Fidschi: Kreuzfahrtschiff »MV Fiji Princess« läuft bei »Cast Away«-Insel auf Grund - DER SPIEGEL
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Vorfall in Fidschi Kreuzfahrtschiff läuft bei »Cast Away«-Insel auf Grund

Die »MV Fiji Princess« steckt unweit des »Cast Away«-Drehorts fest. Alle 30 Passagiere wurden in Sicherheit gebracht. Nun soll eine Umweltkatastrophe verhindert werden.
Fidschi bei Sturm (Symbolbild)
Fidschi bei Sturm (Symbolbild)

Fidschi bei Sturm (Symbolbild)

Foto: Fiji Ministry of Information / REUTERS

Ein kleines Kreuzfahrtschiff ist am Samstag bei windigem Wetter vor Fidschi auf ein Riff aufgelaufen. 30 Passagiere, die sich an Bord der rund 55 Meter langen »MV Fiji Princess« befunden hätten, seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Reederei Blue Lagoon Cruises mit. Der Vorfall ereignete sich nahe der Insel Monuriki, dem Drehort des Films »Cast Away« aus dem Jahr 2000 mit Tom Hanks in der Hauptrolle.

Die Untersuchungen zur Unglücksursache befänden sich noch in einem frühen Stadium, hieß es weiter. Erste Hinweise gibt es aber offenbar: Als das Schiff ankerte, sei es in dem Gebiet noch ruhig gewesen, »und es scheint, dass eine heftige Böe den Anker des Schiffs in Richtung eines nahe gelegenen Riffs trieb, wodurch das Schiff auf Grund lief«, so die Reederei.

Bei Tagesanbruch seien die Passagiere samt Gepäck mit einem anderen Schiff auf die Insel Denarau gebracht worden. Es gab den Angaben zufolge keine Verletzten.

Treibstoff abgepumpt

Blue Lagoon Cruises teilte mit, dass der abpumpbare Treibstoff sowie an Bord des Schiffs gelagerte Öle bis Montag entfernt worden seien. Dadurch seien die Umweltrisiken verringert worden. Ein Bergungsspezialist aus Australien sei seit Sonntag vor Ort und habe die Arbeiten überwacht, hieß es in der Erklärung.

Ein Sprecher der Schifffahrtsbehörde von Fidschi (Msaf) sagte dem »Guardian«  zufolge, das Schiff habe unter anderem im Bereich der Steuerung »schwere Schäden« erlitten. Aufgrund des rauen Seegangs sei es nicht möglich gewesen, das Schiff unter Wasser sicher zu untersuchen. Die oberste Priorität sei es, das Verschmutzungsrisiko zu reduzieren. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass der Treibstofftank beschädigt worden sei. Sobald sich das Wetter bessere, solle das Schiff sicher geborgen werden.

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bbr/AP