Angespielt: Dirt 3 - DER SPIEGEL
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Angespielt: Dirt 3

Angespielt Dirt 3

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Rallye fahren, Autokunststücke machen, in Karambolagerennen heil ans Ziel kommen: "Dirt 3" versucht, es vielen recht zu machen, zu den Wurzeln zurückzukehren und trotzdem neue Spieler zu gewinnen. Die Wurzeln von "Dirt 3" liegen im Rallyefahren, hat es sich doch aus der erfolgreichen "Colin McRae"-Reihe entwickelt, benannt nach dem einstigen Rallyeweltmeister, der später bei einem Hubschrauberunglück starb. War vor allem "Dirt 2" sehr auf Schaukämpfe mit Monstertrucks und Buggys ausgerichtet, so kommen jetzt klassische Strecken zurück. Amerikanische Showrennen und europäische Ernsthaftigkeit bei Rallyestrecken halten sich die Waage und versöhnen sich in diesem Spiel. Fahranfängern kommt entgegen, dass "Dirt 3" keine Simulation sein will, sondern immer Wert darauf legt, dass die Rennen vor allem erst einmal eines machen: Spaß. Problematisch wird das nur in den Momenten, in denen es eigentlich wirklich um den Spaß gehen soll: Bei den "Gymkhana"-Herausforderungen, in denen Fahrerstar Ken Block Pate steht für irrsinnige Kunststücke. Diese nachzuahmen ist ein Unterfangen, dass einen oft vor lauter Frustration ins Gamepad beißen lässt.

"Dirt 3" von Codemasters, für PC, Xbox 360 und Playstation 3; ab 45 Euro; USK: Ab 12 Jahren

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