Ariana Grande klagt gegen unbekannte Hacker - DER SPIEGEL
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US-Popstar Ariana Grande klagt gegen unbekannte Hacker

Popstar Ariana Grande geht gegen Unbekannte vor, die unveröffentlichte Musik von ihr gestohlen und im Darknet verkauft haben sollen. Ihre Anwälte sprechen von einem »nicht wiedergutzumachenden Schaden«.
• aus DER SPIEGEL 32/2026
Ariana Grande
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Richard Shotwell / AP

Sie sollen unveröffentlichte Musik, Videos und Fotos entwendet und im Darknet verkauft haben: US-Popstar Ariana Grande, 33, geht juristisch gegen mutmaßliche Hacker vor. Sie habe in Los Angeles eine entsprechende Klage eingereicht, berichteten unter anderem der »Hollywood Reporter«  und das Promiportal »People« . Laut der Klageschrift zielen ihre Anwälte auf nicht namentlich genannte Personen, die sich Zugang zu privaten Konten von Produzenten und Fotografen verschafft haben sollen, mit denen die Musikerin eng zusammenarbeitete.

Die Sängerin gibt an, die Hacker hätten ihre »persönlichen Daten und Inhalte im Dark Web für beträchtliche Geldsummen« verkauft. Laut der Klage umfassen die mutmaßlich gehackten Inhalte Aufnahmen, die während ihres kreativen Schaffensprozesses entstanden und »nicht für die Öffentlichkeit bestimmt« gewesen seien.

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»Nicht wiedergutzumachender Schaden«

Die Hackerangriffe sollen sich den Berichten zufolge über mehrere Jahre hingezogen haben. Allein im Jahr 2023 seien 45 noch unveröffentlichte Songs vorzeitig im Internet aufgetaucht, heißt es demnach in der Klageschrift. Laut »Hollywood Reporter« waren Lieder wie »Fantasize«, »That Bitch is Mine« und »White Tee« betroffen.

Grandes Anwälte schreiben laut »Billboard«  von einem »böswilligen Eingriff in die Privatsphäre« und einer »Beeinträchtigung ihrer Karriere«, die der Sängerin »nicht wiedergutzumachenden Schaden zugefügt« hätten.

Im April hatte die Sängerin ihr neues Album »Petal« (auf Deutsch: Blütenblatt) angekündigt. Ihr achtes Studioalbum soll am 31. Juli auf den Markt kommen. Grande machte zuletzt vor allem als Schauspielerin in dem zweiteiligen Filmmusical »Wicked« in der Rolle der Hexe Glinda von sich reden.

bbr/dpa
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