Illustration: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL
Leserbriefe
»Aufwachen!«
Nr. 12/2026 Titel: Nie mehr sicher?
»Bitte nicht stören« stünde an Deutschlands Eingangstür, wenn es sie denn gäbe. Die Kriege rücken näher, das Klima spielt verrückt, und Deutschland träumt auf dem Sofa von der guten alten Zeit – zweites Biedermeier. Wenn nicht bald der Kanzler die Tür aufreißt und »Aufwachen!« brüllt, wird es für alles und alle zu spät sein.
Christoph Nitsche, Straßenhaus (Rhld.-Pf.)Vermutlich sind große Teile des Wahlvolks klüger als gedacht, wenn sie die lautstarken Forderungen nach Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit in Politik und Medien mit einer Portion Skepsis verfolgen. Warum sollte Wladimir Putin 2029 den Angriff auf ein Nato-Land befehlen, wenn seine Truppen in der Ostukraine trotz großen Aufwandes und mit herben Verlusten seit Jahren nur geringe Gebietsgewinne erzielen? Man weiß nicht einmal, ob der Krieg in der Ukraine in drei Jahren beendet sein wird. Die EU gibt jetzt schon weit mehr für Rüstung aus als Russland und hat eine viel größere Wirtschaftskraft, was auch dem Machtpolitiker Putin bekannt sein dürfte. Trotz sehr berechtigter Kritik an der aggressiven russischen Politik ist ein Arrangement von EU und Russland, das natürlich die Ukraine einbeziehen müsste, einer kriegerischen Auseinandersetzung vorzuziehen.
Brigitte Schellnhuber, IngolstadtDer US-israelische Krieg gegen Iran wird tiefgreifende und nachhaltige Auswirkungen auf die ganze Welt haben. Das unheilvolle Wirken von Donald Trump erstreckt sich in seiner zweiten Amtszeit nicht mehr nur auf die USA, sondern er versucht jetzt, die strategischen Einflusssphären seines Imperiums auszuweiten, indem er andere Länder seinem Willen unterwirft. 2018 hat Trump das mühsam ausgehandelte Atomabkommen mit Iran aufgekündigt. Von da an konnten die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde nicht mehr vor Ort kontrollieren, ob die atomaren Anstrengungen Irans ausschließlich der zivilen Nutzung der Atomenergie dienen. Damals wie heute hat Trump die Welt unsicherer gemacht. Das irrationale Handeln lässt keine gute Prognose für die Menschheit zu.
Andreas Meißner, Tutzing (Bayern)Dass unsere Gesellschaft durch ubiquitäre Risiken definiert wird, hat der weitsichtige Soziologe Ulrich Beck schon vor über 40 Jahren deskribiert. Neu ist der in dem SPIEGEL-Artikel sehr zutreffend betonte Aspekt, dass sich weltpolitische Risiken gravierend verstärken, weil die sogenannte regelbasierte Außenpolitik an ihre Grenzen gestoßen ist. Macht, Geld und Einfluss werden als Triebfeder priorisiert, ethisch-moralische Verstöße spielen anscheinend nur noch eine marginale Rolle. Eine strafende Sanktionspolitik hält autoritäre Despoten jedenfalls nicht mehr von ihren machiavellistischen und völkerrechtswidrigen Ambitionen ab. Es steht zu befürchten, dass sich die Verrohung des außenpolitischen Umgangs zunehmend auch zum fatalen Vorbild für das gesellschaftliche Miteinander und damit zur unmittelbaren Gefährdung unserer innenpolitischen Sicherheit entwickeln wird.
Dr. Volker Brand, Bad Oeynhausen (NRW)Da das Terrorregime der Mullahs durch das Vetorecht Russlands und Chinas im UN-Sicherheitsrat geschützt wird, ist es nicht sinnvoll, den Angriff Israels und der USA auf Iran als Bruch des Völkerrechts anzuklagen (auch wenn er das ist). Der Krieg bekommt im Gegenteil eine moralische Rechtfertigung genau dann, wenn er tatsächlich zur Beseitigung des Mullah-Regimes und dessen Proxys führt (egal aus welchen Gründen er begonnen wurde). Frieden ohne eine dauerhafte Perspektive des iranischen Volkes auf Freiheit und Selbstbestimmung ist keine Option. Auch zu einem dauerhaft friedlichen und gedeihlichen Miteinander von Israelis und Palästinensern kann es nur kommen, wenn Hamas und Hisbollah besiegt und entwaffnet sind und Israel, ohne weiter Existenzangst haben zu müssen, auf Annexion und Expansion verzichtet. Die gegenwärtige Situation, so schrecklich sie ist, ist also die vielleicht beste Chance zu einer grundlegenden Verbesserung.
Dr. Rudolf Winkel, Müllheim im Markgräflerland (Bad.-Württ.)
»Trump tut das Richtige«
Der Leser Matthias Kaiser aus Schutterwald bei Offenburg hat den SPIEGEL-Titel »Der Wutkrieger« kritisiert (hier die ganze Geschichte ). Maximilian Popp, stellvertretender Ressortleiter Ausland, hat ihn angerufen. Eine Auseinandersetzung.
SPIEGEL: Herr Kaiser, Sie sagen, dass wir US-Präsident Donald Trump mit unserer Kritik am Irankrieg Unrecht tun. Inwiefern?
Leser: Trump ist ein schwieriger Charakter, ein Narzisst. Doch in Iran tut er das Richtige. Von dem iranischen Regime geht seit Jahrzehnten eine Bedrohung aus, vor allem für Israel. Es ist gut, dass ein amerikanischer Präsident dem jetzt Einhalt gebietet.
SPIEGEL: Wir haben vor allem bemängelt, dass Trump keine klare Strategie für diesen Krieg zu haben scheint.
Leser: Das würde ich so pauschal nicht sagen. Bei Trump weiß man oft nicht genau, was er vorhat. Das kann Teil der Strategie sein. Seine Vorgänger jedenfalls sind mit Diplomatie gegenüber Iran weitgehend gescheitert.
Im Zwiespalt
Nr. 11/2026 Debatte: Warum es nichts bringt, dauernd über Völkerrecht zu reden
Eine scharfsinnige Analyse von Tobias Rapp. Kühl formuliert, bitter und zugleich wohltuend klar beschreibt er das völkerrechtliche »Dilemma«. Er wählt dafür bewusst die drastische Formulierung von Friedrich Merz: »Drecksarbeit«. Rapp zitiert Max Weber mit den beiden Begriffen »Gesinnungsethik« und »Verantwortungsethik«. Ich finde die theoretischen Formulierungen von Niklas Luhmann zur »Moral der Gesellschaft« weiterführender, beispielsweise den Satz »Die Ethik hat nie recht begriffen, dass es zu ihren Aufgaben gehören könnte, vor der Moral zu warnen.« Bleibt zu erwähnen, dass das Völkerrecht Bestandteil des Bundesrechts ist – Artikel 25 des Grundgesetzes. Aber es geht in Tobias Rapps Text nicht um Recht, sondern um Politik, und das sind zwei gänzlich verschiedene Systeme.
Hartmut Krauß, BielefeldIn der aktuellen Diskussion über das Völkerrecht wird nicht selten übersehen, dass das Völkerrecht in Deutschland Verfassungsrang hat und nach Artikel 25 Grundgesetz teilweise sogar den Gesetzen vorgeht. Daher mag der Autor zwar der Meinung sein, es sei Zeit, stärker in Machtkategorien zu denken, das ist es aber dann auch. Es gibt nur wenige Verfassungstexte in der Welt, die so völkerrechtsfreundlich sind wie unser Grundgesetz, und die Politik muss dem Rechnung tragen, auch wenn es bisweilen ein mühsames Abwägen erfordert. Keinesfalls kann sie sich die Berufung auf das Völkerrecht ersparen.
Olaf Iversen, MainzIn dem Zwiespalt zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik hat die Letztgenannte gefühlt die schlechteren Karten. Aus diesem Dilemma macht der Autor ein ungeduldiges Plädoyer für militärische Stärke. Die Bereitschaft zur »Drecksarbeit« stellt er als realpolitisch geboten dar, während er menschenrechtliche Appelle als nutzloses, quasi feiges »Gerede« abwertet. Die Uno hat gewiss Reformbedarf. Aber die erklärten Regelungen zum Völkerrecht entsprechen als Leitlinie dem, was wir alle als menschlich und friedensstiftend erachten. Geboren aus dem Kriegsdesaster der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sind sie der Versuch, Krieg zu verhindern und Konflikte mit Diplomatie und Kooperation zu regeln. Wenn martialische Autokraten diese Regeln unterlaufen, brechen, aushöhlen, ist die Essenz des Völkerrechts doch nicht falsch. Die Verantwortung für den Bruch ethischer Regeln liegt aufseiten derer, die Gewalt für Pragmatismus halten sowie die Kategorien Angriff und Verteidigung verwischen.
Gunter Schmidt, Tauberbischofsheim (Bad.-Württ.)Man stelle sich vor, dass es in Deutschland zwar die gleichen Verkehrsregeln gäbe wie derzeit, aber keine Polizei und Justiz, um sie durchzusetzen. In etwa so ist die Situation des Völkerrechts: Es gibt Regeln, aber es gibt keine übergeordnete Ordnungsmacht, die deren Einhaltung durchsetzt. Auch die USA konnten diese Rolle in Wirklichkeit noch nie ausfüllen, weil sie von der Mehrheit der rund 200 Nationalstaaten auf der Welt nicht als unparteiisch anerkannt werden. Wie reagiert man nun in dieser komplexen Situation auf Regelverstöße, wenn man – so wie Deutschland – nicht willens oder nicht in der Lage ist, dafür »Hard Power« einzusetzen? Tobias Rapp stellt richtig fest, dass der Reflex der politischen Elite und der Medien in Deutschland bis heute darin besteht, eine Empörungswolke auszustoßen. Das hat selten eine Wirkung, meistens wird das von kaltschnäuzigen Diktatoren ignoriert oder gar verspottet. Paradoxerweise schadet man vielleicht sogar dem Völkerrecht, wenn nach der Empörung nichts mehr kommt, weil dann die ganze Welt erkennt, wie zahnlos dieser Tiger eigentlich ist.
Dr. Christian Gruenler, Zorneding (Bayern)»Die Drecksarbeit ist der meist unsichtbare Teil der Verantwortungsethik«, schreibt Tobias Rapp mit Bezug auf die bekannte Äußerung von Bundeskanzler Merz zum ersten israelischen Angriff auf Iran und mit Verweis auf Max Webers Unterscheidung zwischen »Gesinnungsethik« und »Verantwortungsethik«. Wer so formuliert, versteht vielleicht etwas von politischer »Drecksarbeit«, aber wenig von Webers begrifflichem Antagonismus und nichts von der Bedeutung des Völkerrechts für die politische Praxis. Die Charakterisierung der »Gesinnungsethik« durch »hehre Ziele« (so Rapp) trifft das Konzept von Weber nicht, für den »Gesinnungsethik« gerade nicht durch bestimmte (auch nicht »hehre«) Ziele, sondern – eben – durch eine »Gesinnung« gekennzeichnet ist, für die bei Weber paradigmatisch eine religiöse Überzeugung steht (»Der Christ tut recht und stellt den Erfolg Gott anheim«). Vor allem aber verkennt der Verfasser, dass es bei der Bindung der Politik an das Völkerrecht nicht um »Gesinnung« (gleich in welcher der möglichen Bedeutungen des Begriffs) geht, sondern um die Orientierung des praktischen Handelns an Regeln, die eine möglichst friedliche Koexistenz der Staaten gewährleisten sollen. Es geht also um die positiven Folgen dieser Regelbindung, sprich: um Verantwortungsethik.
Prof. em. Dr. iur. Ulfrid Neumann, Kronberg im Taunus (Hessen)
Nach dem Gemetzel des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben sich Verantwortungsethiker Gedanken gemacht darüber, wie man kollektives Morden eindämmen könnte. Man müsse dem Gedanken des Rechts, des Völkerrechts, mehr Geltung verschaffen, war Tobias Rapps Antwort. Die Gründungsväter und -mütter der Uno trugen genau dieser Überlegung Rechnung. Nun ist es derzeit Mode, den Zerfall der Uno und den Abgesang des Völkerrechts mit Spott zu begleiten. Manche sagen – sehr vereinfacht ausgedrückt – wenn alle Welt mordet, dann müssen auch wir uns die Finger schmutzig machen, Völkerrecht hin, Völkerrecht her. Mal sehen, was passiert, wenn die Welt wieder einmal gezwungen ist, aus den Träumen der Realpolitik zu erwachen.
Dr. Hans-Ulrich Berndt, Berlin
Ja
»Wenn wir in Zukunft noch ernst genommen werden wollen, müssen wir da mitmachen.«
Jürgen Herzog
Nein
»Trump hat sich von Netanyahu Hals über Kopf in diesen Krieg hineinziehen lassen. Jetzt hat er die Weltwirtschaft ans Messer geliefert und muss die Suppe alleine auslöffeln.«
David May
Sagen Sie auch Ihre Meinung!
Politik muss keinen Spaß bringen
Nr. 11/2026 Guido Westerwelles Vermächtnis, zehn Jahre nach seinem Tod
Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Geschichte über Guido Westerwelle anlässlich seines zehnten Todestages. Es kommt nicht oft vor, dass sich der SPIEGEL mit so viel Einfühlungsvermögen dem Leben und der Karriere eines Politikers widmet. Meist – und oft zu Recht – ist der Tenor ein anderer. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass hier eine Form gefunden wurde, die mit Respekt das Leben und den Tod von Guido Westerwelle würdigt. Vielleicht lässt sich das Format Ihrer Geschichte auch auf andere Politiker übertragen, die bereits verstorben sind und deren Leben wert ist, erzählt zu werden, wenn sich ihr Todestag zum zehnten Male jährt.
Peter Kerz, MainzWelch ein Satz: »Seine (Guido Westerwelles) Solidarität mit der Protestbewegung 2013/14 auf dem Maidan in Kyjiw gegen die damalige prorussische Regierung war vorausschauend.« Betrachtet man die heutige Situation in der Ukraine, stellt sich die Frage, ob es sich bei der von der Autorin genannten Vorausschau um blanken Zynismus handelt. Oder sollte man ihr Naivität unterstellen? Damals hätte ein deutscher Außenminister, gemeinsam mit unseren Partnern in Europa, die Chance gehabt, den Konflikt gemeinsam, auch mit unbequemen, andersdenkenden Akteuren, zu lösen. Ja, ob wir heute keinen Krieg in Europa hätten, kann niemand im Nachhinein behaupten. Aber es wäre einen Versuch wert gewesen, mehr diplomatisch zu handeln. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass Politik keinen Spaß bringen muss; vielmehr Freude bei der Gestaltung und Umsetzung von Projekten, welche den Bürgern von Nutzen sind. Spaß kann man ja unter anderem im Theater oder Zirkus finden.
Bernd Schönecker, Husum (Schl.-Holst.)
Sogar am Sonntag
Nr. 11/2026 Rachida Dati möchte Bürgermeisterin von Paris werden
Bonjour aus Paris! Die Stadt, in der ich mir sehr gern den SPIEGEL kaufe. Warum? Weil es geht. Einfach so an einem der grünen Kioske. Und was lese ich da in Heft 11/2026 auf Seite 58? »Und dann liegt auch noch überall Müll auf den Straßen.« Überall? Echt jetzt? Ich wohne schon länger hier und die Müllmengen sind im Vergleich zu deutschen Städten gering und werden schnell abtransportiert. Zu meiner großen Überraschung sogar am Sonntag. Und nicht nur Paris täte besser daran, die Korruption zu bekämpfen, um den sozialen Frieden und Wohnungsbau zu fördern. Die Obdachlosigkeit ist teilweise wirklich erschütternd.
Justus Schnellbacher, Paris (Frankreich)
Ohne Garantie auf ein Kind
Nr. 11/2026 Warum unsere Autorin zwölf Eizellen einfrieren ließ – und einen hohen Preis bezahlte
»Social Freezing« stärkt potenziell die reproduktive Autonomie der Frau, aber zu welchem Preis? Zu den von der Autorin genannten Kosten kommen ja noch die Eizellenbefruchtungs-Behandlungszyklen im Falle der Umsetzung des Kinderwunsches hinzu. Bei einer Lebendgeburtenrate von 20 Prozent pro Versuch bedarf es drei dieser Zyklen, um auf 50 Prozent Wahrscheinlichkeit zu kommen. Damit kommen dann noch einmal mindestens 5000 Euro Kosten auf die Frau zu – ohne Garantie auf ein Kind.
Prof. Dr. Tewes Wischmann, Heidelberg
Der Welt beweisen
Nr. 11/2026 Sporthistoriker Hans Joachim Teichler über eine deutsche Olympiabewerbung für 2036
Zwar beschönigt der Sporthistoriker Teichler ohne entschiedene Gegenwehr des SPIEGEL-Redakteurs die historische Wirklichkeit: Jesse Owens spielt in Riefenstahls Olympiafilm keine »zentrale Rolle«. Weder 1936 noch 1972 waren für das IOC »vorbildliche Olympische Spiele«: zunächst die Propaganda zur Verschleierung von Antisemitismus und militärischer Aufrüstung (samt internationaler Boykottaufrufe); sodann der Terroranschlag auf die israelischen Sportler, das miserable Krisenmanagement und die fragwürdige Fortsetzung der »Games« (must go on). Dennoch ist seiner These zuzustimmen, dass die Olympischen Spiele 2036, 100 Jahre später erneut in Berlin, der Welt beweisen könnten, dass Deutschland aus seiner verheerenden Geschichte gelernt hat – sofern wir möglichst schon zuvor die akut gefährlichen reaktionären Kräfte politisch besiegt haben.
Dr. Fred Maurer, MannheimHerr Teichler sieht das Ganze für meine Begriffe zu rosarot. Es war alles so toll, und wie man im allgemeinen Gespräch oft zu hören bekommt, »es war nicht alles schlecht«. Nun ja, auf den ersten Blick ist was dran, aber alles Kalkül, alles dient dem eigentlichen Ziel: Machterhalt, Machtausbau. Was daraus resultierte? Wir wissen es alle nur zu genau. Eine spätere Diktatur hat es doch in Vollendung nachgemacht.
Franz Gehrke, Winnenden (Bad.-Württ.)
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