Regenfälle und Überschwemmungen in China Niedergeschlagen
Taifune, Sturzregen, Tropenstürme: China hat regelmäßig mit Naturgewalten zu kämpfen. Derzeit suchen heftige Regenfälle und Überschwemmungen Teile des Landes heim. Ein Bild aus Qingyuan in der Provinz Guangdong geht landesweit viral: Hühner, die auf einem Küchentisch Zuflucht suchen, während eine braune Brühe wadenhoch durch das Zimmer schwappt.
Viele fühlen sich alleingelassen. Von Hochwasserwarnungen habe man nichts gehört, berichten Dorfbewohner aus Pingtou in Guangdong. Die Flut kam plötzlich, und sie kam schnell. Experten führen viele derartige Wetterlagen auf den Klimawandel zurück und mahnen, dass diese in Zukunft häufiger auftreten werden.
Auch Hongkong, das an die Region angrenzt, erlebt einige der heftigsten Regenfälle in seiner Geschichte. Die Folgen sind gravierend: schwere Überschwemmungen, gesperrte Straßen, geschlossene Schulen, Gerichte und teils beeinträchtigte Krankenhausabläufe. Die Behörden mussten mehrfach die höchste »Schwarze Regenwarnung« ausrufen – so oft wie noch nie innerhalb eines Jahres.
Der Regen soll bald nachlassen, prognostizieren die Wetterdienste. Zurück bleiben zerstörte Häuser und erschöpfte Menschen.