iPad und iPhone 7: Apple stellt rotes Smartphone und aufgerüstete iPads vor - DER SPIEGEL
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Apple-Neuvorstellungen: Das günstige iPad und das rote iPhone

Foto: Apple

Neue Preise, neue Farbe Apple stellt aufgerüstete iPads und knallrotes iPhone vor

Apple hat einen technisch überarbeiteten Nachfolger für das iPad Air 2 vorgestellt. Auch bei den iPhones gibt es Neuigkeiten - allerdings hauptsächlich in Sachen Optik.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das neue iPad heißt jetzt wieder so wie das erste Apple-Tablet, nämlich einfach iPad. Damit verschwindet die Bezeichnung iPad Air, die auf das geringe Gewicht des Geräts hinweisen sollte, wieder aus dem Programm des Konzerns. Das Vorgängermodell iPad Air 2 war im Oktober 2014 auf den Markt gekommen.

Gegenüber dem nun ausgemusterten Modell ist das neue iPad 32 Gramm schwerer und 1,4 Millimeter dicker. Der 9,7 Zoll große Bildschirm hat dieselbe Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln. Auch diese Kameras haben mit acht Megapixeln und 1,2 Megapixeln die gleichen Werte wie beim iPad Air 2.

Neu ist der dem iPhone 6 und 6 Plus entliehene A9-Prozessor. Er löst den alten A8X ab und soll deutlich mehr Leistung bieten. Außerdem wurde der eingebaute Speicher aufgestockt, so dass das Grundmodell nun über 32 Gigabyte verfügt. Zusätzlich wird eine Variante mit 128 Gigabyte angeboten. Erweiterbar ist der Speicher nicht. Dafür ist, anders als bei den iPhones der 7-Serie, eine Kopfhörerbuchse eingebaut.

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Apples neue iPads: iPad Air 2 und iPad mini 3 im Test

Foto: Matthias Kremp

Abgesehen von den maßvollen technischen Neuerungen ist in erster Linie der Preis der neues iPads bemerkenswert. Das Grundmodell mit 32 GB Speicher und Wi-Fi kostet 399 Euro. Es ist damit 90 Euro günstiger als die Einstiegsvariante des iPad Air 2. Für die Top-Ausstattung mit 128 GB Speicher und LTE verlangt Apple 659 Euro.

Nur wenige Worte ist Apple das neue iPad mini 4 wert, das es nun nur noch mit 128 GB Speicherplatz gibt. Auch hier wurde allerdings der Preis gesenkt, auf 479 Euro für die Wifi-Version und 629 Euro für die Variante mit Wi-Fi und LTE.

Neue Farbe fürs iPhone 7 und 7 Plus

Eine kosmetische Neuerung gibt es für das iPhone 7 und 7 Plus. Beide Modelle gibt es ab dem 24. März auch in einer "Product Red Special Editon", also in Knallrot. Die Preise sind identisch mit denen der gleich ausgestatteten Modelle in Standardfarben. Allerdings werden die roten iPhones nur mit 128 Gigabyte und 256 Gigabyte angeboten, der Einstiegspreis liegt deshalb bei 869 Euro.

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Vom Newcomer zum Vorbild für die Branche: Zehn Jahre iPhones

Foto: Paul Sakuma/ AP

Wie immer bei "Product Red"-Produkten geht ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf dieser Sondermodelle an die Aids-Forschung des Global Fund. Wie viel genau, verrät Apple nicht. Wohl aber, dass der US-Konzern der größte Spendengeber der Organisation ist. Bisher habe das Unternehmen 130 Millionen Dollar an Spenden beispielsweise aus dem Verkauf roter iPods und Beats-Kopfhörer überwiesen.

Das iPhone SE gibt es hingegen weiterhin nur in den bereits bekannten Farben. dafür wird der eingebaute Speicher bei gleichbleibenden Preisen auf 32 beziehungsweise 128 GB erweitert.

Und was kommt noch?

Ungewöhnlich ist, dass Apple diese Vielzahl neuer iPhone- und iPad-Modelle nur per Pressemitteilung ankündigt, statt, wie sonst üblich, dafür eine eigene Veranstaltung anzuberaumen. Ein Grund dafür könnte sein, dass man sich das große Medieninteresse für andere Ankündigungen im Laufe des Jahres aufsparen will.

Zudem sind die heute angekündigten Upgrades eher kosmetischer und weniger technischer Natur. In der Autoindustrie nennt man so etwas Modellpflege und Facelift. Ein naheliegender Grund für Neuerungen: Mit der neuen Gehäusefarbe der iPhones, den verschiedenen Speicher-Upgrades und gleichzeitig gesenkten Preisen könnte Apple versuchen, seine Verkäufe über die kommenden Monate stabil zu halten - bis die wirklich neuen Modelle vorgestellt werden können. Mit einem iPhone 8 etwa rechnen viele Beobachter erst wieder turnusmäßig im September.