Angespielt Odama
Vorwärts, links, rechts, oder stürmen? Bei "Odama" muss man diese Entscheidungen schnell treffen - und in ein Mikrofon brüllen. Denn sonst werden die Truppen, die man gerade auf den Gegner hetzt, von der großen Flipperkugel zerquetscht, die man ebenfalls über das im Japan des 16. Jahrhunderts angesiedelten Schlachtfeld jagt. Dabei gerät man leicht in Stress, denn die Flipperkugel ist nicht nur zum Zerstören der feindlichen Festung gut, mit ihr müssen auch Schleusentore geöffnet oder geschlossen oder Schlüssel und Leitern freigekämpft werden.
Und zu allem Überfluss sind auch die eigenen Truppen mitunter etwas eigenwillig und beschimpfen den General am Mikrofon. Der kommt sich dann etwas dämlich vor, weil er sich dessen bewusst wird, was er gerade tut. Und das ist absurd genug: Ein sprachgesteuertes Echtzeitstrategie-Flipper-Game spielen nämlich.
Für Menschen, die schon immer mal eine Echtzeitstrategiespiel mit ihrer Stimme steuern wollten - und nebenbei noch gut flippern können.
"Odama" von Nintendo , für Gamecube, ca. 55 Euro mit Mikrofon; USK: Freigegeben ab 6 Jahren
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