Frankreich: TGV kollidiert mit Armeetransporter - Lokführer tot - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Tödliches Zugunglück in Frankreich TGV-Schnellzug kollidiert mit Armeetransporter

Ein Hochgeschwindigkeitszug ist in Nordfrankreich an einem Bahnübergang auf einen Lastzug geprallt und entgleist. Der Lokführer kam ums Leben, zahlreiche Reisende wurden verletzt.
TGV im Bahnhof von Lille im März 2018
TGV im Bahnhof von Lille im März 2018

TGV im Bahnhof von Lille im März 2018

Foto: Philippe Huguen / AFP / dpa

Tödliches Zugunglück in Nordfrankreich: Ein TGV-Schnellzug mit etwa 250 Reisenden ist mit einem Lastzug zusammengestoßen und entgleist. Der Lokführer starb, 13 Reisende wurden laut vorläufigen Polizeiangaben verletzt. Das berichtet der Sender TF1.

Der Unfall ereignete sich auf einem Bahnübergang in der Ortschaft Nœux-les-Mines zwischen Béthune und Lens im Norden des Landes. Der Zug von Dunkerque nach Paris war abseits des Hochgeschwindigkeitsnetzes der französischen Bahn unterwegs und fuhr mit dem Tempo eines gewöhnlichen Zuges.

Der TGV kollidierte um kurz vor sieben Uhr am Morgen mit dem Anhänger eines Lastzuges, der Armeefahrzeuge transportierte, berichtete die Zeitung »La Voix du Nord«. Der Fahrer des Lastzuges sei in Polizeigewahrsam genommen worden. Auf Fotos, die ein Verantwortlicher der Bahngewerkschaft teilte, war der schwerbeschädigte und aus den Gleisen gesprungene Triebkopf des Zuges zu sehen.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach dem Unglück kündigte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot an, zusammen mit Bahnchef Jean Castex den Unfallort zu besuchen.

jml/dpa