Eurovision Song Contest JJ gewinnt den ESC für Österreich
Schweden war der haushohe Favorit, aber Europa mochte den Opernsänger JJ aus Österreich lieber. Er hat den Eurovision Song Contest in Basel mit »Wasted Love« gewonnen. Es ist der dritte Erfolg für das Land. Der Abend im Überblick.
Johannes Pietsch, Künstlername JJ, mit der ESC-Trophäe
Foto: Denis Balibouse / REUTERSDieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
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An dieser Stelle endet unser Livekommentar. Wir gehen auf jeden Fall alle mit einem neuen Ohrwurm nach Hause – und wünschen eine gute Nacht!
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Die Highlights aus Basel in Bildern
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Liebe, Liebe, ich hör immer Liebe. Und damit gute Nacht.
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Ich warte im Medienzentrum noch auf JJ, der eine Pressekonferenz geben wird. Aber allen Mitlesenden schon mal: Ade aus Basel!
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Und damit: Eine gute, ruhige, oder eben adrenalingeladene Nacht. Und schon jetzt: Auf das kommende Jahr. Es war mir eine Freude mit euch.
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Auch für mich ist JJ ein verdienter Sieger, der mit Stimme, Performance und Ausstrahlung überzeugt hat. Zu Recht hat er aus Deutschland viele Punkte bekommen. Umgekehrt allerdings waren die Österreicher extrem knausrig – womöglich haben sie es nicht so ganz verwunden, dass zwei Wiener für uns angetreten sind. Nun ja. Unverständlich bleiben mir die relativ hohen Jurypunkte für Großbritannien, die allerdings das Publikum als Korrektiv – wie ich finde zurecht – ausgeglichen hat.
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Ich bin ganz zufrieden mit dem Ausgang! Albanien hat mehr Punkte geholt als (auch hier im Newsroom) erwartet, und dass Lettland etwas draufhatte, hat die Welt offenbar auch erkannt. JJ hat den Sieg auf jeden Fall verdient. Aber mit dem Adrenalin, das wir hier gerade im Blut haben, kann ich auch mit absolut allem leben.
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Ich vermute, es sind bei der EBU einige Steine von den Herzen gefallen, dass nicht Israel gewonnen hat. Österreich ist da der kommunikativ deutlich einfacher zu managende Sieger. Aber immer wieder krass, wie die Jury- und die Publikumsvoten auseinanderklaffen! 0 Publikumspunkte für die Juryzweite aus der Schweiz! Ich denk’ darüber nach und kann nicht schlafen.
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Und ich gehe gleich noch Michael Schulte an der Elphi suchen.
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Ich fahr jetzt ins Hotel und höre Lucios Tieralbum.
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Ich bleibe jetzt hier und warte weiter auf Céline Dion.
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Sorry, dass ich noch Ideale habe, Eva.
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Euer Fazit des Abends? Ich fühle mich, wie Hunzikers Stimme mittlerweile klingt: bisschen fertig. Aber: Schön war es. Ich habe mein Gehalt aber auch nicht fürs Vote verpulvert, wie so manch andere, hüstel.

Foto: GEORGIOS KEFALAS / EPA
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Die meisten Publikumsstimmen bekam Israel (297) vor Estland (258) und Schweden (195).

Foto: Georgios Kefalas / EPA
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Weitere Erkenntnis des Abends: Die rechte Spalte bleibt fest in deutscher Hand. Ich bitte darum, sich entsprechende politische Witze zu verkneifen.
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Der dritte Sieg für Österreich in der ESC-Geschichte, JJ reiht sich ein mit Conchita Wurst und Udo Jürgens.
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Das Rennpferd hat gewonnen. Ich sag's doch.
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Österreich gewinnt den ESC 2025
Der Sieger steht fest: JJ, der Vertreter Österreichs, gewinnt den diesjährigen ESC mit »Wasted Love«. Von Publikum und Jury hat Johannes Pietsch, so sein bürgerlicher Name, insgesamt 436 Punkte erhalten. Der 24-Jährige tritt damit die Nachfolge von Nemo an.
Yuval Raphael für Israel landet mit 357 Punkten auf Platz Zwei, um Haaresbreite vor Tommy Cash aus Estland mit 356 Punkten.
Deutschland holt mit insgesamt 151 Punkten den 15. Platz.
Yuval Raphael für Israel landet mit 357 Punkten auf Platz Zwei, um Haaresbreite vor Tommy Cash aus Estland mit 356 Punkten.
Deutschland holt mit insgesamt 151 Punkten den 15. Platz.
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Null Punkte gibt es vom Publikum für die Schweiz. Damit können sie nicht mehr an Österreich vorbeikommen.
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They stole the vote!
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Lucio was robbed. Ich krieg' wieder diesen Drang, ich will den Weltuntergang.
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Applaus, den man nicht bekommen möchte: aufmunternden.
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So ist das eben in einer normalen Ehe.
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Der sogenannte Sexmann macht jetzt so Softzeug, Eva. Das ist nicht mehr der Mann, den ich so gut wie geheiratet habe.
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Null Punkte vom Publikum für die Engländerinnen, weil Kollege D. nicht abstimmen konnte.

Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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