Donald Trump vs. George Clooney: Schlagabtausch mit dem Weißen Haus - DER SPIEGEL
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Irankrieg George Clooney liefert sich Schlagabtausch mit dem Weißen Haus

Das Team des US-Präsidenten hat mit wüsten Beschimpfungen auf Kritik von George Clooney an Donald Trump reagiert. Der geschmähte Schauspieler hält dagegen, auch mit Selbstironie.
Oscarpreisträger George Clooney
Oscarpreisträger George Clooney

Oscarpreisträger George Clooney

Foto:

Michael Kovac / AFI / Getty Images

George Clooney, 64, und US-Präsident Donald Trump, 79, werden wohl keine Freunde mehr. Der Oscarpreisträger und der Mann, der mehrfach mit dem Schmähpreis »Goldene Himbeere« für seine Schauspielleistungen ausgezeichnet worden ist, haben bereits mehrere Dispute in der Öffentlichkeit ausgetragen. Nun wehrt sich Clooney gegen eine absurde Reaktion aus dem Weißen Haus.

Was war passiert? Clooney hatte auf einer Veranstaltung in Italien auf Trumps Drohung gegen Iran reagiert, »eine ganze Zivilisation« auszulöschen. Der Schauspieler benannte den Ausbruch von Trump als das, was er war: eine Androhung von Kriegsverbrechen.

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Die Antwort des Weißen Hauses ließ nicht lange auf sich warten. Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, schrieb auf X in einer Art und Weise, die vor Trumps Präsidentschaft undenkbar gewesen wäre: »Die einzige Person, die Kriegsverbrechen begeht, ist George Clooney mit seinen schrecklichen Filmen und seinem erbärmlichen Schauspiel.«

Clooney reagiert auf den infantilen Angriff mit einem Statement, das er US-Medien zukommen ließ: »Familien verlieren ihre Liebsten. Kinder wurden verbrannt. Die Weltwirtschaft steht auf Messers Schneide.« Dies sei eine Zeit für intensive Debatten auf höchstem Niveau – nicht für »infantiles Beschimpfen«.

Der Mann der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney schrieb weiter, dass ein Kriegsverbrechen laut Völkermordkonvention und dem Römischen Statut vorliege, »wenn die Absicht besteht, eine Nation physisch zu vernichten«. Clooney fragte, was die Regierung dazu sage, außer ihn als gescheiterten Schauspieler zu bezeichnen. Mit dieser Zuschreibung sei er auch einverstanden, heißt es in dem Statement. Schließlich habe er in dem Flop »Batman & Robin« mitgespielt.

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svs