Landkreis Oder-Spree Zwei Tote bei Gewalttat an Schule in Brandenburg
Großeinsatz an Schule in Gosen-Neu Zittau, Brandenburg
Foto: Luca Woitow / 7aktuellBei einer Gewalttat an einer Schule im brandenburgischen Gosen-Neu Zittau wurden nach übereinstimmenden Berichten zwei Menschen getötet. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die »Märkische Allgemeine Zeitung« (»MAZ«) spricht von einem 30-jährigen Mann und einer 18 Jahre alten Schülerin der Sekundarstufe.
Nach den bisher bekannt gewordenen Informationen deutet sich an, dass sich Täter und eines der Opfer kannten. Ein Mann sei vorläufig festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin in Frankfurt an der Oder.
Wie die »MAZ« berichtet, handelt es sich beim mutmaßlichen Täter um den 19 Jahre alten Ex-Freund der getöteten Schülerin. Das männliche Todesopfer soll gestorben sein, als es den Täter an der Tat hindern wollte.
Laut dem Bericht gibt es vermutlich auch Verletzte. Wie die Polizei bestätigte, rückten Rettungsdienst und Polizeikräfte gegen 13.45 Uhr an, nachdem Amokalarm ausgerufen worden war.
Nach einer Gewalttat konnte eine männliche Person vorläufig festgenommen werden, die nach gegenwärtigen Erkenntnissen mit der Tat im Zusammenhang steht. Wir sichern aktuell den Tatort.
— Polizei Brandenburg (@PolizeiBB) August 27, 2026
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Die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort und habe den Bereich rund um die Schule abgesichert. Auch Kräfte der Feuerwehr sowie zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes seien alarmiert.
Die Tat ereignete sich auf einem Schulcampus eines privaten Trägers umgeben von Wald und Seen am Rande von Gosen-Neu Zittau. Dort befinden sich Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule. Der Ort hat 3500 Einwohner und befindet sich im Landkreis Oder-Spree, unweit von Berlin.
Laut »MAZ« kündigte der Geschäftsführer der Schule inzwischen an, dass am Freitag kein regulärer Unterricht stattfinden soll. Stattdessen solle die Einrichtung für Schülerinnen und Schüler geöffnet sein, die Trost und Unterstützung suchten. Dafür seien neben den Mitarbeitenden der Schule auch professionelle Fachkräfte vor Ort, um einen geschützten Rahmen zu bieten. Man werde in den kommenden Tagen »sehr behutsam« entscheiden, wie der Schulalltag fortgeführt wird.