Tiffany: Ex-Managerin bekennt sich schuldig - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Millionen-Diebstahl Ex-Managerin von Tiffany bekennt sich schuldig

In New York hat eine frühere Spitzenmanagerin des Juweliers Tiffany vor Gericht zugegeben, teuren Schmuck ihres Arbeitgebers entwendet zu haben. Wert der Beute: mehr als zwei Millionen Dollar. Ihr drohen bis zu 46 Monate Haft.
Frühere leitende Tiffany-Angestellte (Mitte): Gegen Kaution von 250.000 Dollar vorerst freigekommen
Frühere leitende Tiffany-Angestellte (Mitte): Gegen Kaution von 250.000 Dollar vorerst freigekommen

Frühere leitende Tiffany-Angestellte (Mitte): Gegen Kaution von 250.000 Dollar vorerst freigekommen

Foto: © Brendan McDermid / Reuters
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Eine frühere leitende Angestellte des New Yorker Edeljuweliers Tiffany hat vor Gericht eingeräumt, ihren Arbeitgeber bestohlen zu haben. Die 46-Jährige gab am Freitag zu, Schmuckstücke im Wert von mehr als zwei Millionen Dollar mitgenommen zu haben. Sie bekannte sich des millionenschweren Diebstahls schuldig.

Die Frau, ehemalige Vizepräsidentin für Produktentwicklung, hatte das Unternehmen im Februar im Rahmen eines Stellenabbaus verlassen. Danach fand Tiffany bei einer Inventur heraus, dass die Ex-Mitarbeiterin 165 Artikel auf Dienstreisen mitgenommen, aber nicht zurückgegeben hatte.

Während ihrer Zeit bei dem Edeljuwelier hatte die Frau Schmuck ausleihen dürfen, beispielsweise für Besprechungen mit Herstellern. Sie gab die Diamantenringe, Goldarmbänder, Platinketten und Ohrringe danach aber nicht wie vorgeschrieben zurück. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft meldete sie die Stücke als vermisst oder beschädigt und verkaufte sie an einen Schmuckhändler weiter.

Die frühere Spitzenmanagerin war Anfang Juli in ihrem Wohnhaus im US-Bundesstaat Connecticut festgenommen worden. Sie kam vorerst gegen eine Kaution von 250.000 Dollar frei.

Die Beschuldigte erklärte sich nun bereit, 2,11 Millionen Dollar Buße sowie eine Entschädigung von 2,24 Millionen zu zahlen. Das Urteil wurde für den 10. Dezember angesetzt. Der Angeklagten drohen 37 bis 46 Monate Haft.

heb/Reuters