Leserbriefe - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 63 / 64

Illustration: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL

Leserbriefe

Die Brandmauer, die Linkspartei, eine Ministerin lässt Kind vor Ferienbeginn beurlauben, Heilbronn, das SPIEGEL-Gespräch mit Paul Falke – das waren die Themen, zu denen wir in der vergangenen Woche die meisten Zuschriften erhalten haben.
• aus DER SPIEGEL 10/2026

Einfach mal gute Politik machen

Nr. 9/2026 Titel: Bleibt die Brandmauer? 

  • Es geht nicht um eine abstrakte »Brandmauer«. Jeder CDU-Politiker muss sich ganz konkret die Frage stellen, ob er gemeinsame Sache mit rechtsextremen, antidemokratischen Verfassungsfeinden machen will. Denn genau das sind AfD-Politiker ganz offiziell. Für einen echten Christdemokraten, der den Namen verdient, dürfte sich diese Frage eigentlich gar nicht stellen.
    Jan Iven, Bremerhaven

  • Brandmauern gehören zu den dümmsten politischen Erfindungen in Deutschland. Nur die SPD profitiert davon, indem sie sich damit ein politisches Vetorecht sichert. Mit 14 Prozent der Stimmen. Man sollte die AfD einbinden und demokratisch besiegen, nicht ausgrenzen – bis Bundeskanzler Merz dies versteht, wird Deutschland noch näher am Abgrund stehen.
    Peter Gmür, Hinteregg (Schweiz)

  • Mit starrsinniger Beharrlichkeit wird quer durch das Parteienspektrum am Dogma festgehalten, eine Abstimmung mit der AfD als Zünglein an der Waage sei um jeden Preis zu vermeiden, weil dies unsere Demokratie gefährde. Einem satten Viertel der gesamtdeutschen Wählerschaft wird damit unterstellt, sie sei entweder demokratiefeindlich, naiv oder nicht in der Lage, den Wolf im Schafspelz zu erkennen. Unzählige Mitte-rechts-Wähler müssen mitansehen, wie viele ihrer sachpolitischen Anliegen im Namen des Schutzes unserer Demokratie auf dem Altar der Brandmauer geopfert werden. Wie groß muss der Zulauf zur AfD noch werden, bis die Mitte-Parteien sich endlich von diesem Irrglauben lösen und die Wähler wieder als mündige Bürger betrachten?
    Lukas Kreienbühl, Bad Saarow (Brandenb.)

  • In der sehr detaillierten Ausarbeitung möglicher Lösungen zum Problem »Brandmauer gegen die AfD« fehlt mir ein wesentlicher Aspekt: Anstatt sich in immer weiteren Koalitionsszenarien oder Rote-Linien-Diskussionen zu verkünsteln, sollten die etablierten Parteien einfach mal gute Politik machen. Folgenlose Maskenaffäre, nicht einbremsbare Bürokratie, ein Monster-Schuldenpaket, das in großen Teilen zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet wird, unbezahlbarer Wohnraum, perspektivloses Verharren in Sozialleistungen und vor allem ein völlig planloses Herumdoktern an Klimaschutz und CO₂-Vermeidung. Klare kurz-, mittel- und langfristige Ziele setzen und konsequent darauf zuarbeiten. Die »Ausführungslücke« zwischen Legislative (Parlament) und Exekutive (Regierung, Verwaltung, Behörden) schließen und dafür sorgen, dass Beschlossenes auch bis in die unterste Ausführungsebene ankommt. Erfolge sichtbar machen. Das sind die sichersten Methoden, um Vertrauen in die Politik wiederherzustellen und Populisten zu demaskieren.
    Christoph Zischgl, Dorfen (Bayern)

  • Die CDU hat eine Brandmauer gegenüber der sich eine Alternative für unser Land nennenden Partei und den Linken gezogen, ihre Schwesterpartei CSU eine gegenüber den Grünen, die für Herrn Söder schon immer ein No-Go waren. Und sind? Für Generalsekretär Martin Huber ein »Auslaufmodell«, »Ramschware«. Ohne Linke und Grüne geht es aber nicht für CDU/CSU nach der nächsten Bundestagswahl – will man nicht mit den Rechtsextremen koalieren, Minderheitsregierung und Tolerierung eingeschlossen. SPD, Grüne und Linke bekommen womöglich auch keine Mehrheit zusammen. Da brennt dann der Hut? Wenn die Brandmauern fallen? Es wird dann heiß hergehen in unserer Brandmauern-Republik.
    Josef Gegenfurtner, Schwabmünchen (Bayern)

An dieser Stelle sprechen wir jede Woche mit einem Leser oder einer Leserin über die Kritik an einem unserer Beiträge

»So viel Trump und Epstein«

Der Leser Ulrich Brands aus Ratingen hat die Titelbilder der vergangenen Ausgaben dieses Jahres kritisiert. Die stellvertretende Chefredakteurin Cordula Meyer hat mit ihm gesprochen.

SPIEGEL: Herr Brands, Ihnen haben die Titelbilder mehrerer Ausgaben in diesem Jahr nicht gefallen. Warum?

Brands: Erst einmal waren viele negativ, so viel Trump und Epstein. Und bei Gisèle Pelicot dachte ich, den Fall kenne ich doch schon. Manchmal drehe ich wegen der Titelbilder sogar den SPIEGEL um, obwohl mir doch ansonsten die Auswahl Ihrer Artikel richtig gut gefällt. Ausgerechnet auf dem Titelbild sind für mich nicht die interessantesten Themen.

SPIEGEL: Was gefiele Ihnen denn besser?

Leser: Ich würde mir mehr Cover zu Geschichten aus Deutschland wünschen. Themen gibt es genug, die AfD, die wirtschaftliche Lage, und der SPIEGEL leistet gerade da journalistisch mehr als die Konkurrenz. Auch Klimaschutz und #MeToo in Deutschland würden mich interessieren. Über Trump kann ich überall lesen.

Eher lächerlich

Nr. 8/2026 Leitartikel: Gefährliche Doppelmoral der Linkspartei 

  • Herr Fischer hat völlig recht, dass es falsch ist, mit der AfD zu stimmen. Schließlich verleiht das der AfD Macht, die sie nicht haben darf. Die Linke hat sich dämlich verhalten. Angesichts der fehlenden Abgeordneten der demokratischen Parteien hätte sie ihren Antrag vertagen müssen, damit die AfD ebendiese Gelegenheit nicht bekommt. Und sie muss jetzt diesen Fehler zugeben und dafür sorgen, dass das auch in Landesparlamenten nicht wieder geschieht. Das wäre kein Zeichen von Schwäche, im Gegenteil. Es gibt aber einen substanziellen Unterschied zwischen dem CDU-Antrag zur Migration im Bundestag und dem Linken-Antrag zur Sportstättenförderung in Thüringen: Der Linken-Antrag hätte eine Mehrheit innerhalb der demokratischen Abgeordneten gefunden, der CDU-Antrag war im Bundestag ohne die AfD nicht mehrheitsfähig. Das Verhalten der Linken in Thüringen war dämlich, das Verhalten der CDU im Bundestag war verwerflich. Es gibt ja wenig inhaltliche Überschneidungen zwischen Linken (und Grünen) und der AfD. Was aber diese Parteien wollen, ist ein Corona-Untersuchungsausschuss im Bundestag. Trotzdem haben Linke und Grüne einen solchen Antrag nicht gestellt, weil der nur mit den Stimmen der AfD zustande käme, nachdem sich Union und SDP verweigern. Dieses Verhalten von Linken (und Grünen) muss man loben.
    Adam Romoth, München

  • Wunderbar, dass dieser Antrag zur Sportstättenförderung durchging. Sollen vielleicht alle Thüringer auf Sportstättenförderung verzichten, weil sich außer der (rechtsextremen) AfD keine freiheitlich demokratische Partei bequemt, diesem Antrag zuzustimmen? Wo leben Sie denn?
    Gerd Lentz, Heringsdorf (Schl.-Holst.)

  • Mich ärgert der Artikel sehr, weil ich die aufgeregte Empörung nicht verstehen kann, da sie gewollt Ursache und Wirkung verwechselt. Nicht die Linke hat mit der AfD abgestimmt, sondern die AfD mit der Linken, die den Antrag eingebracht hat. Soll eine Partei keine Anträge mehr einbringen, die auch der politische Gegner gutheißen könnte? Was für ein Politikverständnis hat der Autor in einer Demokratie, in der Brandmauern angesichts der Mehrheitsverhältnisse eher lächerlich wirken und auch von der CDU so mir nichts, dir nichts ausgehebelt werden, wenn es um den Machterhalt und die Sicherung der eigenen Pfründen geht? Es bleibt so: Wer auf einer falschen Prämisse aufbaut, wird kein kluges Ergebnis hervorbringen.
    Winfried Loosch, Berlin

Sollte Deutschland seinen historischen Verzicht auf eigene Atomwaffen überdenken?

Ja

»Leider werden wir das als Europäer tun müssen. Hatte gehofft, dass wir da seit 35 Jahren vorbei wären. Aber eine europäische Verteidigung ist wieder wichtig geworden.«

Maurice Becher

Nein

»Je mehr Atommächte es gibt, desto wahrscheinlicher ist auch ein Atomkrieg. Es wird immer einen geben, der glaubt, einen solchen Konflikt siegreich beenden zu können.«

Uwe Janßen

Sagen Sie auch Ihre Meinung!

Bei der dritten Zeile Schnappatmung

Nr. 8/2026 Die Politikerin verdient Blumen statt Bußgeld 

  • Ein köstliches Stück Satire! Die Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern (Bezüge laut künstlicher Intelligenz circa 16.000 Euro) muss ihren Sohn einen Tag vor Ferienbeginn von der Schule beurlauben lassen, weil sie den billigeren Urlaubsflieger nehmen muss. Was ist da los? Ist Mecklenburg-Vorpommern pleite? Sollen wir zu Spenden aufrufen?
    Regina Franzen, Flensburg

  • Erst fragte ich mich, welche Glanzleistung subversiven Widerstands gegen die Allmacht des Staates Frau Bernhardt wohl vollbracht habe, weswegen sie dafür Blumen verdient. Doch bei der dritten Zeile bekam ich bereits Schnappatmung. Welche Art unverfrorenen Anspruchsdenkens steckt hinter dem Begehr, wegen einer Luxusreise die Schule zu schwänzen? Abgesehen vom erzieherischen Effekt eines solchen eigenmächtigen Verhaltens zugunsten eigener Wichtigtuerei verführen solche dreisten Manöver die Kinder dazu, Flugreisen als das Normalste der Welt, sozusagen als Menschenrecht anzusehen. Das ist die Fortsetzung einer Leben zerstörenden Haltung, die sie von den Eltern lernen und die sie immer weniger fähig macht, für größere Ziele sparen zu lernen. Kinder müssen nicht irgendwohin fliegen. Das anzunehmen halte ich für völlig absurd. Und dafür auch noch schwänzen! Und dafür auch noch Blumen!
    Birgit Heid, Landau (Rhld.-Pf.)

  • Ich finde diesen Kommentar unglaublich. Klar wird am letzten Schultag vor den Ferien nicht mehr viel gelernt, aber diese Tage sind auch dafür da, dass eine Klasse gemeinsam etwas unternimmt oder besondere Sachen, für die sonst keine Zeit ist, wie zum Beispiel einen Film zu schauen, stattfinden. Sollten jetzt Familien ihre Kinder vorfristig beurlauben lassen, um schon in den Urlaub zu fliegen, befindet sich dann zum letzten Schultag nur noch der kleine Rest an Schülern in der Klasse, dessen Eltern sich keine Flugreise leisten können? Die Argumentation, das Schulsystem müsse doch den gestiegenen Flugpreisen mit vorfristiger Feriengewährung entgegenkommen, ist ja wohl völlig absurd. Da es irgendwelche Regeln zum Beginn und Ende der Ferienzeiten geben muss, müssen diese auch für alle verbindlich sein. Regelungen für einige wenige, die sich eine Flugreise leisten können, oder zugunsten derer, die sich eine Flugreise eventuell nur so gerade eben leisten können, machen keinen Sinn. Wie soll man Kindern sonst vermitteln, dass es bestimmte Regeln gibt, die eingehalten werden müssen? Wir fahren ja auch nicht bei Rot über die Ampel, nur weil wir es besonders eilig haben.
    Jasmin Flach, Bremen

  • Ihr ungeteiltes Lob für Frau Bernhardt, die aus Ihrer Sicht »den Dank aller Eltern in Deutschland« verdient, mag sprachlich flott formuliert sein, inhaltlich sind einige Aussagen erstaunlich sachfremd. Ihre Auffassung, es sei Aufgabe »der Politik«, Auswege für die Inanspruchnahme preiswerter Flugreisen auch außerhalb der allgemein geltenden Schulzeiten zu schaffen, sollten Sie unbedingt mit Verantwortlichen auf Praxistauglichkeit überprüfen. Das sei auch noch angemerkt: Die Infragestellung des Lernertrags von schulischen Veranstaltungen vor Ferienbeginn verkennt, dass Schule mehr als reine Inhaltsvermittlung ist. Nebenbei: Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler, auch aus den von Ihnen genannten »Familien mit normalem Einkommen«, verbringt die Ferien am Wohnort. Der von Ihnen als »klein und sehr deutsch« beschriebene »Regelverstoß« betrifft weniger »die da unten« sondern eher »die da oben«.
    Renate Brewing (StD a.D.), Bad Zwischenahn (Nieders.)

  • In Anna Clauß’ Kolumne entdecke ich oft neue Aspekte an Themen, die mich zum Nachdenken bringen. Vielen Dank dafür. Aber dieses Mal muss ich ihr vehement widersprechen – da ich mir nicht vorstellen kann, dass alle Argumente ironisch gemeint sein könnten (wie mich der letzte Satz glauben macht). Wenn Eltern ihre Kinder früher mit in die Ferien nehmen, ist das nicht nur bildungspolitisch schlecht. »Der eine versäumte Projekttag« ist eben nicht nur ein »Goodie«, mit dem man den letzten Tag vor den Ferien herumbringt, sondern bringt Kindern wirklich etwas fürs Leben bei. Bei allen Ferien außer den Sommerferien werden kurz vorher oft noch Arbeiten geschrieben. Und dann: Wie viele Tage vorher ist es denn okay zu fahren? Und hinterher? Der nächste Schritt ist dann: Für welchen Grund genau ist es denn okay, dass Kinder beliebig der Schule fernbleiben? Die Urlaubsreise ist zu teuer – okay. Familienfeiern stehen an – okay. Unterschiedliche religiöse Feiertage – okay. Super Bowl oder Oscarverleihung, zu spät in der Nacht – okay? Eltern finden Schule grundsätzlich überflüssig – auch nicht mehr okay? Gerade nach Corona ist Absentismus (Schülerinnen und Schüler kommen bis zu mehreren Jahren nicht zur Schule, obwohl sie gesund sind) ein extremes Problem. Und zwar nicht nur eine Katastrophe für den eigenen Bildungserfolg und damit für die Lebenschancen, sondern ein echtes Problem für uns als Gesellschaft. Und in all diesen Fällen wird es immer schwieriger zu begründen, warum die Schulpflicht eigentlich eingehalten werden sollte, wenn man für Leute, die billiger in den Urlaub wollen, offiziell Ausnahmen macht.
    Cecilie Ballin, Heidgraben (Schl.-Holst.)

Solche Leute werden gebraucht

Nr. 8/2026 Der Marktplatz Heilbronns wirkt auf viele gefährlich. Die Politik will den Ort sicherer machen 

  • Am Ende des Artikels steht, Omar würde gut ins Stadtbild passen, an dem sie in Heilbronn gerade arbeiten. Er arbeitet als Softwareentwickler, hat ein Jahresgehalt von 45.000 Euro und mittlerweile eine eigene Wohnung. Wieso soll er jetzt Deutschland verlassen, wann lernt man endlich in den zuständigen Behörden genauer hinzusehen, bevor irgendwelche Bescheide ausgestellt werden? Solche Leute werden doch hier gebraucht. Im Ausland sucht man mehr oder weniger ohne Erfolg diese Leute, und die, die von sich aus kamen und schon hier sind, müssen gehen. Wäre wünschenswert, wenn jemand in der zuständigen Behörde diesen Artikel auch lesen und Omar eine Aufenthaltsgenehmigung ausstellen würde.
    Gert Schmidt, Lehrte (Nieders.)

  • Die Reportage zeichnet ein differenziertes Bild der Situation und den dortigen Bemühungen und Entwicklungen – vielen Dank für diese sorgfältige Arbeit. Am Ende des Textes wird jedoch die Geschichte von Omar nur bis zu dem Punkt erzählt, an dem eine Ausreiseverfügung beziehungsweise drohende Abschiebung im Raum steht. Gerade weil zuvor eine erfolgreiche Integrations- und Lebensgeschichte geschildert wird, wirkt dieser Schluss sehr offen und lässt mich als Leser etwas ratlos zurück. Mich würde interessieren, ob es hierzu weitere Entwicklungen gibt oder ob eine Fortsetzung beziehungsweise Einordnung geplant ist. Die Geschichte berührt eine zentrale Frage: Was geschieht mit Menschen, die sich über Jahre hinweg sichtbar integriert haben, wenn ihr Aufenthaltsstatus dennoch unsicher bleibt? Ein kurzer Nachtrag oder eine journalistische Einordnung hätten den starken Text aus meiner Sicht noch abgerundet.
    Carsten Schulz, Dreieich (Hessen)

Fünf Seiten über Herrensocken

Nr. 8/2026 SPIEGEL-Gespräch mit Fabrikant Paul Falke über Socken und Politik 

  • Im diesem SPIEGEL steht nur eine kümmerliche halbe Seite über »die größte humanitäre Katastrophe der Welt«, nämlich den Krieg im Sudan. Unmittelbar anschließend fünf (!) launige, reichlich mit Fotos bestückte Seiten über Herrensocken. Das geht so was von gar nicht – das ist der reine Hohn. Ich denke, der SPIEGEL sollte über seine Prioritäten nachdenken.
    Tilmann Waldraff, Gräfelfing (Bayern)

  • Ein SPIEGEL-Gespräch mit dem Unternehmer Paul Falke aus Schmallenberg im Sauerland. Der Mann hat Witz und Humor, der SPIEGEL-Journalist die passenden Zwischentöne. Cool. Nicht nur Falke-Socken, auch Falke-Kniestrümpfe sind top.
    Ulla Chabrier Möllers, Genf (Schweiz)

  • Ein herrliches Interview, das mir inhaltlich voll aus dem Herzen spricht. Für meinen Geschmack steht im Text eventuell zu oft das Wort »Socke«. Ein Wort, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellen. Ähnlich wie bei »Füßlis«. Anfangs habe ich mir meine Strümpfe immer von Reisen in die USA mitgebracht. Hier in Deutschland war das Angebot noch zu mager. Das hat sich auch dank Falke enorm verbessert. Strümpfe mit Monogramm empfinde ich jedoch als übertrieben. Wenn mir ein Design gefällt, kaufe ich stets mindestens zwei Paar. Dann bin ich auch noch versorgt, falls einem Strumpf mal das Malheur mit einem Loch passiert.
    Harald Krebs, Wegberg (NRW)

Leserbriefe bitte an leserbriefe@spiegel.de . Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt sowie digital zu veröffentlichen und unter SPIEGEL.de zu archivieren

Zur Ausgabe
Artikel 63 / 64