Chris Brown: Zwangsaufenthalt in Manila
Chris Brown auf den Philippinen So schnell kommst du hier nicht raus
Wer Karten für Chris Browns Konzert in Hongkong hatte: Pech gehabt. Der Auftritt fiel aus, weil Brown zwangsweise in Manila weilte. Drei Tage lang durfte er nicht ausreisen, weil er Ärger mit einer religiösen Sekte hat, die ihm Betrug vorwirft.
Die Gruppe Iglesia ni Cristo sieht sich von dem Sänger betrogen, weil der ein Konzert an Silvester 2014 habe ausfallen lassen. Brown und Promoter John Michael Pio Roda sollen demnach das Konzert im 55.000-Zuschauer-Stadion Philippine Arena abgesagt haben, nachdem sie bereits die volle Summe von einer Million Dollar bekommen hätten. Iglesia ni Cristo betreibt das Stadion.
Von Brown sei damals die Begründung gekommen, er habe seinen Reisepass verloren und es deshalb nicht bis Manila geschafft - so die Beschwerde. Brown behauptet, er habe den versäumten Auftritt längst nachgeholt.
Justizministerin Leila de Lima teilte mit, es sei wichtig für Brown zu wissen, dass strafrechtliche Vorermittlungen gegen ihn liefen. Sollte die Staatsanwaltschaft genügend Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten finden, könnte Brown angeklagt werden.
Wegen der Vorwürfe der Sekte musste Brown für die Ausreise eine Genehmigung der Behörden einholen. Das habe er inzwischen getan, teilte eine Sprecherin der Einwanderungsbehörde mit. Journalisten sahen, wie Brown und etwa zehn andere Personen einen Privatjet bestiegen.
In den vergangenen Tagen hatte Brown auf Twitter und Instagram Dampf abgelassen. "Das ist eine sehr ernste Situation und jemand sollte dafür zur Verantwortung gezogen werden, meinen Namen hineingezogen zu haben. Ich habe nichts falsch gemacht", twitterte er etwa. Inzwischen wurde der Eintrag gelöscht. Auf Instagram appellierte Brown an die Behörden: "Bitte, bitte, lasst mich gehen, bitte." Dieses Flehen wurde nun erhört.