Saugroboter im Vergleich der Stiftung Warentest: Die meisten Geräte saugen nur mäßig - DER SPIEGEL
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Stiftung Warentest Die meisten Saugroboter saugen nur mäßig

Wie sauber hätten Sie es denn gern in Ihrer Wohnung? Von Staubsaugerrobotern sollte man laut Stiftung Warentest nicht zu viel erwarten - und im Zweifel lieber zum herkömmlichen Gerät greifen.
360 Eye von Dyson
360 Eye von Dyson

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Moderne Staubsaugerroboter können per App gesteuert werden, Reinigungsstatistiken anfertigen und Livebilder verschlüsselt aufs Smartphone übertragen. Nur Staubsaugen können viele von ihnen nicht sonderlich gut. Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich von acht Saugrobotern.

Lediglich zwei der Roboter bekommen die Gesamtnote "gut": der Kobold VR300 von Vorwerk für (durchschnittlich) 950 Euro und der mit 670 Euro deutlich günstigere AEG RX9-1-IBM. Der 485 Euro teure Roomba 960 von iRobot landet im Mittelfeld und das mit 405 Euro günstigste Gerät von Ecovacs bekommt nur ein "ausreichend".

Im Dunkeln verlieren manche Saugroboter die Orientierung

Getestet haben die Prüfer auf Teppich und Holz unter anderem, wie gut die Saugroboter Mineralstaub und Fasern aufsammeln, und wie gut sie Semmelbrösel und Kaffeepulver aus Ecken und von Kanten wegbekommen. Auch die Navigationsleistung, die übertragenen Daten sowie Lautstärke und Stromverbrauch flossen in die Bewertung ein.

Das Fazit: Die aktuellen Modelle reinigen immerhin besser, als es Testgeräte von Anfang 2017 taten, und auch besser als manche Akkusauger. Aber mit der Leistung eines guten Kabel-Bodenstaubsaugers können sie nicht mithalten. Die stärksten Roboter bekamen zum Beispiel nur etwa die Hälfte des Prüfstaubs aus einem Teppich - ein guter klassischer Staubsauger schafft dagegen 87 Prozent.

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Dyson 360 Eye: Der Dyson-Roboter im Test

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Hinzu kommen mitunter ärgerliche Schwächen. So fanden die Geräte von Dyson und LG im Dunkeln nicht zurück in ihre Ladestation, sie brauchen also Tages- oder künstliches Licht in der Wohnung. Die beiden Testsieger pusten vergleichsweise viel Feinstaub zurück in den Raum. Und fünf von acht Saugrobotern sendeten mehr Daten an die Herstellerserver, als für den Betrieb nötig wäre.

Im Detail nachzulesen ist der Vergleich online  sowie in der Ausgabe 3/2019 der Zeitschrift "test", die am Donnerstag erscheint.

pbe

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