Donald Trump hat Ärger mit Céline Dion wegen Wahlkampf-Lied: »Echt jetzt, dieser Song?« - DER SPIEGEL
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Song »My Heart Will Go On« im Wahlkampf Trump hat Ärger mit Céline Dion

Seine Fans jubelten Donald Trump beim Wahlkampf in Montana zu, dazu erklang »My Heart Will Go On« von Céline Dion. Das Management der Künstlerin reagierte empört und fragte: »Echt jetzt, dieser Song?«.
Céline Dion bei einer Vorführung des Films »I Am: Céline Dion« in New York
Céline Dion bei einer Vorführung des Films »I Am: Céline Dion« in New York

Céline Dion bei einer Vorführung des Films »I Am: Céline Dion« in New York

Foto: Cindy Ord / Getty Images

Der Kandidat der US-Republikaner, Ex-Präsident Donald Trump, hat den Song »My Heart Will Go On« bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bozeman, Montana, auf der großen Leinwand neben der Bühne abspielen lassen.

Jetzt hat er Ärger mit der Sängerin Céline Dion. Der Song ist einer ihrer größten Hits, aus dem Soundtrack zum Erfolgsfilm »Titanic« von 1997.

»Echt jetzt, dieser Song?«, heißt es in einem Post der Sängerin auf Social Media .

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»Diese Verwendung ist in keiner Weise genehmigt, und Céline Dion billigt diese oder eine ähnliche Verwendung nicht«, steht in dem Statement von Dions Management und ihrer Plattenfirma Sony. Berichten zufolge hatte die fünffache Grammy-Siegerin sich im Januar 2017 geweigert, bei Trumps Amtseinführung aufzutreten.

Céline Dion ist nicht die erste Musikerin, die sich dagegen wehrt, dass Donald Trump ihre Musik in seinem Wahlkampf verwendet. Es gibt sogar eine eigene Wikipedia-Seite  zu diesem Phänomen, die dort verzeichnete Liste liest sich wie ein Who ’s who der Popmusik: Elton John, Ozzy Osbourne, R.E.M., die Rolling Stones, Rihanna und Adele, sogar Startenor Luciano Pavarotti taucht dort auf.

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Ganz anders steht Vizepräsidentin Kamala Harris da, die sich für die Demokraten um die Präsidentschaft bewirbt. Popikone Beyoncé gab ihr die Erlaubnis, ihren Song »Freedom« bei Auftritten abzuspielen. Auch Barbra Streisand, Kesha, Katy Perry, und John Legend unterstützen Harris. Lesen Sie hier mehr über die Rolle von Musik bei Wahlkämpfen.

mgo/Reuters