Isernhagen in Niedersachsen: Achtjähriger stirbt nach Unglück in Badesee - DER SPIEGEL
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Tödlicher Unfall in Niedersachsen Achtjähriger ertrinkt in Badesee

Zwei Stunden suchten Rettungskräfte und Freiwillige in Isernhagen bei Hannover nach einem Kind, das im Parksee Lohne gebadet hatte und dort untergegangen war.
Rettungskräfte auf dem Parksee Lohne
Rettungskräfte auf dem Parksee Lohne

Rettungskräfte auf dem Parksee Lohne

Foto: Bernd Günther / IMAGO

Ein acht Jahre alter Junge ist nach etwa zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen worden. Das Kind habe sich im Wasser des Parksee Lohne aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit. Am Abend bestätigte die Polizei den Tod des Jungen.

Rund 60 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen an der Suche beteiligt, unter anderem mit einem Polizeihubschrauber. Mit einem Sonarboot erkundeten sie den Grund des Sees. Freiwillige Helfer und Einsatzkräfte bildeten eine Menschenkette, um das Wasser systematisch abzusuchen. Doch erst nach etwa zwei Stunden wurde der Junge von Tauchern gefunden. Er sei dem Rettungsdienst übergeben und unter Reanimation in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Polizei war nach eigenen Angaben kurz nach 15 Uhr alarmiert worden. Die »Hannoversche Allgemeine Zeitung « berichtete, das Kind sei mit einem etwa gleichaltrigen Freund und einem erwachsenen Mann an dem See gewesen und beim Baden untergegangen. Zum Unglückszeitpunkt waren dem Bericht zufolge etwa 500 Menschen auf dem Gelände.

Jährlich ertrinken in Deutschland etwa 400 Menschen, vorwiegend in Teichen und Seen oder Bächen und Flüssen. Viele Schwimmer überschätzen ihre Fähigkeiten und unterschätzen die Risiken der jeweiligen Badegewässer, etwa Strömungen. Was sie wissen sollten, um möglichst sicher zu schwimmen und zu baden, lesen Sie hier .

fwu/dpa