimende Debatte, welche unserer Bundesländer bei Pisa besser oder schlechter abgeschnitten haben, nicht hilfreich. Wir brauchen endlich ein bundesweit einheitliches Schulsystem unter alleiniger Führung eines Bundeskultusministeriums.
    Wolfgang Greiner, Bischofswiesen (Bayern)

  • Als Mutter von Drillingen, die wir im Alter von sechs Jahren aus dem Ausland adoptiert haben, erlebte ich die Lücken unseres Bildungssystems hautnah. Da meine Kinder erst Deutsch lernen mussten, beherrschten sie am Ende der Grundschulzeit Lesen, Schreiben und Rechnen noch nicht ausreichend. Dennoch wurde eine Klassenwiederholung abgelehnt. In weiterführenden Schulen wird dieses Fundament nicht mehr nachgeholt – das Scheitern ist vorprogrammiert. ​Die Lösung wäre einfach: Niemand sollte die Grundschule ohne gefestigte Grundkompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen verlassen – unabhängig vom Alter. Nur so schaffen wir echte Chancengleichheit und verhindern ein Ansammeln von Bildungslücken von Beginn an.
    Frauke Ilg-Möllers, Iserlohn (NRW)

  • Im Jahr 2000 kam ich als junge Lehrerin nach Niedersachsen. Dort lernte ich die Vorschule kennen – sämtliche Kinder wechselten für das Jahr vor ihrer Einschulung gemeinsam an die örtliche Grundschule und besuchten dort eine Vorschulklasse. Dieses Prinzip kannte ich aus NRW gar nicht und war sofort überzeugt – als Mutter und als Lehrkraft. Ein Jahr lang wurden ohne jeden Leistungsdruck sämtliche Fähigkeiten und Fertigkeiten eingeübt, die gebraucht werden, um den Schulstart gelingen zu lassen. Die Kinder kannten Gebäude, Personen und Struktur der Schule und hatten Weltwissen und sprachliche Fähigkeiten vertieft. Sie waren gruppenfähig und hatten Grundlagen des Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernens – ebenfalls spielerisch – erworben. Kurze Zeit später: landesweit abgewickelt, Kinder zurück in den Kindergarten, meist ins offene Konzept mit wenig Struktur. Noch später: Pisa-Schock. Nach circa 30 Dienstjahren bin ich frustriert und desillusioniert. Es gibt Lösungen, sie werden nicht ergriffen. Wir stecken lieber Millionen in Programme, die versuchen, gescheiterte Jugendliche nachzuqualifizieren, statt den Lernbeginn personell und konzeptionell fundiert anzugehen
    Dorothee Behet, Norderney (Nieders.)

Die richtige Antwort

Nr. 38/2026 Warum ein Beitritt Kanadas zur Europäischen Union keine verrückte Idee ist 

  • EU-Beitritt von Kanada? Auf jeden Fall! Die EU-Idee: Hort der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstands. Bitte, bitte so einfach und so schnell wie möglich.
    Dr. Peter Steinmetz, Kiel

  • Die EU sollte tatsächlich nicht als politischer Überbau des Kontinents »Europa«, sondern als wertegetriebene Wirtschafts- und Verteidigungsmacht verstanden werden. Kanada in der EU ist deshalb genau die richtige Antwort auf den Neoimperialismus von Trump, Putin und Xi sowie den spalterischen Nationalismus der europäischen Rechtspopulisten, der direkt in die Selbstverzwergung und hegemoniale Abhängigkeit führt.
    Dr. Rudolf Winkel, Müllheim im Markgräflerland (Bad.-Württ.)

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