Reitturnier bei Paris: Charlotte Casiraghi als Indianerin
Reit-Auftritt von Charlotte Casiraghi Winnetou lässt grüßen
Villepinte - Zum Abschluss sah Charlotte Casiraghi dann wieder seriös aus. Im graukarierten Hosenanzug und hellblauen Hemd stand die Tochter von Prinzessin Caroline von Monaco am Siegerpodest und gratulierte den Gewinnern beim Reitturnier Gucci Paris Masters. Gesittet und zurückhaltend, wie es sich für einen Spross der Monegassen-Dynastie ziemt.
Das war am Tag zuvor noch ganz anders gewesen. Da hatte sie sich bei einer Show-Einlage mit ihrem Pferd Rubins Quibelle auf den Parcours gewagt - im Indianer-Look, komplett mit Leder-Outfit, Gesichtsbemalung und Federschmuck. Ganz stilecht war der Auftritt allerdings nicht - auf ihren schwarzen Reithelm hatte sie nicht verzichtet.
Die Indianereinlage war für einen guten Zweck. Der "Style & Competition"-Wettbewerb sollte Geld für eine monegassische Hilfsorganisation einbringen. 180.000 Euro kamen zusammen, überreicht auf einem großen Scheck von Caroline von Monaco persönlich.
Charlotte Casiraghi war nicht der einzige Promi, der für die gute Sache in ein in Reithallen sonst eher selten gesehenes Outfit stieg. Der französische TV-Moderator Benjamin Castaldi trug ein Gladiatorenkostüm. Das Outfit von Electra Niarchos, Spross einer griechischen Reeder-Dynastie, war irgendwo zwischen Leopard und Neandertaler angesiedelt. Tom Sellecks Tochter Hannah stieg in weißem Kleid mit Trompetenärmeln in den Sattel, Bruce Springsteens Tochter Jessica als Engel.
Am besten hatten allerdings wohl Reiter Jérôme Hurel und Komiker Nicolas Canteloup den Sinn der Veranstaltung getroffen. Auf ihren Reithelmen waren große spitze Ohren befestigt - mit der wenig schmeichelhaften Aufschrift "Esel".