Jack Osbourne: Sohn von Ozzy Osbourne zieht ins Dschungelcamp - trotz Angst vor Insekten - DER SPIEGEL
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Show der Ekelprüfungen Trotz Angst vor Insekten – Jack Osbourne zieht ins Dschungelcamp

Sein Vater Ozzy Osbourne ruinierte sich mit Ekelauftritten die Karriere. Auch Jack versucht sich jetzt an Prüfungen der unappetitlichen Art. Und verkauft seinen Part im Dschungelcamp als eine Art Selbstfindungstrip.
Jack Osbourne im Juli
Jack Osbourne im Juli

Jack Osbourne im Juli

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Leon Neal / Getty Images

Sein Vater Ozzy Osbourne biss einst auf offener Bühne einer Fledermaus den Kopf ab. Nun zieht es seinen Sohn Jack, 40, zu Ekelprüfungen ins Dschungelcamp. Der Spross der im Juli verstorbenen Rocklegende gehört laut Sender iTV zu den Teilnehmern der nächsten Staffel in Großbritannien.

Beide zusammen standen bereits Anfang der frühen Nullerjahre fürs Realityfernsehen vor der Kamera. Die Sendung »The Osbournes« sorgte über mehrere Jahre hinweg zuverlässig für Schlagzeilen und zementierte noch wesentlich länger den Ruf des Vaters als halbseidener Rockrüpel.

Erst kurz vor seinem Tod in diesem Jahr gelang dem Sänger der Band Black Sabbath mit einem Abschiedskonzert in Birmingham  eine späte Rehabilitation als ernst zu nehmender Künstler.

Osbourne-Clan 2015 bei einer Preisverleihung

Osbourne-Clan 2015 bei einer Preisverleihung

Foto: Matrix / IMAGO

Mit seinen Auftritten hatte sich der selbst ausgerufene »Prince of Darkness« lange Zeit erfolgreich die Musikkarriere sabotiert.

Gewissenhafte Karriere im Fernsehkeller

Sohn Jack geht nun gewissermaßen den umgekehrten Weg. Bereits nach »The Osbourne« sah ihn das Fernsehpublikum in Großbritannien und den Vereinigten Staaten regelmäßig tanzend und fluchend in B-Promi-Formaten. Wie andere Persönlichkeiten des Genres verfolgte er die Laufbahn in seichtem und teils sumpfigem Unterhaltungsterrain mit meist professioneller Haltung.

Den Einzug ins britische Dschungelcamp inszeniert Osbourne jetzt wie eine Beförderung: Seine Mutter Sharon und Schwester Kelly verfolgten die Sendung aktiv und würden ihn unterstützen. Seine Ehefrau und Kinder werde er sicherlich schrecklich vermissen, ließ er die britische Öffentlichkeit bereits wissen.

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»Es wird sehr schwer, sie zurückzulassen. Ich habe viele Kinder, meine Frau und meine Familie, die noch immer den Tod meines Vaters verarbeiten müssen. Es wird schwierig sein«, so Osbourne gegenüber iTV.

Gemäß den ungeschriebenen Regeln der Sendung versicherte der hauptberufliche Sohn, die Ekelshow arglos bis ängstlich anzugehen. Oft geht es in der Sendung weniger ums Schocken von Anderen als um die Aussicht, sich trotz eigener Prominenz quälen zu lassen. Er hoffe auf etwas Ablenkung vom Tod seines Vaters, so Jack Osbourne.

Und außerdem habe er schreckliche Angst vor Insekten.

jpe