Taylor Swift in New York
Foto:HGM-PRESS
Große Ehre Taylor Swift mit »1989« in der Nationalbibliothek
Ein Glück, dass es Taylor Swift, 36, gibt. Es stimmt natürlich, dass der amerikanische Präsident Donald Trump in seinem Wunsch, die Geschichte der USA nach seinen Vorstellungen umzugestalten, vor niemandem haltmacht. Im vergangenen Jahr ließ er die Direktorin der Library of Congress feuern, das ist die wichtigste amerikanische Bibliothek. Doch wer einen Blick auf die Liste der Platten und Radiomitschnitte wirft, die die Library nun ihrem berühmten Register Nationaler Tonaufnahmen hinzufügen wird, kann durchaus beruhigt sein.
Seit dem Jahr 2000 werden in diesem speziellen Register die wichtigen Klangzeugnisse der USA gesammelt. 25 Aufnahmen kommen in diesem Jahr dazu. Und ob es der Jazz des Saxofonisten Oliver Nelson ist (»Blues and the Abstract Truth«), Folkrock der Byrds (»Turn, Turn, Turn«), Soul von Gladys Knight & the Pips (»Midnight Train to Georgia«), House von Jamie Principle und Frankie Knuckles (»Your Love«), R&B von Beyoncé (»Single Ladys«), die Übertragung des Boxkampfs zwischen Mohammad Ali und Joe Frasier von 1971 oder eben der Pop von Swift, deren Album »1989« auf der Liste steht: Die amerikanische Kulturgeschichte ist so reich, dass auch der amerikanische Präsident sie nicht zerstören kann.