Griechenland: Zwei Tote bei Flugshow-Unfall nördlich von Athen - DER SPIEGEL
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Griechenland Zwei Tote bei Flugshow-Unfall nördlich von Athen

Nach zwölf Jahren ohne Unfall kam es nun bei der »Athens Flying Week« zur Tragödie: Ein griechischer Kampfjet stürzte ab. Beide Piloten kamen ums Leben.
Rauch steigt auf, nachdem ein Kampfjet der griechischen Luftwaffe bei einer Flugshow auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra abgestürzt ist
Rauch steigt auf, nachdem ein Kampfjet der griechischen Luftwaffe bei einer Flugshow auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra abgestürzt ist

Rauch steigt auf, nachdem ein Kampfjet der griechischen Luftwaffe bei einer Flugshow auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra abgestürzt ist

Foto: AP / dpa

Bei einer Flugshow auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra – rund 55 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt Athen – ist ein griechischer Kampfjet abgestürzt. Die beiden Piloten des Jets vom Typ F-4 Phantom konnten nur noch tot geborgen werden, wie die Zeitung »To Proto Thema« berichtet.

Unter den Zuschauern gab es keine Verletzten. Zur Unfallursache ist noch nichts bekannt. Die Veranstaltung wurde sofort abgebrochen.

»Wir hörten einen gewaltigen Knall und sahen unmittelbar danach dichten schwarzen Rauch«, sagte eine Anwohnerin gegenüber der Zeitung »Kathimerini«. Zahlreiche Videos, die Zuschauer auf YouTube gepostet haben, zeigen den Absturz.

Zuschauer blicken auf den Rauch, der nach dem Absturz eines Jets bei der »Athens Flying Week« aufsteigt

Zuschauer blicken auf den Rauch, der nach dem Absturz eines Jets bei der »Athens Flying Week« aufsteigt

Foto: Kallista Allaway / AP

Elf Löschflugzeuge und Hubschrauber unterstützten 85 Feuerwehrleute bei den Bemühungen, den Brand einzudämmen, zu dem es in einiger Entfernung vom Zuschauerbereich gekommen war.

Die »Athens Flying Week« findet seit zwölf Jahren jeden September am griechischen Luftwaffenstützpunkt Tanagra statt. Den Organisatoren zufolge gab es seit Bestehen der Veranstaltung noch nie einen Unfall.

An der internationalen Flugschau nahmen dieses Jahr Dutzende Militär- und Zivilflugzeuge sowie Kunstflieger aus Frankreich, Österreich, Spanien und Italien teil. Auch die deutsche Luftwaffe war unter anderem mit einem Eurofighter Typhoon und einem Tornado vertreten.

skr/dpa/AP

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