Angespielt: Candy Box
Angespielt Auf Bonbon-Jagd durch die "Candy Box!"
Ich esse Bonbons, ganz viele. Dadurch wird meine Figur stärker. Manchmal tausche ich sie auch gegen Lutscher ein. Die pflanze ich dann auf einem Lutscher-Bauernhof und sehe zu, wie neue wachsen. Später kann ich diese dazu benutzen, mein Schwert stärker zu machen und damit auf Abenteuerreisen zu gehen, Höhlen zu erkunden und Burgen zu erobern. Doch zuerst gilt: Viele Bonbons essen! Sehr viele!
Nein, es ist keine Satire, sondern einfach nur ein Spiel, sagt der Entwickler von "Candy Box!", ein junger Franzose, der sich aniwey nennt. "Candy Box!" ist ein simples Spiel. Es läuft im Browser und besteht nur aus Text und ASCII-Art. Eine krude Figur ist ein Händler, der gegen Lutscher Heil- und andere Tränke verkauft, aus Strichen und Satzzeichen entstehen Karten, auf denen gekämpft wird. Albern und doch wahnsinnig machend. Ich kann verstehen, warum man Spielen verfällt, in denen man nichts anderes tut, als simple Tätigkeiten nacheinander zu verrichten: Es könnte doch noch eine Überraschung geben. So hofft man. Und in "Candy Box!" gibt es diese immer wieder. Von einem simplen Entscheidungsspiel - Bonbons essen oder wegwerfen - wird es zu etwas viel größerem.
Seitdem ich "Candy Box!" entdeckt habe, läuft es immer in einem Browserfenster. Bonbons sammeln sich an, werden gegessen oder getauscht, mein Schwert ist auch schon äußerst stark geworden, nicht mehr lange, dann werde auch ich den Drachen töten können. Hoffentlich. Und manchmal frage ich mich, ob es nicht doch irgendeinen Grund dafür gibt, dass ich Bonbons auf den Boden werfen kann. Bisher liegen sie einfach nur da.