Nerdige Vornamen So nennen Wissenschaftler ihre Kinder
"Okay, Nerds", twitterte die Paläoökologin Jacquelyn Gill aus dem US-Bundesstaat Maine, "wer von euch hat sein Kind nach etwas benannt, das mit der Wissenschaft oder eurem Fachgebiet zu tun hat?"
Hunderte Menschen reagierten auf den Aufruf, den die Juniorprofessorin des Instituts für Klimawandel an der University of Maine am Donnerstag über Twitter verbreitete - mit teilweise erheiternden Enthüllungen.
Sie lassen darauf schließen, dass sich Botaniker bei der Namenswahl für ihre Kinder tatsächlich von Pflanzen inspirieren lassen und Astronomen von Sternenbildern.
Eine Biologin, die im Herbst an eine Universität in Vancouver wechselt, twitterte: "In meiner bisherigen Fakultät gab es eine Rose, eine Jasmine, eine Iris und eine Daphne."
"Mein Vater erforschte die Altsteinzeit", schrieb ein Archäologe namens Flint Dibble. "Er hat Werkzeuge untersucht, die aus abgesplittertem Feuerstein hergestellt wurden." Er heiße deshalb "Flint" - Englisch für Feuerstein - und sein Bruder Chip, was übersetzt Splitter bedeutet.
My Dad, Harold Dibble, was a Paleolithic archaeologist who excavated Neandertal sites & studied chipped stone tools made out of flint
— Flint Dibble 🍖🏺 (@FlintDibble) July 26, 2018
Of course, he named me Flint and my brother Chip. He liked Dad jokes
Happy birthday Dad, we miss you!
And yeah, he liked to spell it Neandertal https://t.co/uJjeFQCXym
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"Der Betreuer meiner Doktorarbeit hat seine Tochter 'Devon' getauft", twitterte eine US-Doktorandin für Sedimentologie. Das Devon ist eine Periode im Erdaltertum, die vor etwa 416 Millionen Jahren begann.
Die Biologin Marianne Alleyne von der University of Illionois erzählt von einem Wissenschaftler, der die Interaktionen zwischen Parasiten und Wirtsorganismen erforsche. Er habe sein Kind Ross genannt, nach Ronald Ross, der als erstes die Rolle von Mücken bei der Übertragung von Malaria beschrieben habe.
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