Fürst Albert II. von Monaco: Dauer-Junggeselle will nun doch heiraten - DER SPIEGEL
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Fürst Albert II. von Monaco Dauer-Junggeselle will nun doch heiraten

Er hat sich so viel Zeit gelassen, dass für den Ehe-Zauderer eigens die Verfassung des Steuerparadieses geändert werden musste: Jetzt will Fürst Albert II. von Monaco mit 52 Jahren doch noch heiraten - und zwar eine ehemalige Lehrerin.
Fürst Albert II. von Monaco: Dauer-Junggeselle will nun doch heiraten
Fürst Albert II. von Monaco: Dauer-Junggeselle will nun doch heiraten

Fürst Albert II. von Monaco: Dauer-Junggeselle will nun doch heiraten

Foto: ATTILA KISBENEDEK/ AFP
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Fürst Albert II. von Monaco

Charlene Wittstock

Monaco - Der Palast gibt bekannt: Dauer-Junggeselle will nun doch den Bund der Ehe eingehen. Der Herrscher des Fürstentums an der Côte d'Azur verlobte sich am Mittwoch mit seiner langjährigen Freundin , wie der Palast mitteilte. Wann genau das Paar vor den Traualtar treten will, bleibt allerdings weiter ein Geheimnis.

Der 52-jährige Fürst - Sohn der verstorbenen Hollywood-Schönheit Grace Kelly und Rainier III. - war eine der begehrtesten Partien weltweit. Bevor er die 20 Jahre jüngere ehemalige Lehrerin aus Südafrika kennenlernte, hatte er mit wechselnden Freundinnen von sich reden gemacht und das Thema Hochzeit weit vor sich hergeschoben.

Die Frisch-Verlobten verbindet unter anderem ihre Begeisterung für den Sport: Während die in Simbabwe geborene Schwimmerin im Weltcup 2001 und 2002 drei Goldmedaillen für Südafrika holte, nahm der Fürst fünfmal an Olympischen Spielen teil, zuletzt 2002 in Salt Lake City im Bob. Kein Wunder, dass das sportliche Paar auch beim traditionellen Weihnachtsschwimmen im Mittelmeer vor einem halben Jahr gemeinsam ins Wasser sprang - bei einer Temperatur von 14 Grad Celsius.

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Albert II. von Monaco: Der Ehe-Zauderer

Foto: AFP/ Palais de Monaco/ Amadeo M.Turello

Ewig werde er bestimmt nicht allein bleiben, und bestimmt werde er einmal eine Familie gründen, hatte Albert II. auf die immer gleiche Frage von Reportern geantwortet. Am Samstag waren der Fürst und Wittstock gemeinsam unter den Gästen, die die Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin Victoria feierten.

Zwar hat der Fürst bereits zwei uneheliche Kinder, doch offenbar trauten ihm die Politiker keinen Thronfolger mehr zu. Im Jahr 2002 änderte das Parlament deshalb die Verfassung, so dass ihn nun theoretisch auch die Söhne seiner Schwestern beerben könnten.

jdl/AFP