Medienberichte Offenbar weiterer Anschlag auf Synagoge in Halle verhindert
Synagoge in Halle (Saale)
Foto: Christian Schroedter / IMAGODie Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines möglichen Anschlagsplans auf die Synagoge in Halle (Saale), wie »Mitteldeutsche Zeitung « und MDR berichteten.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte dem SPIEGEL, es gebe »ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit einem Sachverhalt, wie er in der Presse kursiert«.
Laut »Mitteldeutscher Zeitung« wurde Mitte Februar ein 19-Jähriger aus Halle (Saale) in der Schweiz festgenommen. Der Zeitung zufolge soll der Mann sich bereits eine Waffe besorgt und über einen Messengerdienst Anschlagspläne geäußert haben. Die Staatsanwaltschaft machte auf Anfrage zu Einzelheiten keine Angaben. Mit Details halte man sich zurück, um das Verfahren nicht zu gefährden.
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Bereits 2019 hatte ein Rechtsextremist versucht, die Synagoge in Halle zu stürmen, als dort die Feierlichkeiten zu Jom Kippur stattfanden. Als er an der gesicherten Tür der Synagoge scheiterte, erschoss er eine Passantin auf der Straße und stürmte einen Imbiss in der Nähe, wo er einen 20-jährigen Mann tötete.
Auf der Flucht vor der Polizei verletzte er weitere Personen, bevor er schließlich gestoppt werden konnte. Der Attentäter wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.