»Projekt Meridian« Hegseth will, dass Musk die »Zukunft der Kriegsführung« erforscht
Elon Musk
Foto: Jim Watson / AFPUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth, 46, setzt bei der Frage nach der Zukunft des Krieges auch auf Techmilliardär Elon Musk, 55. Musk soll eine führende Rolle bei einem neuen Projekt des US-Verteidigungsministeriums übernehmen, wie Hegseth bei einer Rede vor Militärs in Quantico im Bundesstaat Virginia ankündigte.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
Foto: Alex Wong / Getty Images North America / APDas sogenannte »Projekt Meridian« soll sich mit der Frage beschäftigen, wie sich die Kriegsführung in den kommenden Jahrzehnten verändern könnte. Musk soll gemeinsam mit weiteren Personen die Initiative leiten.
Ziel sei es, »mit einem kreativen Blick auf die Zukunft zu schauen« und jene Bereiche zu identifizieren, »die wir erobern müssen, und die Fähigkeiten, die wir beherrschen müssen«, sagte Hegseth.
Autonome Waffensysteme
Ein Schwerpunkt des Projekts soll demnach auf autonomer Kriegsführung liegen. Dabei geht es um den Einsatz von Waffensystemen und künstlicher Intelligenz, die Aufgaben ohne direkten menschlichen Eingriff übernehmen und etwa Angriffe ausführen können.
Zugleich treibt Hegseth einen Umbau der US-Streitkräfte voran. Nach eigenen Angaben hat er die Zahl der ranghöchsten Offiziere und die entsprechenden Planstellen insgesamt um 20 Prozent reduziert.
Seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 wurden zudem zahlreiche hochrangige Militärs ausgetauscht oder gingen in den Ruhestand. Hegseth begründet die Veränderungen unter anderem mit dem Ziel, die Streitkräfte effizienter auszurichten und ihre militärischen Fähigkeiten zu stärken.