Angespielt: Driver: Parallel Lines - DER SPIEGEL
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Angespielt Driver: Parallel Lines

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Es gibt Situationen, die man in Videospielen nicht erleben möchte: Dass man von der Polizei gestoppt wird, wenn man über eine rote Ampel fährt zum Beispiel. Oder weil man einen kleinen Blechschaden verursacht hat und etwas zu schnell unterwegs war.

In "Driver: Parallel Lines" passiert das allerdings ständig. Drastisch sind vor allem die Sanktionen: Denn auf einen Strafzettel wird verzichtet. Stattdessen wird das Auto so lange beschossen bis es in die Luft fliegt. Lästig ist das vor allem dann, wenn man gerade eine eilige Mission zu erfüllen hat. Die ist dann schnell vorbei und muss von vorn begonnen werden. Und das ist schade, denn eigentlich will "Driver" ein cooles Rennspiel sein. Eines, bei dem man mit quietschenden Reifen durch das New York der siebziger Jahre und später durch das der heutigen Zeit jagt. Es will die Atmosphäre von Steve McQueen-Filmen wie "Bullitt" erzeugen.

Und würde dem wohl auch nahe kommen, denn das Fahren macht ziemlich viel Spaß. Wenn da nicht die unmotiviert erzählte Geschichte wäre - und man nicht alle zehn Minuten wegen Missachtung einer roten Ampel erschossen werden würde. Steve McQueen wäre das nicht passiert.

Für Aushilfs-Steve McQueens, die sich gerne und oft mit der Polizei anlegen.


"Driver: Parallel Lines" von Atari,  für Playstation 2 und Xbox, ca. 55 Euro; USK: Freigegeben ab 16 Jahren


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