Paul Breitner über Weihnachten: Geschenke? Pah! - DER SPIEGEL
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Paul Breitner über Weihnachten Geschenke? Pah!

Was Paul Breitner von Männern, Christbäumen und Geschenken hält? Erstaunlich wenig. Deutlich nachsichtiger gibt sich der Ex-Fußballstar, wenn es um seine Enkel geht.
Paul Breitner (auf einer Gala in Dortmund im April): "Wir haben uns noch nie etwas geschenkt"
Paul Breitner (auf einer Gala in Dortmund im April): "Wir haben uns noch nie etwas geschenkt"

Paul Breitner (auf einer Gala in Dortmund im April): "Wir haben uns noch nie etwas geschenkt"

Foto: Sascha Schuermann/ AFP
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Paul Breitner ist ein Mann der klaren Meinungen. Erst vor wenigen Monaten hatte er etwa ein hartes Urteil über seine Geschlechtsgenossen gefällt, da diese zu selten zur Vorsorge gingen: "Der Mann an sich ist, was medizinische Vorsorge angeht, dumm", sagte die Fußballlegende im Mai.

Ähnlich deutlich hat sich der 68-Jährige nun über die Tradition geäußert, sich an Weihnachten mit Gaben zu überhäufen. "Ich kann seit jeher auf Geschenke verzichten", sagte Breitner. "Meine Frau und ich kennen uns seit weit mehr als 50 Jahren, und wir haben uns noch nie etwas geschenkt."

Eine andere Tradition will der frühere Fußballnationalspieler an den Festtagen aber nicht missen: "(...) ein Christbaum für die Enkelkinder, früher für die Kinder. Solange die das wollen, wird einer aufgestellt." Ob Breitner selbst auch Gefallen an einem Baum an Heiligabend habe? Natürlich nicht: "Wir selbst brauchen eigentlich keinen", sagte er.

Breitner spielte in den Siebziger- und Achtzigerjahren für die DFB-Auswahl und wurde 1974 mit der westdeutschen Auswahl Weltmeister. Mit Bayern München gewann er mehrfach die deutsche Meisterschaft. Zudem spielte er für Real Madrid und Eintracht Braunschweig.

mxw/dpa