NDR: Intendant Joachim Knuth will vorzeitig gehen - DER SPIEGEL
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Wechsel beim Norddeutschen Rundfunk NDR-Intendant Joachim Knuth will vorzeitig gehen

Joachim Knuth, Intendant des Norddeutschen Rundfunks, will schneller Platz für seine Nachfolge machen. Das gab der Sender jetzt bekannt. Eine Findungskommission habe sich bereits an die Arbeit gemacht.
NDR-Intendant Joachim Knuth
NDR-Intendant Joachim Knuth

NDR-Intendant Joachim Knuth

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR) Joachim Knuth hat den Aufsichtsgremien des Senders angeboten, Ende August 2025 in den Ruhestand zu wechseln – gut vier Monate vor Ablauf seines Vertrags. Das gab der NDR am Freitagnachmittag bekannt.

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Knuth begründete seinen Schritt mit den anstehenden Verhandlungen des Medienstaatsvertrags. Die daraus folgenden Veränderungen, so Knuth, könnten schon die Finanzplanungen des NDR für 2026 betreffen und die Strategie für die kommenden Jahre bestimmen. »Mir ist wichtig, dass die ab September 2025 zu treffenden Entscheidungen im NDR in einer Hand liegen und von denjenigen gefällt werden, die kommen – und nicht von mir, der seine berufliche Laufbahn bald beendet.«

Öffentliche Ausschreibung soll folgen

Knuth ist seit Januar 2020 Intendant des NDR, sein Vertrag läuft bis Mitte Januar 2026. Er habe dem NDR nun angeboten, zum 1. September 2025 in den Ruhestand zu wechseln, sagte Knuth. »Unabhängig davon habe ich zugesagt, für einen nahtlosen Übergang auch über den 31. August 2025 hinaus zur Verfügung zu stehen, wenn bis dahin noch keine Nachfolge gefunden ist.«

Laut NDR befasst sich eine durch den Verwaltungsrat eingesetzte Findungskommission bereits mit dem Prozess der Nachfolgesuche, eine öffentliche Ausschreibung soll bald erfolgen. Sobald der Verwaltungsrat eine geeignete Nachfolge gefunden hat, wird diese dem Rundfunkrat vorgeschlagen, der gemäß NDR-Staatsvertrag endgültig entscheidet.

hpi