Internetstar Sebastian Hotz RBB beendet Zusammenarbeit mit »El Hotzo«
Sebastian Hotz moderierte die Radiosendung »Theoretisch cool« gemeinsam mit der Autorin Ilona Hartmann.
Foto: Dominik Asbach / DER SPIEGEL1,4 Millionen Follower auf Instagram, fast 700.000 Follower auf X, ein Debütroman und eine Radioshow beim RBB-Radiosender Fritz – das alles erreichte Sebastian Hotz mit lustigen Sprüchen, die er als »El Hotzo« veröffentlichte. Zwei dieser Sprüche sorgten in vergangenen Tagen für Aufruhr. Hotz hatte zum Attentat auf Trump bei X geschrieben »leider knapp verpasst« sowie »ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben«. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zieht nun Konsequenzen. Die Rundfunkanstalt hat die Zusammenarbeit mit Hotz bis auf Weiteres beendet. Er werde die Sendung »Theoretisch cool« nicht mehr moderieren, teilte die Rundfunkanstalt am Dienstag in Potsdam mit.
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RBB-Programmdirektorin Katrin Günther erklärte in einem Statement: »Seine Äußerungen dort sind mit den Werten, für die der RBB einsteht, nicht vereinbar – wir beenden daher die Zusammenarbeit ab sofort bis auf Weiteres und haben den Autor entsprechend unterrichtet.«
Daraufhin postete Hotz in einer Instagram-Story: »ihr habt sicherlich alle die medial beleuchtete Situation mitbekommen. Hier mein ausführliches Statement«. Der hinzugefügte Link führte jedoch nicht zu einem Statement, sondern zur Spendenseite einer Hilfsorganisation.