Podcast »Im Verhör« über die »Baseballschlägerjahre« »Töten war Teil des Konzepts« (1)
Er hat sich Hakenkreuze und SS-Runen tätowieren lassen. Kurz nach der Wende ist Ingo Hasselbach eine der einflussreichsten Figuren der Neonazi-Szene im Osten. In Berlin besetzt er ein leer stehendes Haus und macht es zur ersten Anlaufstelle für Rechtsextreme aus ganz Deutschland. Medien nennen ihn damals den »Führer von Berlin«.
Heute ist Hasselbach aus der Szene ausgestiegen. In der ersten Folge der neuen Staffel von »Im Verhör« spricht er schonungslos über seinen Aufstieg in der rechte Szene, seine Vorbilder, seine Gewaltbereitschaft. Und über die Zeit der sogenannten »Baseballschlägerjahre«. Das Sportgerät wurde damals zweckentfremdet – mit ihm wurden Migranten totgeschlagen und Linke durch die Straßen gejagt. »Wir haben damals sogar Todeslisten angefertigt«, sagt Hasselbach heute. Host Christina Pohl spricht mit Ingo Hasselbach über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
Über den Podcast
»Im Verhör« ist ein Crime-Podcast von SPIEGEL TV.
In mehreren Episoden widmen wir uns spektakulären Kriminalfällen, kriminellen Machenschaften der arabischen Clans oder dem geheimen Innenleben der Rockergangs. Wir vertiefen die Fakten und sprechen mit Experten und Journalisten über Hintergründe und Hinterleute.
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