Ozzy Osbourne ist tot: Musikwelt trauert um den »Fürsten der Finsternis« - DER SPIEGEL
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Reaktionen zum Tod von Ozzy Osbourne »Platz im Pantheon der Rockgötter gesichert«

Ozzy Osbourne hinterlässt nicht nur in der Heavy-Metal-Szene eine große Lücke. Wegbegleiter aus Pop und Rock würdigen ihn als »Gigant«, »König«, »Legende« – und vermissen einen »echten Freund«.
Ozzy Osbourne und Elton John (2007)
Ozzy Osbourne und Elton John (2007)

Ozzy Osbourne und Elton John (2007)

Foto: Lucas Jackson / REUTERS

Die Musikwelt trauert um Ozzy Osbourne. Der Frontmann der britischen Heavy-Metal-Band »Black Sabbath« ist am Dienstag im Alter von 76 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte. »Mit mehr Trauer, als Worte ausdrücken können, müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Ozzy Osbourne heute Morgen verstorben ist«, teilte seine Familie in einer Erklärung mit, die von Ehefrau Sharon und seinen Kindern unterzeichnet ist.

»Ich bin so traurig, vom Tod von Ozzy Osbourne zu hören«, schreibt Ronnie Wood von den Rolling Stones kurz nach Bekanntwerden von Osbournes Tod bei Instagram zu einem Schwarz-Weiß-Foto mit Slash von Guns N’ Roses, Ronnie Wood, Ozzy Osbourne und Jeff Beck. »Was für ein schönes Abschiedskonzert er bei Back To The Beginning in Birmingham gegeben hat.« Damit bezieht er sich auf Osbournes letzten Auftritt am 5. Juli. Gehunfähig wegen seiner Parkinson-Erkrankung hatte er auf einem schwarzen Thron sitzend gesungen.

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Elton John schreibt zu einem Bild der beiden: »Er war ein lieber Freund und ein großer Wegbereiter, der sich seinen Platz im Pantheon der Rockgötter gesichert hat.« Er erinnert sich an Osbourne als »einen der lustigsten Menschen, die ich je getroffen habe«.

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Rod Stewart postete eine augenzwinkernde Botschaft: »Bye, Bye Ozzy, schlaf gut, mein Freund. Wir sehen uns da oben – eher später als früher.«

Sänger Ali Campbell nennt den auch als »Fürst der Finsternis« bekannten Musiker eine »wahre Legende aus Birmingham«. Als »unbestrittener König des Heavy Metal« habe er eine Kultur definiert.

Auf dem X-Profil der 1994 aufgelösten Grungeband Nirvana heißt es: »Danke, Ozzy Osbourne, für die Inspiration.« Auch die Band Pantera führt ihren Erfolg auf Osbourne zurück: »Danke für alles, was du für Metal und Pantera getan hast. Wir wären nicht hier, wenn es dich nicht gegeben hätte.«

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Der Alternative-Rocker Yungblud hat in seiner Instagram-Story ein Foto von ihm mit Osbourne im Rollstuhl geteilt: »Ich werde dich nie vergessen – du wirst in jeder einzelnen Note, die ich singe, und jedes Mal, wenn ich die Bühne betrete, bei mir sein. Dein Kreuz um meinen Hals ist das Wertvollste, was ich besitze«, schreibt er.

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Aus dem Leben einer Kultfigur

Foto: Chris Walter / WireImage / Getty Images

Auch die Organisation Parkinson’s UK trauert um den Rockstar. »Indem sie offen über seine Diagnose und sein Leben mit Parkinson sprachen, halfen Ozzy und seine ganze Familie so vielen Familien in der gleichen Situation«, heißt es in einem Social-Media-Beitrag.

Anmerkungen der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, Nirvana habe geschrieben: »Danke, Ozzy Osbourne, für die Inspiration.« Tatsächlich löste sich die Band 1994 auf, es gibt jedoch noch ein Profil bei X. Auf diesem erschien das Statement. Wir haben die Formulierung geändert.

Ebenfalls in einer früheren Version hieß es, Ronnie Wood habe ein Bild mit den Rolling Stones gepostet, tatsächlich ist es ein Bild mit Slash von Guns N’ Roses, Ronnie Wood, Ozzy Osbourne und Jeff Beck. Wir haben den Fehler korrigiert.

lrm/dpa/Reuters

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